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grow! 5-2018 im Handel

27.08.2018
grow! Magazin
(Kommentare: 1)
Medien

Die aktuelle grow! 5-2018 ist an jedem gut sortierten Kiosk zu finden. Top-Themen in dieser Ausgabe sind u.a.:   grow! Travel Israel: Kiffen im Heiligen Land, Österreichs erster CBD-Lieferservice, Medizin: Wöfür wird CBD genutzt?, growing: Tarnen & Täuschen, Medizinischer Cannabis-Anbau. Viel Spaß beim Schmökern!

 

grow! 5-2018 Cover komplett

Du findest die grow! überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz in allen gut sortierten Kiosken und auch in vielen Grow-Shops. Am schnellsten findest du einen Händler in deiner Nähe über die MyKiosk-Webapp oder über unsere Liste sonstiger Verkaufsstellen. Falls du die grow! lieber nach hause geschickt haben möchtest, findest du die aktuelle Ausgabe natürlich auch in unserem Webshop - oder denk doch mal über eines unserer günstigen Abos nach: Du erhältst das Magazin früher und garantiert neutral verpackt! Und wenn dir Papier zu altmodisch ist, findest du uns natürlich auch als ePaper mit passenden Apps für deine Geräte.


Inhalt der grow! Ausgabe 5-2018

Leseproben

Travel Israel: Kiffen im Heiligen Land

Travel Israel: Kiffen im Heiöligen Land

Verdammt, ist das gutes Gras. Neben mir liegt noch ein halber Joint, aber ich lasse mich erst mal aufs Bett sinken und schließe die Augen. Fühlt sich fast wie zuhause an, dabei sind es knapp 4400 Kilometer bis zu meiner Stammdealerin.

Tel Aviv - eine gute Stadt zum Kiffen. Eigentlich eine gute Stadt für so ziemlich alles. Tel Aviv ist offen, tolerant und modern. Auf den Straßen wandeln Juden und Muslime friedlich nebeneinander, gehen Gays Hand in Hand, und in den Bars, Clubs und natürlich am Strand wird gekifft. Einfach so, ohne Angst, mitten im Nahen Osten. Krisenregion? Davon merkt man hier nicht viel, außer dass immer mal wieder Bomber und Kampfhubschrauber über die Wolkenkratzer donnern.

An Gras zu kommen könnte kaum leichter sein. Es ist einfach überall und man kann jeden darauf ansprechen. Israelische Kiffer gehen offen mit ihrem Hobby um. Hier muss nicht verstohlen hinter vorgehaltener Hand geflüstert werden. Wo ich etwas kaufen kann, erklären mir drei Bekanntschaften am Strand, während wir einen Joint teilen:

Israelis bestellen ihr Marihuana per App. Zuerst braucht man Telegramm (ein Messenger wie Whatsapp), dann tritt man dort der Telegrass-Gruppe bei, in der Dealer ihre Angebote posten.

Ich schreibe jemanden für fünf Gramm an. Die Buds auf den Bildern sehen gut aus, kosten aber auch zwanzig Euro das Gramm. Offizieller Telegrass-Preis, keine Touristenabzocke. So viel zahlen hier alle, Israel ist allgemein teuer. Dafür gibt es dann aber auch einen Lieferservice. Aber zuerst muss ich beweisen, dass ich echt und kein Polizist bin. Ich muss ein Foto von meinem Pass senden, sowie von mir selbst mit einer Hand auf dem Kopf. Das fühlt sich etwas seltsam an, ich spiele aber mit, schließlich will ich den Verkauf über die App unbedingt testen - aus rein professionellem Interesse, um diesen Text schreiben zu können. Man vertraut mir und fünfundvierzig Minuten später hält ein Moped vor dem Gebäude im arabischen Stadtteil Jaffa, wo ich ein Zimmer gemietet habe.

