redAktion: +49 (0)5676 920 920

Anzeige


grow! Magazin 02-2024 OUT NOW!

27.02.2024 17:53
von grow! Magazin
(Kommentare: 0)
Medien

 

Die aktuelle grow! 02-2024
ist an jedem gut sortierten Zeitschriftenhandel / Kiosk / Head&Growshop ect. zu finden.

Top Themen dieser Ausgabe:

  • Neues zum Cannabis-Gesetz : Interview mit Georg Wurth (DHV),

  • Patienteninterview: Cannabis als Ausstiegsdroge,

  • Indoorgrowing: Nützliche Dinge, die das Growen erleichtern,

  • Homegrowing: Die perfekte LED-Growlampe und vieles mehr...


Politik & Gesellschaft

Neues zum Cannabis-Gesetz
Interview mit Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband (DHV)

Eigentlich sollte das neue Cannabis-Gesetz schon längst in Kraft getreten sein, doch immer wieder wurden Gründe gefunden, um die Verabschiedung des Gesetzesentwurfs zu verschieben. Doch nun soll es endlich soweit sein und das Gesetz – in etwas veränderter Form - zum 1. April 2024 in Kraft treten. Wie wahrscheinlich das ist und was nun genau im neuen Gesetz stehen wird, hat uns Georg Wurth, Gründer und Geschäftsführer des DHV, erklärt.

grow! Hallo, Georg, für wie wahrscheinlich hältst du es, dass das neue „CanG“ tatsächlich zum 1. April in Kraft treten wird?

Georg: Dass es genau am 1. April in Kraft tritt, halte ich für unsicher. Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass der Bundestag das Cannabis-Gesetz in der 3. Februar-Woche verabschieden wird. Und ich denke auch nicht, dass es im Bundesrat Probleme geben wird. Doch es ist der knappe Zeitplan, der mich am 1. April zweifeln lässt. Zwischen der Sitzung des Bundesrats und dem 1. April liegen nur vier Werktage. In dieser kurzen Zeit müsste der Bundespräsident Steinmeier das Gesetz unterzeichnen und es müsste im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Da aber an dem Wochenende auch noch die Oster-Feiertage anstehen, könnte es für den 1. April knapp werden.

grow! Ich verstehe, es scheint zum 1. April tatsächlich eng zu werden, wenn auch nicht unmöglich. Was glaubst du, welches Datum ist wahrscheinlicher?

Georg: Ich würde mal vermuten, dass das Cannabis-Gesetz im Laufe des Aprils in Kraft treten könnte, halt ein paar Tage später.

grow! Okay, jetzt warten wir schon so lang, ein paar Tage werden wir auch noch überstehen! Du warst ja selbst bei den Anhörungen dabei und konntest für Verbesserungen des ursprünglichen Gesetzesentwurfs sorgen. Welche Regelungen werden nun mit dem Cannabis-Gesetz kommen?

Georg: Um nicht zu sehr auf die Details einzugehen, gehört zu den wichtigsten Punkten, dass dann der Besitz von Cannabis vollkommen legal sein wird. Bis zu 25 Gramm Cannabis darf dann jedeR Erwachsene in der Öffentlichkeit bei sich haben. Zuhause sind es sogar 50 Gramm. In diesem Punkt ist der Gesetzgeber den Homegrowern entgegengekommen, da sonst das Lagern der Ernte recht problematisch geworden wäre. Die 50 Gramm sind immer noch sehr wenig, und nicht jeder Homegrower wird damit zurechtkommen. Genauso wird es eine Herausforderung für viele Homegrower, mit den erlaubten drei Pflanzen hinzukommen…

Weiter geht es im grow! Magazin 02-2024 auf Seite 24


Patienteninterview

Cannabis als Ausstiegsdroge?

Diesesmal haben wir uns mit Tobias*, 43 Jahre alt, getroffen.  Er möchte uns seine Erfahrungen mitteilen, wie er durch Opioid-haltige Schmerzmittel in die Abhängigkeit geriet und mit Cannabis den Ausstieg daraus fand.

grow! Hallo, Tobias, danke, dass du mit uns über deine Erfahrung sprichst, wie es ist, mit Cannabis die Opiatsucht zu überwinden.

