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grow! Magazin 05-2020 im Handel!

26.08.2020
grow! Magazin
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Medien

Die aktuelle grow! 05-2020 ist an jedem gut sortierten Kiosk/Zeitschriftenhandel/Head&Growshop ect. zu finden.

Top-Themen in dieser Ausgabe sind u.a.:

Brennpunkt Frankfurt: Neue Wege, alte Sorgen – und eine Menge "Steine", Medizin: Unter Cannabiseinfluss eine MPU bestehen? Das gibt es wirklich!, Cannabis: Die Welt der Terpene - Ein Ausflug in das faszinierende Reich der Aromen und Gerüche, Growing: Die Wurzeln gesund halten u.v.m. Viel Spaß beim Schmökern!

Am schnellsten findest du einen Händler in deiner Nähe über die MyKiosk-Webapp oder über unsere Liste sonstiger Verkaufsstellen. Falls du die grow! lieber nach hause geschickt haben möchtest, findest du diese Ausgabe natürlich auch in unserem Webshop - oder denk doch mal über eines unserer günstigen Abos nach: Du erhältst das Magazin früher und garantiert neutral verpackt! Und wenn dir Papier zu altmodisch ist, findest du uns natürlich auch als ePaper.


Leseproben

Brennpunkt Frankfurt: Neue Wege, alte Sorgen – und eine Menge "Steine"

Wenn es eine Stadt in Deutschland gibt, die über Jahrzehnte hinweg als erste Adresse in Sachen Drogen galt, dann war es Frankfurt am Main. Zwischen Grüneburgpark, Taunusanlagen und B-Ebene war alles zu haben, was des Kunden Herz begehrte. Doch die Zeiten ändern sich – und das nicht nur wegen des Corona-Virus. Meldungen über die zunehmende Brutalität und Verrohung in der Frankfurter Szene mehrten sich. Warum also noch immer in Richtung der Mainmetropole pilgern, um mehr oder weniger wohltuende Substanzen zu checken? Was geht überhaupt? An welchen Orten und zu welchen Preisen kann Ottonormalschmaucher ohne private Connections ein wenig Gras einkaufen? Das wollte ich wissen. Aus diesem Grund habe ich zuerst Medienartikel, Polizeimeldungen sowie Reiseberichte recherchiert und dann der Mainmetropole einen kleinen Besuch abgestattet, um mich persönlich umzusehen.

Frankfurt am Main, Hauptbahnhof, 12.50 Uhr

Ich steige im riesigen Frankfurter Hauptbahnhof aus dem nur spärlich belegten Zug. Endlich! Allzulang haben die geltenden Corona-bedingten Reiseverbote auch nur Kurztrips über 50 Kilometer nahezu unmöglich gemacht. Nun ist es also wieder soweit, und ehe irgendein lokaler Lock-Down die neu gewonnene Reisefreiheit erneut beendet, bin ich, mit Mundschutz und Kamera ausgestattet, auf der Reise. Es tut gut, wieder das Flair und den Drive einer fremden Stadt zu spüren, sich einfach treiben zu lassen und – so Gott will – vielleicht einen kleinen Deal abzuwickeln. Mein letzter Besuch in der Mainmetropole liegt bereits einige Jahre zurück. Damals war ich mit einem Kumpel unterwegs gewesen, der vor Ort ausgezeichnete Verbindungen in puncto Haschisch hatte. Ich selbst kenne niemanden in der Stadt, und so ist mein Trip so etwas wie Neuland. Trotzdem möchte ich gerne ein kleines, faires Piece oder ein wenig ungestrecktes Gras kaufen und währenddessen ein wenig vom Lebensgefühl der Stadt erhaschen. Von den Widersprüchlichkeiten zwischen Großfinanzen und Drogen-Milieu, die am deutlichsten wohl seit eh und je im und ums berüchtigte Bahnhofsviertel zutage treten. An seinen Rändern treffen die blauen Hochglanzfassaden der Wolkenkratzer auf die Lebenswirklichkeit von Junkies, Sexarbeiterinnen und Obdachlosen. Für heute stehen ein paar als relativ erfolgversprechend geltende Drogenspots auf meinem Programm. Hinzu kommen noch einige Gegenden, in denen in der Vergangenheit immer mal wieder gedealt wurde, die jedoch nicht wirklich als „heiß“ gelten. Aber man weiß ja nie...

