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Global Marijuana March und CNBS in Dortmund

09.05.2019
grow! Magazin
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Termine+Events

Am 04.05. fanden deutschlandweit und international Demonstrationen zur Freigabe von Cannabis statt. Allein in Deutschland gab es über 30 Städte, in denen der Global Marijuana March mit insgesamt rund 5000 Teilnehmern durch die Straßen zog. In den letzten Jahren mag die Teilnehmerzahl höher ausgefallen sein, da das Wetter nicht ganz so abschreckend daherkam, wie an jenem Wochenende. Den größten Demonstrationszug gab es laut DHV in Dortmund. Vom Start am Nordausgang des Hauptbahnhofes in Dortmund verlief die Route des Global Marijuana Marches dieses Jahr in Richtung Süden, zum Stadion Rote Erde und zu den Westfalenhallen, wo die Abschlusskundgebungen stattfanden.

Hier fand zeitgleich und erstmalig die CNBS, die Hanfmesse in Dortmund statt. Die Veranstalter sprachen von einer hohen Zufriedenheit auf Seiten der Besucher, wie Aussteller und von vollem Haus. „Viele unserer Aussteller waren am dritten Ausstellungstag leer gekauft,“ berichtet John Ahn-Bosch von cnbs.de. „Viele der BesucherInnen freuten sich darüber hier in Dortmund, auf unserer Messe eine Plattform zu finden, um besonders über die medizinischen Vorteile von Cannabis mehr zu erfahren“, hieß es weiter.

Wieder als Redner mit auf dem GMM in Dortmund: Jugendrichter Andreas Müller aus Berlin/Bernau: „Diese Prohibition hat so viele Opfer geschaffen – damit muss Schluss sein.“ Außerdem sprachen Vertreter der ASTA der TU Dortmund, Hendrik von der Partei „die Partei“, Micha Greif aus München (Hanfadler Preisträger 2018) und Jost Leßmann (Legalisierungslegende). Zu der Abschlusskundgebung kam dann noch Georg Wurth, Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands vom Messegelände zu den Demonstrierenden. Ob auf der Hanfmesse oder auf der Demonstration: Die Forderungen und Wünsche der Menschen sind seit Jahren dieselben. Die Illegalisierung von Cannabis beenden, mündige Menschen nicht länger für eine so natürliche Sache verfolgen und dadurch einen guten und funktionierenden Jugendschutz schaffen.

Mit Transparenten und selbstgebastelten Plakaten brachten die Demonstrierenden ihre ganz eigenen Botschaften auf die Straße. Zuständig für Sound und Bässe auf dem GMM war auch dieses Jahr wieder das TukTuk-Soundmobil. Vorne weg folgte der Musik eine fröhliche Traube aus bis zu 700 Menschen, die aus dem gesamten Ruhrpott nach Dortmund gereist waren und sich auch von dem wechselnden Wetter nicht davon abbringen ließen, für ihre Sache zu demonstrieren.

Zum Vergleich sind hier noch Teilnehmerzahlen anderer Städte: Köln kam nur auf 500 Menschen, Heidelberg auf 300, Hamburg auf 250, Rostock auf 100 und Düsseldorf auf etwa 200. „In den meisten deutschen GMM Städten litten die Teilnehmerzahlen unter schlechtem Wetter. Von Kälte über Regen, Hagel und Schneeschauer war alles dabei,“ schrieb der DHV in seinem Liveticker. Während in Stuttgart über vermeintlich willkürliche Kontrollen durch die Polizei berichtet wurde, war es in Dortmund und den meisten anderen Städten friedlich. Größere Probleme mit der Polizei gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.

Quelle: DHV/Nordstadtblogger

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