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grow! Magazin 06-2020 im Handel!

27.10.2020
grow! Magazin
(Kommentare: 0)
Medien

Die aktuelle grow! 06-2020 ist an jedem gut sortierten Kiosk/Zeitschriftenhandel/Head&Growshop ect. zu finden.

Top-Themen in dieser Ausgabe sind u.a.:
Politik & Gesellschaft: EU vs. CBD – Kommt das Verbot natürlicher Cannabinoide?
growing: Ernte 2020 - Wie kommen die Buds gut getrocknet in die Dose?
grow! Travel: Abendmahl für Joshi -Thailand / Ko Chang,
Wenn Haustiere Haschisch naschen: Genuss, Rausch & mögliche Vergiftungen bei Katze, Hund und Co. u.v.m.
Viel Spaß beim Schmökern!

Am schnellsten findest du einen Händler in deiner Nähe über die MyKiosk-Webapp oder über unsere Liste sonstiger Verkaufsstellen. Falls du die grow! lieber nach hause geschickt haben möchtest, findest du diese Ausgabe natürlich auch in unserem Webshop - oder denk doch mal über eines unserer günstigen Abos nach: Du erhältst das Magazin früher und garantiert neutral verpackt! Und wenn dir Papier zu altmodisch ist, findest du uns natürlich auch als ePaper.

Leseproben

EU vs. CBD
– Kommt das Verbot
natürlicher Cannabinoide?

Die Hürden für Produzenten von Cannabidiol und Händler von CBD-Produkten waren bereits in der Vergangenheit zahlreich. Immer wieder gab es berechtigte Sorge um die Zukunft des legalen Geschäfts mit CBD. Doch nun muss die junge, aber stark wachsende Branche in der gesamten EU darum bangen, ob bald überhaupt noch jemand natürliches CBD produzieren, verarbeiten oder anbieten darf. Mit den Unternehmen bangen auch Kunden und zahlreiche Patienten. Denn was nun droht, ist ein grundlegendes Verbot.

EU-Kommission sieht CBD als Betäubungsmittel

CBD ist nicht berauschend und hat diverse positive medizinische Eigenschaften. Für große Teile der europäischen Gesetzgeber ist der Wirkstoff aber wohl allein deshalb schon problematisch, weil er nun mal aus der auch dank antiquierten internationalen Verträgen noch immer verteufelten Cannabispflanze gewonnen wird. Die Angst vorm Hanf sitzt bei vielen Verantwortlichen offenbar noch immer tief, denn trotz des seit Jahren wachsenden Markts für CBD-Produkte wie Ölen oder Nahrungsergänzungsmitteln fand sich fortgesetzter regulatorischer Irrsinn, wo rechtliche Sicherheit herrschen sollte. Die Schilderungen der Schwierigkeiten, welche Produzenten wie Händler in den vergangenen Jahren mit den Behörden hatten, würden Bücher füllen.

Anfang 2019 nahm die EU-Kommission CBD dann in den Novel-Food-Katalog auf. Gemäß der entsprechenden Verordnung war der überwiegende Großteil der gehandelten CBD-Produkte damit eigentlich illegal und hätte eine Zulassung benötigt. Entsprechende langwierige Prüfverfahren wurden von den Aufsichtsbehörden jedoch zunächst schlicht nicht durchgeführt. Während inzwischen längst Dutzende von Anbietern Zulassungsanträge eingereicht haben, steht nun jedoch eine grundlegende Entscheidung bevor, welche all die Bemühungen zunichte zu machen droht: In der letzten Sitzung vor der Sommerpause entschied sich die EU-Kommission überraschend, künftig einen anderen Weg zu gehen. Begründet wurde die Entscheidung mit dem Verweis auf – da sind sie wieder, die antiquierten Verträge – das bald sechzig Jahre alte UN-Einheitsabkommen...

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Ernte 2020
- Wie kommen die Buds gut getrocknet in die Dose?

Ernte, Verarbeitung und Lagerung

Die Zeit der Ernte ist für alle Gärtner und Pflanzenfreunde ein besonderer Moment, denn mit ihr entscheidet sich, ob die Mühen der vergangenen Wochen Früchte tragen und sich die Arbeit und der Aufwand gelohnt haben. Dabei ist die Arbeit noch lange nicht vorbei, und auch jetzt kann noch einiges schief gehen und die sicher geglaubte Ernte zerstört werden. Deshalb sind erfahrene Grower gerade in dieser entscheidenden Phase besonders aufmerksam und sorgen dafür, dass bis zum Schluss nichts dem Zufall überlassen wird.