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Unter Cannabiseinfluss eine MPU bestehen?

Das gibt es wirklich!

Zugegeben, eine recht plakative Überschrift, allerdings mit einem durchaus ernsten medizinischen Hintergrund. Wir reden von Cannabis als Medikament und nicht von einer für den Freizeitkonsum genutzten illegalen Substanz. Mittlerweile tauchen bei den Begutachtungsstellen zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung, kurz MPU, immer häufiger Kunden unter akutem Cannabiseinfluss auf. Diese möchten ihren Führerschein wieder haben und geben im Gespräch ganz offen zu, dass sie am Morgen der MPU beispielsweise Cannabis in Blütenform angewandt haben. Umgangssprachlich: Sie haben vor der MPU einen Joint geraucht.

Früher wäre die MPU an dieser Stelle beendet gewesen. Am Tag der MPU wird immer eine Urinuntersuchung durchgeführt. Wer dort positiv auf eine Droge getestet wird, ist automatisch durchgefallen. In der Regel müssen Menschen, die ihren Führerschein wiederhaben möchten, nachdem sie mit Betäubungsmitteln oder mit Alkohol auffällig wurden, einen Abstinenzzeitraum von mindestens sechs, oft bis zu zwölf Monaten nachweisen.

Drei Jahre nach der Einführung von medizinischem Cannabis in der BRD ist alles anders. Unter Einfluss dieses Medikamentes darf man ein Fahrzeug führen, wie bei anderen Medikamenten, etwa Methylphenidat oder Methadon, auch. Voraussetzung ist natürlich, dass die Fahreignung durch die Anwendung des Medikamentes nicht herabgesetzt ist. Es gibt Patienten, die beispielsweise 1 bis 3 g Bedrocan (THC-Gehalt ca. 22 %) pro Tag verordnet bekommen und dies so gut vertragen, dass die Fahreignung nicht beeinträchtigt ist.

Warum müssen Kunden mit Cannabis-Rezept überhaupt zur MPU?

Teilweise liegen die Delikte Jahre zurück. Wer 2015 unter Cannabiseinfluss den Führerschein verloren hat, konnte zum damaligen Zeitpunkt kein Rezept haben. Trotzdem muss er einen Abstinenznachweis erbringen, der hinsichtlich THC, sofern heute ein Rezept existiert, natürlich positiv ist. Daneben besteht die Möglichkeit, dass man mit einer Droge auffällig wurde, welche nicht als Medikament zugelassen ist. Bei einem Abstinenznachweis wird nicht nur auf Cannabis, sondern auf alle gängigen Drogen und/oder Alkohol getestet. Das bedeutet, dass Drogen wie Kokain, Amphetamin, usw. in den Tests negativ erscheinen müssen, Cannabis dagegen positiv, weil es laut ärztlicher Verordnung in der Regel täglich angewandt werden muss. Wer im Jahr 2020 im Besitz einen Cannabis-Rezeptes ist und nicht auffällig fährt, muss unter Cannabiseinfluss seinen Führerschein nicht mehr abgegeben und folglich auch keine MPU machen...

Weiter geht es im aktuellen grow! Magazin 05-52020 auf Seite 68

 


Die Welt der Terpene

Ein Ausflug in das faszinierende Reich der Aromen und Gerüche

Ein gemütlicher Spaziergang im Wald, unter dem Duft der Tannen und Kiefern, als auch der würzige und anregende Geruch von risch gehackten Kräutern oder das duftende Aroma, welches man beim Inhalieren von Cannabisblüten genießen kann, sind imstande dazu, die menschlichen Sinne zu verzaubern. Hierbei haben die wohligen Gerüche einen angenehmen und positiven Effekt auf Körper und Geist. Warum das so ist und warum all diese Dinge etwas gemeinsam haben, kann sehr leicht beantwortet werden. Verantwortlich für diese positiven Effekte und Aromen, sind die sogenannten Terpene und Terpenoide.

