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MediWeed: Mehr Geld für Ärzte, kaum Gras für MS-Kranke

23.10.2017
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Politik+Gesellschaft

Gute Nachrichten für Ärzte, die ihren Patienten Cannabis verschreiben möchten: Wie die Ärztezeitung heute berichtet, können Ärzte fortan drei neue Posten der Therapie bei den Krankenkassen abrechnen. Durch das "Cannabis-Gesetz" wurden ihnen zuvor Aufgaben aufgezwungen, die sich nicht abrechnen ließen. Nun erhalten Mediziner Abrechnungsnummern für die Aufklärung des Patienten, die medizinische Begleiterhebung, das Verfassen der ärztlichen Begründungen für die Krankenkasse und die Datenerhebung während der Therapie. Insgesamt erhält der Arzt nun für jeden Patienten bis zu 27,71 Euro, die rückwirkend ab dem 1. Oktober geltend gemacht werden können.

Nicht ganz so viel Glück scheinen Deutschlands Multiple Sklerose-Kranke zu haben, die an eine Cannabis-Therapie denken: Wie der Düsseldorfer Neurologe Dr. Nils Richter unlängst auf einer Informationsveranstaltung für Betroffene in Hochdahl vorrechnete, erhalten derzeit rund 90 Prozent aller entsprechenden Anträge eine Absage seitens der Krankenkasse. 

Die Therapie mit Cannabis unter Aufsicht eines Arztes ist seit März in Deutschland legal; da die Krankenkassen nun aber die Kosten für die teuere Versorgung über Apotheken zu tragen haben, werden im Schnitt 60% der Anträge abgelehnt.

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