Es gibt eine Reihe von Dingen, die beachtet werden wollen, damit die Ernte zu einem vollen Erfolg werden kann. Die erste Frage, die sich stellt, ist die Frage nach dem optimalen Erntezeitpunkt. Der hängt von verschiedenen Faktoren ab, nicht zuletzt von der Genetik und verschiedenen Umweltfaktoren, wie z.B. der Temperatur. Unter normalen Umständen sollte eine Sorte in dem vom Samen-Produzenten angegebenen Zeitraum zur Erntereife gelangen. Das geht bei Indica-dominierten Sorten in der Regel schneller als bei Sativa-Sorten, bei denen es auch schon mal bis zu 16 Wochen dauern kann, bevor sie die Blütephase beendet haben und endlich reif sind.

Ernten – aber wann?

Um feststellen zu können, ob eine Hanfpflanze erntereif ist, sollte man sich aber nicht ausschließlich auf die Angaben des Produzenten verlassen. Sie geben zwar einen gewissen Zeitraum dafür vor, der kann in der Praxis aber durchaus variieren. Wie bei Obst oder Gemüse, zeigt zwar auch der Hanf, wann er reif ist. Doch je nachdem, was dem Grower wichtiger ist – Qualität oder ein möglichst hoher Ertrag –, verschiebt sich der optimale Erntezeitpunkt. Bei den meisten Sorten verfärben sich mit dem Ende der Blüte die anfangs weißen Blüten-Härchen und werden immer dunkler. Sie haben dann einen stetig steigenden Anteil von orange/rötlichen Blüte-Härchen. Früher hieß es immer, man solle dann ernten, wenn die Hälfte bis zwei Drittel der Blüte-Härchen sich verfärbt haben, doch heute gehen professionelle Grower anders vor, denn oftmals waren die Pflanzen bei dieser Methode schon zu reif...

Weiter geht es im aktuellen grow! Magazin 06-2020 auf Seite 86


Wenn Haustiere Haschisch naschen

Genuss, Rausch & mögliche Vergiftungen
bei Katze, Hund und Co.

Seit Urzeiten spielen in nahezu allen Kulturen der Menschheit Rauschzustände und berauschende Substanzen eine Rolle. Egal ob Hanf, Kakteen oder Schlafmohn, ob Shrooms oder schnöder Alkohol. Bewusst bei Heilzeremonien und Übergangsriten eingesetzt, schafften sie, und schaffen noch immer, eine Verbindung zu dem Göttlichen und sorgten somit für Genesung oder spirituelle Orientierung. Auch als "Freizeitdrogen" sind psychoaktive Pflanzen und Substanzen schon lange in Gebrauch. Selbst einige Haustiere scheinen hin und wieder die Lust auf einen Rausch zu verspüren. Von besonderem Interesse muss dieser Umstand für Leute sein, die in ihrem heimischen Umfeld Rausch- und Giftpflanzen zum Eigenkonsum kultivieren. Denn es gibt Unterschiede zwischen Mensch und Tier, und mitunter enden derartige Erfahrungen für die geliebten Gefährten tödlich.

Wann ist ein Rausch ein Rausch?

Als ich unlängst auf den heimischen Balkon ging, kam mir Findus, mein Stubentiger, mit einem Cannabisblatt im Maul entgegen und war durch nichts zur Abgabe desselben zu bewegen. Knurrend wie ein Hund mit seinem Stöckchen raste das Tier durch die Wohnung. Alarmiert schaute ich nach meiner Pflanze und stellte fest, dass mehrere Blätter angefressen waren. Gott sei Dank waren in diesem speziellen Fall keine negativen Folgen zu befürchten, denn es handelte sich um eine Ruderalispflanze. Dennoch machte ich mir ernsthaft Sorgen, denn nur wenige Tage zuvor hatte ich entdeckt, dass sich Findus an meinem Peyote-Cluster zu schaffen gemacht hatte. Die Kratz- und Fraßspuren an dem meskalinhaltigen, stachellosen und zudem bitter schmeckenden Kaktus waren deutlich sichtbar. Die Liste ließe sich beinahe beliebig fortsetzen: Ein Kollege, dessen Hund einen Spacecake entwendete und verspeiste, die Ratte einer Kollegin, die bereits vor Jahren ein kleines Piece auf dem Boden fand und vesperte und, und, und Selbst Wildtiere suchen gezielt Pflanzen und Bäume auf, deren Kraut und Früchte high machen: Affen, die vergorenen Palmblüten-Nektar mit einem Alkoholgehalt von über 3 Volumenprozent trinken. Vögel, die sich gezielt an überreifen Trauben zu berauschen scheinen. Indische Elefanten, die selbst vor dem Diebstahl gelagerter Biervorräte nicht zurückschrecken. Sie alle scheint der Wunsch nach einem Rausch zu einen. Ich fragte mich, ob mein Stubentiger womöglich polytoxikoman veranlagt war. Dafür sprach, dass er auch ein großer Fan von Katzenminze und Baldrian ist...