Zum einen sind in Cannabis natürlich Cannabinoide enthalten, welche in ihrem harmonischem Zusammenspiel die hauptsächliche Wirkung der Sorten bestimmen. Doch neben den zweifelsohne wichtigen Cannabinoiden, wie den bekanntesten – Delta-8-THC, Delta-9-THC, Tetrahydrocannabinolsäure (THCA), Tetrahydrocannabivarin (THCV), Cannabidiol (CBD), Cannabidiolsäure (CBDA), Cannabidivarin (CBDV), Cannabichromen (CBC) und Cannabinol (CBN) – gehören hier noch viele weitere Cannabinoide zur Liste der wirksamen und heilsamen Stoffe des Cannabis. Neben den Cannabinoiden findet man auch andere wichtige Stoffe in der Pflanze, welche allem voran das Aroma, den Geschmack und auch die Wirkungsweise beeinflussen. Dazu gehören unter anderem die sogenannten Flavonoide, welche den Geschmack mitbestimmen und eben die Terpene, welche einige spannende Eigenschaften mit sich bringen.

Was genau sind Terpene?

Terpene kommen in allen Pflanzen und Kräutern vor. Unterscheiden kann man hierbei zwischen Terpenen, welche aus Kohlenwasserstoffen bestehen und Terpenoiden, welche sich aus Kohlenwasserstoffen mit funktionalen Ketten zusammensetzen. Aus der Cannabisforschung weiß man, dass bei der Cannabispflanze über 150 der chemischen Bestandteile zu den Kohlenwasserstoffen (Isopren) gehören, welche den Grundbaustein von Terpenen und Terpenoiden bilden. Der weitgefasste Oberbegriff Terpene, steht für wirkungsstimulierende sowie geschmacks- und aromagebende Stoffe von Pflanzen. Besonders in der Kräuterwelt spielen Terpene und Terpenoide eine wichtige Rolle, welche nicht zu unterschätzen ist. Sie bilden den Hauptbestandteil der in Pflanzen produzierten ätherischen Öle. So sorgen Terpene zum Beispiel nicht nur dafür, dass Lemon Haze leicht nach Zitrusfrüchten riecht, sondern auch dafür, dass z.B. Thymian sein unverwechselbares Aroma hat. Zudem bringen sie ein großes Spektrum an medizinisch wertvollen und gesundheitsfördernden Eigenschaften mit sich.

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Die Wurzeln gesund halten

Die Wurzeln des Hanfs haben mehrere Funktionen, die für das Leben der Pflanzen von grundlegender Bedeutung sind. Ohne Wurzeln können Nährstoffe und Wasser nicht in die oberirdischen Teile der Pflanzen transportiert werden. Außerdem können die Pflanzen ohne Wurzeln keine aufrechte Form erhalten. Wie die Wurzeln funktionieren und wie sie am besten zu pflegen sind, erläutere ich in diesem Artikel.

Anatomie der Wurzeln

Der Wurzelkeim befindet sich schon im Samen. Sobald der Samen genug Wasser absorbiert hat, fängt er an aufzuquellen und gleichzeitig werden Enzyme aktiviert, die die Verwesung der Vorratsstoffe verursachen. Die Keimung beginnt, wenn die Samenschale aufbricht und die Wurzel nach außen gelangt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Wurzel vollkommen glatt, wächst schnell in die Erde hinein und wird dadurch zur Hauptwurzel. Sobald die Hauptwurzel tief genug in die Erde hineingewachsen ist, beginnen daraus die Seitenwurzeln waagerecht und schräg nach unten zu wachsen. Das gesamte Wurzelsystem wächst während des ganzen Lebens der Pflanze weiter.

