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Schweiz zieht positive Bilanz beim Cannabis-Pilotprojekt
Zürich, Oktober 2025 – Während Deutschland noch in Clubregeln, Paragrafen und Bürokratie versinkt, zeigt die Schweiz, wie Regulierung auch gehen kann. Das Züricher Pilotprojekt „Züri Can – Cannabis mit Verantwortung“ läuft inzwischen seit fast zwei Jahren – und liefert Ergebnisse, die selbst hartnäckige Kritiker überraschen. Über 2.300 Teilnehmer sind registriert, mehr als 88.000 legale Verkäufe wurden abgewickelt – insgesamt rund 750 Kilogramm Cannabis, kontrolliert, dokumentiert und transparent. Statt auf Repression setzt man auf Begleitung, Aufklärung und Eigenverantwortung – und das Konzept scheint zu funktionieren: Der Schwarzmarkt verliert an Bedeutung, während die Akzeptanz in der Bevölkerung spürbar wächst.
Zwischen Freiheit & Kontrolle
Klar, „Züri Can“ ist kein freier Markt – es bleibt ein Pilotprojekt. Aber immerhin zeigt es, dass erwachsene Menschen verantwortungsvoll konsumieren können, wenn man sie lässt.
Das Programm wird nun bis 2028 verlängert und soll in die Ausarbeitung eines möglichen Cannabis Products Act (CanPG) einfließen – eines nationalen Gesetzes, das den legalen Cannabishandel in der Schweiz regeln soll.
Ein Modell mit Vorbildcharakter
Die Schweiz beweist: Wo politischer Wille ist, ist auch Bewegung.
„Züri Can“ ist sicher nicht perfekt aber es ist ein realistischer, funktionierender Ansatz. Ein Zeichen dafür, dass Regulierung nicht zwangsläufig Chaos bedeutet, sondern Stabilität schaffen kann, wenn man Konsumenten ernst nimmt. Deutschland könnte sich davon eine Scheibe abschneiden: Pragmatische Regeln statt Bürokratie – das wäre echter Fortschritt.
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