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Südtirol: Kostenübernahme für medizinisches Cannabis

28.03.2018
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Politik+Gesellschaft
La Val in Südtirol (Symbolbild)

Wie ORF heute berichtet gibt es gute Nachrichten für die derzeit rund 100 Patienten in Südtirol, die Cannabis-Produkte aus medizinischen Gründen konsumieren: Die autonome Alpenrepublik wird ab 2018 die Kosten für diese Behandlungen weitgehend übernehmen. Patienten mit einer Schmerztherapie erhalten ihre Mittel kostenlos, andere Patienten müssen sich mit 1 Euro pro Rezept selbst beteiligen. Patienten-Vertreter vom Cannabis Social Club Bozen hatten den Gesetzesentwurf zusammen mit Vertretern des Gesundheitsressorts erarbeitet.

Bis dato soll ein Südtiroler Cannabis-Patient rund 300 bis 500 Euro im Monat für seine Arznei bezahlt haben. Die rund 10 Kilogramm, die für 2018 als Bedarf geschätzt werden, werden u.a. auf einer speziellen Anbaufläche der italienischen Streitkräfte nahe Florenz hergestellt; der Rest soll wie üblich aus Holland und Kanada importiert werden. 

Neben der Kostenübernahme regelte die Landesregierung auch diverse andere Aspekte der Verschreibung - so dass normale Hausärzte unter gewissen Auflagen die Präparate nun auch selbst verschreiben können. Auch wurde eine statistische Datenerhebung beschlossen, vergleichbar mit der Feldforschung, die Teil des deutschen ‘Cannabis-Gesetzes’ ist.

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