Ich gehe runter und führe den Kerl nach oben. Er ist Jude, Anfang zwanzig, nett und freundlich und lässt mich die Lieferung in Ruhe untersuchen. Alles sieht gut aus, ich überreiche ihm gut hundert Euro und er verschwindet wieder.

Nochmal zehn Minuten später habe ich gedreht, die Hälfte geraucht und sinke aufs Bett. Ich bin noch keine achtundvierzig Stunden in Israel und schon vollkommen breit ...

 

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Wofür wird CBD genutzt: Ergebnisse einer großen Umfrage aus den USA

Wofür wird CBD genutzt

 

Von den Teilnehmern einer Online-Umfrage des Zentrums für Medizinische Cannabis-Ausbildung im kalifornischen Del Mar mit fast 2500 ausgefüllten Bögen wird CBD (Cannabidiol) vor allem zur Linderung von Schmerzen, Angst, Schlafstörungen und Depressionen eingesetzt (siehe Grafik). Mehr als ein Drittel der Befragten, die CBD aus medizinischen Gründen verwendeten, profitierten nach eigenen Angaben sehr gut von einer ausschließlichen Behandlung mit diesem Cannabinoid.

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist allerdings Vorsicht geboten, denn aus der Studie ergeben sich Hinweise, dass ein Teil der Wirkungen nicht auf CBD, sondern auf THC beruhen könnte. Schließlich konnten die verwendeten Produkte nicht von den Wissenschaftlern überprüft werden. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, zusätzlich THC-reiches Cannabis zu konsumieren, und es ist möglich, dass diese die wahrgenommenen Wirkungen nicht immer korrekt einem der beiden Cannabinoide zuordnen konnten.

 

Steigendes Interesse an Cannabidiol

CBD ist in aller Munde. CBD, das bekannteste nicht psychedelisch wirkende Cannabinoid der Hanfpflanze, wird zunehmend hinsichtlich seines therapeutischen Potenzials untersucht und geschätzt. Viele Menschen verwenden es zur Steigerung ihres Wohlbefindens und zur Behandlung von Krankheitssymptomen. Das Cannabinoid bietet einige Vorteile. Es verursacht meistens keine und nur selten relevante Nebenwirkungen. In den deutschsprachigen Ländern ist es legal erhältlich, und viele Anbieter ermöglichen den Kauf von CBD-Extrakten aus Faserhanf als Nahrungsergänzungsmittel. Die Wissenschaft kann mit den Erfahrungen, die Hunderttausende von Nutzern machen, kaum Schritt halten. Es ist daher naheliegend, die Nutzer hinsichtlich ihrer Erfahrungen zu befragen. Wissenschaftler können daraus Hinweise gewinnen, bei welchen Erkrankungen und Symptomen klinische Studien mit CBD erfolgversprechend und lohnend sein könnten...

 

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Medizinischer Cannabis-Anbau: Jeder Cannabis-Konsum ist medizinisch

Medizinischer Cannabis-Anbau

Der erst kürzlich verstorbene amerikanische Aktivist für medizinisches Cannabis, Dennis Peron, der das erste durch Volksentscheid legitimierte Gesetz (Prop. 215) zur Legalisierung von medizinischem Cannabis konzipierte und unterstützte, pflegte immer zu sagen: „Jeder Cannabis-Konsum ist medizinisch“.

Von Mitte der 1970er bis 1996 verkaufte Peron Tonnen von illegalem Cannabis in San Francisco und nutzte das Geld, um die erfolgreiche politische Legalisierungskampagne für den medizinischen Gebrauch von Cannabis und privaten Anbau in Kalifornien 1996 zu unterstützen.

Perons Proposition-215-Wahlsieg lieferte Inspiration für alle anderen amerikanischen Cannabis-Legalisierungen, die seitdem passiert sind und schaftte eine florierende Homegrown-Schwarzmarkt-Cannabis-Industrie, die der kalifornischen Wirtschaft jedes Jahr Milliarden Dollar einbrachte.

