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Kokainkonsum in Österreich steigt deutlich – Abwasseranalyse zeigt neue Trends

19.03.2026 14:44
von grow! Magazin
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Politik & Gesellschaft

Kokainkonsum in Österreich steigt deutlich – Abwasseranalyse zeigt neue Trends

Eine aktuelle Abwasseranalyse der Medizinischen Universität Innsbruck liefert neue Einblicke in den Drogenkonsum in Österreich im Jahr 2025 – mit einem klaren Ergebnis: Der Konsum von Kokain nimmt deutlich zu, während Cannabis weiterhin die am häufigsten genutzte illegale Droge bleibt.

Für die Untersuchung wurden über eine Woche hinweg täglich Proben aus dem Zufluss mehrerer Kläranlagen entnommen und chemisch analysiert. Insgesamt flossen Daten aus 18 Anlagen ein, die rund 190 Gemeinden und damit etwa 40 Prozent der österreichischen Bevölkerung abdecken, darunter auch große Städte wie Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck. Die Analyse ist Teil des jährlichen Berichts der Europäischen Drogenagentur und gilt als verlässlicher Indikator für gesellschaftliche Konsumtrends.

Die Ergebnisse zeigen: Österreich bewegt sich weiterhin im europäischen Mittelfeld. Cannabis bleibt die meistkonsumierte illegale Droge, wobei der Konsum in Städten – insbesondere in Wien – deutlich höher ist als in ländlichen Regionen.

Besonders auffällig ist jedoch die Entwicklung beim Kokain: Der Konsum ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 Prozent gestiegen. Laut Studienautor Herbert Oberacher spiegelt dieser Trend eine europaweite Entwicklung wider. Kokain ist damit die einzige Droge, die langfristig einen klaren Anstieg zeigt – mit Ausnahme eines kurzen Rückgangs während der Corona-Pandemie.

Im Durchschnitt entspricht der tägliche Konsum in Österreich etwa einem Glas Wein, drei bis vier Zigaretten, 0,07 Joints sowie rund zwei Milligramm aufputschender Substanzen. Während Alkohol und Nikotin relativ gleichmäßig über das Land verteilt sind, zeigen illegale Drogen stärkere regionale Unterschiede.

Ein weiteres Muster: Viele Substanzen werden vor allem am Wochenende konsumiert. Besonders deutlich zeigt sich das bei Alkohol, Kokain und MDMA (Ecstasy), was auf eine verbreitete Nutzung als Partydrogen hindeutet.

Erstmals wurde im Rahmen der Studie auch eine Kläranlage in Südtirol untersucht. Das Ergebnis: Der Drogenkonsum liegt dort insgesamt unter dem österreichischen Niveau. Lediglich beim Kokain erreichte Bozen ähnliche Werte wie Innsbruck.

Die Analyse bestätigt damit nicht nur bestehende Trends, sondern macht auch deutlich, dass insbesondere der steigende Kokainkonsum zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Quelle: www.msn.com

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