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Kanada, Cannabis als Schutz gegen Covid-19?

26.05.2020
grow! Magazin
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Kanadische Wissenschaftler gehen derzeit der Frage nach, ob Cannabis den Zellschutz gegen das Coronavirus steigern könnte, ähnlich wie Nikotin laut einer französischen Studie. Dr. Igor Kovalchuck, Professor für Biowissenschaften an der Universität Lethbridge: „Die Ergebnisse zu COVID stammen aus unseren Studien zu Arthritis, Morbus Crohn, Krebs und anderen.“

Die Wissenschaftler vermuten, dass bestimmte Cannabis-Inhaltsstoffe dem Virus erschweren, sich in den Lungenzellen festzusetzen. Kovalchuck und sein Team betonen, dass sie spezielle Cannabis-Sorten entwickelt haben, welche das Virus wirksam daran hindern, in den menschlichen Körper einzudringen. Ihre Aussagen sollen noch von anderen Experten geprüft werden.

Der Theorie der Cannabis-Forscher zufolge verändert die Droge den Virus-Rezeptor ACE2, der in vielen Organen und Körperzellen vorkommt. Dies könnte den menschlichen Wirt weniger anfällig und angreifbar für das Corona Virus machen, heißt es auf der Seite.Wenn sich kein ACE2 im Gewebe befindet, kann das Virus nicht eindringen“, so betont Kovalchuck.

Viele Wissenschaftler und Ärzte halten Cannabis als Behandlungsmittel für diverse Krankheiten für gut wirksam, insbesondere solche Sorten mit einem hohen Gehalt an CBD/Cannabidiol, das im Gegensatz zum psychoaktiven Wirkstoff THC entzündungshemmend und beruhigend wirkt.

Darauf haben sich auch Kovalchuck und sein Team konzentriert und 800 spezielle Sorten gezüchtet:

„Unsere Sorten haben einen hohen CBD- oder ausgewogenen CBD/THC-Gehalt, weil man eine höhere Dosis verabreichen kann und die Menschen nicht durch die psychoaktiven Eigenschaften von THC beeinträchtigt werden“, erläutert der Biologieprofessor.

Die Wissenschaftler betonen, wie schwierig die Situation sei, Studien mit medizinischem Cannabis finanzieren zu lassen – in der Öffentlichkeit und Politik würden viele falsche Vorstellungen vorherrschen. Die Einführung transparenter und offener Forschungsmethoden sei der beste Weg, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Sensationsmeldungen sollten hingegen vermieden werden.

Quelle: Mann.TV

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