Peron erklärte, dass die ultimative Motivation, ein Medikament einzunehmen, sei, sich besser zu fühlen, und dass dem Leben eine Portion an Leiden innewohne, welches über eine spezielle Krankheit, Verletzung oder physische Indisposition hinausgehe.

„Die Menschen nehmen Medizin ein, weil sie Schmerzen lindern und so ihre Lebensfreude wieder verbessern wollen“, sagte er. „So sehe ich die Behauptung als falsch an, da sei ein riesiger Unterschied zwischen dem in der Freizeit genossenen und medizinischem Cannabis. Ich verstehe, dass einige Menschen Cannabis mit wenig THC-Gehalt bevorzugen, so dass sie die medizinischen Vorteile nutzen können, aber nicht high werden wollen. Aber meiner Meinung nach ist Cannabis eine Medizin, die dafür sorgt, dass du dein Leben mehr genießen kannst.“

Der Volksentscheid Prop. 215 legalisierte den medizinischen Cannabis-Anbau und -Besitz für jeden, der eine ärztliche Erlaubnis hatte, Cannabis zu verwenden. Kritiker beschwerten sich, es gäbe nicht genügend Einschränkungen. Jeder könne so viele Cannabispflanzen anbauen, wie er wolle, bemängelten sie. „Ja, das ist die Idee“, so Peron, „es ist eine Pflanze. Warum sollte sie mehr eingeschränkt werden als Tomatenpflanzen?“...

 

 

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Tarnen & Täuschen

Tarnen & Täuschen

Es gibt ja so Geschichten, von denen man nicht möchte, dass sie andere Leute kennen. Keine Nachbarn, keine Fremden und erst recht keine Ordnungshüter. Einer dieser sensiblen Bereiche ist das Thema "Grasanbau". Sind beim modernen Indoorgrowing die Gefahrenparameter überschaubar, so lauern beim Outdooranbau eine ganze Menge potenziell verräterischer Gefahrenquellen. Und die variieren, je nach Anbaufläche. Erfreulicherweise existieren immer ein paar simple Gegenmaßnahmen, mit denen man Risiken minimieren kann.

 

Die wichtigste, aber oftmals gar nicht so simple Regel jedes Grows lautet: bleibe unauffällig! Wir Menschen sind neugierige Wesen, doch leider ist längst nicht jeder ein Vertreter von Verständnis und Anstand. Verrat und Diebstahl lauern allenthalben. Aus diesem Grund scheint es ratsam, die eigene Unauffälligkeit ein wenig zu optimieren, wo dies möglich ist. Die vielleicht naheliegendste, aber zugleich auch die riskanteste Anbaumethode findet auf dem heimischen Balkon statt. Die Rede soll hier von einem Durchschnittsbalkon sein, wie ihn Tausende von Homegrowern besitzen. Kein grundsätzliches Problem. In "Automatic"-Zeiten müssen Cannabispflanzen nicht mehr 2,50 Meter hoch werden, ehe sie erntereif sind. Einige der Express-Exemplare erreichen gerade mal rund 60 Zentimeter Höhe. Allerdings können einem die Nachbarn unter Umständen recht nahe auf der Pelle sitzen. Passanten laufen am Balkon vorbei, und vom gegenüberliegenden Haus hat man eventuell freie Sicht auf den kleinen Garten. Was also tun? Mindestens zehn Meter Sichtabstand sind ratsam, um das Risiko, entdeckt zu werden, nicht unkalkulierbar zu machen. Ganz einfach. Dann geht’s ans Werk.