Tobias: Nachdem ihr mir versprochen habt, das Interview anonym zu veröffentlichen, sah ich keinen Grund, es nicht zu geben. Vielleicht liest dieses Interview eine betroffene Person oder sie kennt Betroffene und berichtet darüber.

grow! Erzähl uns bitte, wie alles angefangen hat.

Tobias: Eigentlich hat alles ganz schleichend begonnen. Ich leide seit vielen Jahren an starken Schmerzen im Nackenbereich und litt unter Schwindelanfällen und extrem starken Kopfschmerzen, die ständig präsent waren. Also ging ich zum Arzt und er verordnete mir fünf Sitzungen beim Physiotherapeuten. Das fand ich gut, besser, als sofort Medikamente zu verschreiben. Leider haben die Übungen des Therapeuten wenig gebracht, es blieb ohne Erfolge. Also bin ich wieder zum Arzt gegangen und er verschrieb mir Thomapyrin (Wirkstoffe: Ac

grow! Ist Tramadol nicht ein synthetisches Opioid?

Tobias: Genau. Das hat auch super gewirkt und alles war gut. Ich muss dazu sagen, dass ich vorher in meinem Leben nie Drogenerfahrungen gemacht hatte. Ich war überrascht, wie gut sie halfen, aber mir war nicht bewusst, wie schnell mein Körper und Geist in die Abhängigkeit rutschen konnten. Nach einer Woche bemerkte ich, dass nicht nur die Schmerzen weg waren, sondern auch meine ständige Anspannung und Unruhe. Ich fühlte mich mollig warm, ausgeglichen und auch irgendwie sorgenfrei. Hört sich vielleicht blöd an, aber ich kann dieses Gefühl nicht anders beschreiben…

Weiter geht es im grow! Magazin 02-2024 auf Seite 42


Indoorgrowing

Kleine Helfer für den Indoor-Anbau - Nützliche Dinge, die das Growen erleichtern

Der Indoor-Anbau von Cannabis erfordert eine beträchtliche Anfangsinvestition in Ausrüstung und Zubehör, wobei die laufenden Kosten während der Vegetationsperioden dann vergleichsweise niedrig sind. Zu den kostspieligen Bestandteilen dieser Investition gehören ohne Frage Lampen, Zelte, Ab- und Belüftungsventilatoren, Kohlefilter, Luftentfeuchter, Hydrokultursysteme, CO2-Generatoren, pH-, EC- und PPFD-Messgeräte und oft auch eine Umkehrosmoseanlage. Zu den anderen notwendigen Anschaffungen, die zwar genauso wichtig jedoch wesentlich kostengünstiger sind, zählen Tools wie:

Die richtige Schere

Zu den essenziellen "Kleinigkeiten", die Cannabispflanzen benötigen, gehören Werkzeuge, um die Pflanzen während des Wachstums zu formen, sie zur Erntezeit zu zerkleinern und die Blüten nach der Ernte zu maniküren. Es werden zwei Arten von "Trimmern" benötigt. Eine davon ist eine feine, sehr scharfe Maniküre-Schere zum Entfernen von Blättern und Stielen. Diese wird auch gerne verwendet, um Pflanzen zu beschneiden, indem Apikalmeristeme (teilungsfähiges Bildungsgewebe der Pflanzen) entfernt werden, um ein dichteres Wachstum zu fördern…

Weiter geht es im grow! Magazin 02-2024 auf Seite 56


Homegrowing

Beleuchtung im legalen Indoor-Cannabisgarten:
Was macht die perfekte LED-Growlampe aus?