Auf der Oberfläche der Wurzeln gibt es die Wurzelhaut, die sogenannte Rhizodermis. Auch mit bloßem Auge kann man darauf bei den voll entwickelten Wurzeln die Wurzelhaare sehen. Diese kleinen und sehr dünnen Absorbierungstrichome vergrößern beachtlich die Absorbierungsfläche der Wurzeln. Durch die Wurzelhaare nimmt die Pflanze den Großteil der Nährstoffe und Wasser auf. Beim Hanf sind die Wurzelhaare etwa einen Zentimeter lang. An der Spitze wird die Wurzel durch die Wurzelhaube geschützt, die ein leichteres Durchdringen ins Erdreich ermöglicht und auch das Wurzelspitzenmeristem schützt. Dank der Tätigkeit des primären Wurzelspitzenmeristems wird die Spitze ständig erneuert. Hinter der Wurzelspitze befindet sich die Verlängerungszone, dank der die Wurzeln schnell ihren Umfang vergrößern. Erst hinter der Verlängerungszone gibt es die Wurzelhaare, also die Absorbierungszone. Unter der Wurzelhaut befindet sich die Wurzelrinde, die aus drei Schichten besteht. Die innere Schicht heißt Endodermis. Darunter befindet sich der Perizykel, auch Perikambium genannt. Vom Perizykel geht die Seitenwurzelbildung aus. Im Wurzelzentrum befindet sich ein radiäres Leitbündel (Leitungsbahn). Durch den Holzteil des Leitbündels werden die absorbierten Nährstoffe und das Wasser in den oberirdischen Teil der Pflanze transportiert, und zwar vor allem dank der Transpiration...

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Stichworte

Stichworte zur Ausgabe 05-2020 // Gesamt-Inhalt:

Editorial / Impressum ## Inhalt ## News & Facts ## Events ## Produktvorstellungen ## grow! Travel: Neulich in Amsterdam - Nichts geraucht ist schnell! ## Fraag Haag Reisetipps: Kambodscha und Marokko ## grow! Travel: Brennpunkt Frankfurt ## Leserbriefe ## grow! Kochkolumne: Karottensalat 18+ ## Hanf in den Medien: Von Botschaften und Botschaftern ## Gesellschaft: Wie wir über Hanf sprechen ## Kuriositäten: Die kuriosesten Hanfmeldungen ## Media Tipps: Literatur & Musik ## Cannabis weltweit: Moderner Cannabis-Kolonialismus ## Comic: Der Ur-Instinkt ## Cannabis international: Interview mit Ricardo Álvarez-Ossorio ## Gesellschaft: Mit Kindern über Drogen sprechen ## Medizin: CBD und Sport ## Cannabis als Medizin: Unter Cannabiseinfluss eine MPU bestehen? ## Patienteninterview: Cannabistherapie bei Krebspatienten! ## Ethnobotanik: Wermut – Das Absinthkraut im Pflanzenporträt ## Comic: Why/whynot? ## Leserbilder ## Homestory: Interview mit William Texier, ehemals GHE, jetzt T.A. ## Seeds & Genetics: Gewinner des CannaSwissCups 2019/20 ## Seeds & Genetics: Paradise Seeds-Sorten für die kommende Indoor-Saison ## Seeds & Genetics: Santa Sativa, eine von Dinafems ersten Sativas ## Growing Knowhow: Steve‘s Cannabis-Grow-Programm – Teil 1 ## Growing in Coronazeiten: Das Jahr 2020 – eines wie kein zweites ## Die Welt der Terpene: Aromen und Gerüche ## Kolumne: Haste gehört? Teil 1 - Der Kreisverkehr ## Growing: Die Wurzeln gesund halten ## Underground Growing: Drei Generationen unterm Zeltdach ## Homegrowing: Keimung & erstes Einsetzen ## grow! Archiv, Nachbestellungen & Produkte ## grow! Verkaufsstellen ## Inserentenverzeichnis ##

 

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