Das Auge des Betrachters austricksen

Zunächst einmal lassen erfahrene Grower ihren gesamten Balkon in sattem Grün sprießen. Kleinere und mittlere Topfpflanzen, die blühen oder Früchte tragen, sorgen für eine üppige Kulisse. Der Trick ist: In der Menge der unterschiedlichen Pflanzen sind ein paar dezent platzierte Graspflanzen sehr schlecht auszumachen. Das Auge eines potenziellen Betrachters wird derart mit Farb- und Formreizen zugeknallt, dass es "den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr erkennt". Dabei behält man auch eventuell gegenüberliegende und höher platzierte Balkone und Fenster im Auge, die einen freien Blick auf das kleine Gartenreich gewähren könnten. Davon hängt ab, wie man die Pflanzen letztlich positioniert. Ist die Entscheidung für einen kleinen Balkongrow gefallen, wobei man hier sicherlich kaum mehr als drei bis maximal fünf Exemplare unterbringen kann, muss jeder mögliche Blickwinkel von außen gecheckt und in die nachfolgende Pflanzenkomposition einbezogen werden.

 

Weiter geht's in der aktuellen grow! 5-2018 auf Seite 104


Stichworte

Stichworte zur Ausgabe 5-2018 // Gesamt-Inhalt:

Editorial/Impressum ## Inhalt ## News&Facts ## Events ## Produktvorstellungen ##  Travel Indien: Kaschmir - Was bleibt vom (Raucher-) Paradies? ## Fraag Haag Reisetipps ## Travel Israel: Kiffen im Heiligen Land ## Hanf-Aktion: Hanfparade 2018 „Aufklärung statt Verbote“ ## Drogen Mexiko: Interview mit Zara A. Snapp, Expertin für Drogenpolitik ## Hanf in den Medien: Wohin geht die Reise? ## Hanf & mehr: Die kuriosesten Hanf-Meldungen ## Comic: Why? Why Not? ## Media Tipps: Musik & Literatur ## Hanf in der Literatur: Krautgeschichten ## Medizin: Wofür wird CBD genutzt? ## Medizin Österreich: Wann kommt der medizinische Zugang zur Cannabisblüte? ## Cannabis als Medizin: Cannabis-Therapie bei ADHS im Jugendalter ## CBD Project: Interview mit Hanfaktivistin Sarah Russo ## Cultiva Gewinnspiel: VIP Tickets zu gewinnen ## Drogen & Gesellschaft: Cops und Drogen Teil 2 ## Comic: „unendliche Geschichte“ ## Know how: Über die psycholytische Psychotherapie ## Safer Use: DMT, 5-MeO-DMT und andere potente Psychedelika ## Ethnobotanik: Waldmeister ## Leserumfrage 2018 - Die Ergebnisse + Die Gewinner des Gewinnspiels ## Leser-Pflanzentipps: Erfahrungsbericht eines Outdoor-Growers ## CBD in Österreich: 1.CBD Lieferservice ## grow! Leserbilder-Galerie ## Interview: LED-Pflanzenbeleuchtung von Pro-Emit ## Medical growing: „Jeder Cannabis-Konsum ist medizinisch“ ## Growing USA: Leitfaden medizinischer Cannabissorten ## Growing mit Mr.Jose: Cannabis und Growen in Tschechien ## Seeds & genetics: Quick Critical+ von DinaFem ## Diskret Gärtnern: Tarnen und täuschen ## Kolumne Growgeflüster: „Muss doch nicht jeder wissen“ ## Organic growing: Interview mit Jungle Boost „organic is the solution“ ## Know How: Decarboxylierung Teil 2 ## Underground Growing: Auf Binden und Brechen ## Fragen & Antworten mit Professor Lee ## grow! Archiv, Nachbestellungen & Produkte ## grow! Verkaufsstellen ## Inserentenverzeichnis

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Kommentare

Kommentar von Petey Green |

„Jeder Cannabis-Konsum ist medizinisch“. (RIP Dennis Peron)

Genau so seh ich das auch!!!! Bin gespannt auf die Ausgabe...wird die Tage gekauft!!! <3<3<3
Bestimmt gibt´s bald auch mal wieder schöne Damen bei den Leserbildern ;)

KEEP ON FIGHTING and DO YOUR OWN THING
MfG
Pete

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