Als ich vor 33 Jahren zum ersten Mal Cannabis indoors anbaute, waren die einzigen Optionen als Anbaubeleuchtung noch Industrielampen, sogenannte Hochdruck-Entladungslampen. Alternativ gab es nur die Leuchtstofflampen. Hochdruck-Entladungslampen erfordern eine Reihe von Komponenten, darunter Leuchtmittel, Reflektor, Vorschaltgerät und Kabel. Sie sind sperrig und verbrauchen viel Strom, der zum größten Teil als Wärme verschwendet wird. Leuchtstofflampen hingegen geben deutlich weniger Wärme ab, aber ihr Licht ist nicht intensiv genug für ein üppiges und starkes Blütenwachstum – sie sind nur beim Klonen und für frühe Sämlinge zu gebrauchen.

Die Cannabisforschung hat in den letzten zehn Jahren das Verständnis für den Beleuchtungsbedarf von Cannabis erheblich verbessert und Indoor-Cannabisanbauer profitieren bereits davon. Wie alle Pflanzen nutzt Cannabis Lichtstrahlung, um die Photosynthese zu vollziehen, den Prozess, der Wasser und Kohlendioxid in komplexe Kohlenhydrate und Sauerstoff umwandelt. Kohlenhydrate treiben den Pflanzenstoffwechsel an und werden auch zur Bildung von Biomasse durch Stängel- und Blattwachstum und zur Bildung von Blüten und Harzdrüsen gebraucht. Lichtstrahlung treibt nicht nur die Photosynthese an: Spezifische, diskrete Wellenlängen steuern die Photomorphogenese (Form und Struktur), den Photoperiodismus (Reaktion auf den Hell-Dunkel-Zyklus) und den Phototropismus (Wachstumsrichtung)…

Weiter geht es im grow! Magazin 02-2024 auf Seite 62



Stichworte

Stichworte zur Ausgabe 02-2024 // Gesamt-Inhalt:

## grow! Magazin 02­-2024 ## Editorial ## Inhaltsangabe ## News & Facts ## grow! Travel: Geschnappt! Unheimliche Begegnungen der unifomierten Art ## Reise Tipps - Fraag Haag: USA und Kuba ## Neues zum CanG.: Legalisierung - Eine Zielgerade voller Schlaglöcher ## Neues zum Cannabis-Gesetz : Interview mit Georg Wurth (DHV) ## Justiz: Don‘t shoot the Messenger! - Der Fall Assange ## Hanf in den Medien: Über Legalisierung sprechen ## grow! Media-Tipps ## Hanfrezepte: Hanfpesto ## Scene: Willkommen im grow! Club ## Vereinsvorstellung: Wir von LEAP-Deutschland ## Patienteninterview: Cannabis als Ausstiegsdroge ## Medizin: Einnahmeformen von Cannabis - mehr als Rauchen & Essen ## Ethnobotanik: Eleusis - Psychedelische Kultstätte ## grow! Leserbilder-Galerie ## Indoorgrowing: Nützliche Dinge, die das Growen erleichtern ## Growing mit Mr. José: Mehltau im Pflanzenanbau ## Homegrowing: Die perfekte LED-Growlampe ## Seeds & Genetics: Green Poison von Sweet Seeds ## Seeds & Genetics - Gastartikel : 30 Jahre Paradise-Seeds ## Growbericht: Wie „big“ ist Northern Lights x Big Bud ## Seeds & Genetics: Eine neue Sorte entsteht Teil 2: Zeit der Ernte ## grow! Verkaufsstellen ## Abo the grow! & Inserentenliste ##  

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben
Bitte rechnen Sie 5 plus 1.

Anzeige


© 2023 COPYRIGHT :: Hanf Verlag Darmstadt GmbH | WEBDESIGN :: nearshore.dc
Unsere Online-Werbepartner: Barney's Farm # Cannatrade # Cultiva # DHV - Deutscher Hanfverband # Paradise Seeds # Sweet Seeds # Original Sensible Seeds # UndrCovrLab #Amsterdam Seed Center # Original Seeds Store # Cannoptikum #Samenwahl
Achtung: Der Anbau und der Besitz von Cannabis sind nicht überall legal. Bitte beachte stets deine lokale Gesetzgebung! Wir möchten nicht zu dem Konsum von Drogen anregen und raten jedem, es im Zweifelsfall sein zu lassen.
x

AKTUELLE AUSGABE