Weiter geht es im aktuellen grow! Magazin 06-2020 auf Seite 24


grow! Travel

Abendmahl für Joshi
-Thailand / Ko Chang

Es war Regenzeit auf Ko Chang, als ich Joshi kennenlernte. Ich weiß nicht, was den 24-jährigen schnieken Japaner bewegt hatte, ausgerechnet dieses verlassene Eiland im äußersten Südosten Thailands zu besuchen, denn er gab ein ziemlich albernes Bild ab, wie er mit seinem Khaki-Anzug, vietnamesischem Reisbauernhut und einem Samsonite-Koffer mit Rollen mühevoll vom Zehn-Uhr-Boot kletterte und schließlich keuchend über den Strand watete. Ko Chang war seinerzeit ein weißer Fleck auf Thailands touristischer Landkarte. Ich hauste mit meinem alten Kumpel Martin und den beiden australischen Mädchen Charly und Nu in heruntergekommenen, aber urgemütlichen Bambushütten am Strand. Außer baden, im Dschungel wandern oder am Strand in der Sonne zu braten (eh nicht so mein Ding), gab es wenig zu tun, doch selbst dies machte bei dem herrschenden notorischen Nordost-Monsun nur beschränkt Freude. So saßen wir vor, während und nach den Regengüssen mit Vorliebe auf der kleinen Veranda vor meiner Hütte, widmeten uns dem Gitarrenspiel und inspirierten uns mit den Kräutern, die vom einarmigen Mäo ("Haiunfall" sagt er, "Highunfall" mit dem Motorrad, sagen die anderen) im einzigen Laden der Insel unter der Theke verkauft wurden und warteten eben auf das Fischerboot, welches den Personenverkehr mit dem Festland aufrechthielt, sofern es Meister Monsun zuließ...

Weiter geht es im aktuellen grow! Magazin 06-2020 auf Seite 16


Stichworte

Stichworte zur Ausgabe 06-2020 // Gesamt-Inhalt:

Editorial / Impressum ## Inhalt ## News & Facts ## Events ## Produktvorstellungen ## grow! Travel: Abendmahl für Joschi – Thailand / Ko Chang ## Fraag Haag Reisetipps: Ägypten und Costa Rica ## Rauschkunde: Wenn Haustiere Haschisch naschen ## Leserbriefe ## Hanf in den Medien: Willkür mit System? ## Kuriositäten: Die kuriosesten Hanfmeldungen ## Media Tipps ## Cannabispolitik: Scheitern als Weg? ## CBD versus EU: Kommt das Verbot natürlicher Cannabinoide? ## Gesellschaft: Racial Profiling und rechte Hetze als strukturelles Problem ## Comic: “Indian Summer” ## Ein Sumpf als Symptom: Drogenskandal bei der Münchener Polizei ## Cannabis weltweit: Gutes Gras, böses Gras ## Cannabis Spanien: Interview mit CSC-Gründer Albert Tío ## grow! Magazin Leserumfrage und Gewinnspiel ## grow! Magazin-Spiel: Bleibt einfach gechillt... & Poster ## Medizinisches Cannabis unaufhaltsam auf dem Vormarsch? ## Hanf als Medizin: Cannabis und die Corona-Pandemie ## Ethnobotanik: Nachtschattengewächse im Garten ## Ethnobotanik: Die Schwarzpappel ## Comic: Why/whynot? ## Leserbilder-Galerie: Hanfpflanzen ## Ernte 2020: Wie kommen die Buds gut getrocknet in die Dose? ## Seeds & Genetics: Mimosa Evo von Barney’s Farm ## Seeds & Genetics: Klassische Cannabis-Sorten von Paradise Seeds ## Growing Knowhow: Steve‘s Cannabis-Grow-Programm – Teil 2 ## Growing: Afghanistan meets Libanon - Growreport ## Kolumne: Haste gehört? - Nur weil ich schwarz bin ## Growing mit Mr.Jose: Snow Bud Growreport ## Homegrowing: Theo gegen Gras für Geld - Eine Selbstversorgerkarriere ## grow! Archiv, Nachbestellungen & Produkte ## grow! Verkaufsstellen ## Inserentenverzeichnis ##

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