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Das aktuelle grow! Magazin 01-2026
Diese Themen solltest du nicht verpassen:
- Szene: Cannabis-Clubs im europäischen Vergleich
- Legalisierung & Schwarzmarkt: Wo soll das Gras denn herkommen?
- Medizin: Cannabis und Lungenkrebsrisiko
- Growing-Knowhow: Anbauen wie ein Profi - Alles zu Autoflowering und vieles mehr...
Szene:
Cannabis-Clubs im europäischen Vergleich
Gesetz ohne Pragmatik – Pragmatik ohne Gesetz
Seit rund zwei Jahrzehnten gibt es sie in Spanien: die Cannabis Social Clubs (CSC), offiziell Asociación Cannábica, im Alltag einfach Club Social de Cannabis. Inzwischen sollen es weit über tausend sein, mit Barcelona als unangefochtenem Zentrum – dort sind rund 200 Vereine aktiv.
Die Idee stammt ursprünglich aus Spanien selbst, genauer gesagt aus der Aktivistenszene des Baskenlands und Kataloniens. Erste Impulse gab es Anfang der 1990er von der Asociación Ramón Santos de Estudios sobre el Cannabis (ARSEC) in Barcelona. Deren Mitglieder teilten der Staatsanwaltschaft offen mit, Cannabis gemeinschaftlich für den Eigenbedarf anbauen zu wollen – und erhielten erstaunlicherweise keine Anklage. Das war der Startschuss. Wenige Jahre später griff die baskische Gruppe Pannagh um den Aktivisten Martín Barriuso den Ansatz auf, professionalisierte ihn und prägte den Begriff Club Social de Cannabis. Über die European Coalition for Just and Effective Drug Policies (ENCOD) verbreitete sich das Modell schließlich in ganz Europa.
Bis heute ist in Spanien die gesetzliche Grundlage dieser Clubs erstaunlich vage. Es gibt keine zentrale Verordnung, die CSCs ausdrücklich erlaubt oder regelt. Stattdessen bewegen sie sich in einer rechtlichen Grauzone, zusammengesetzt aus Vereinsrecht, Gerichtsurteilen, regionalen Bestimmungen und politischen Ränkespielchen.
Formal stützen sich alle Clubs auf das Ley Orgánica 1/2002 über Vereinigungen, die Bürgern erlaubt, sich zu nicht-kommerziellen Zwecken zusammenzuschließen. Da der private Konsum, Anbau und Besitz kleiner Mengen Cannabis in Spanien seit Jahrzehnten entkriminalisiert bzw. toleriert ist, gilt der gemeinschaftliche Anbau für den Eigenbedarf als zulässige Gesetzesauslegung – solange kein Handel, keine Werbung und kein öffentlicher Verkauf erfolgt. Die Rechtsprechung hat diesen Spielraum etwas präzisiert: Clubs dürfen nur geschlossen organisiert sein, keine Gewinne anstreben und nur Mengen ausgeben, die dem persönlichen Konsum der Mitglieder entsprechen. Werden dauerhaft große Mengen produziert oder Cannabis an Nicht-Mitglieder abgegeben, wertet der Oberste Gerichtshof dies als Drogenhandel…
Legalisierung & Schwarzmarkt:
„Jetzt mal ehrlich: Wo soll das Gras denn herkommen?“
Die überfällige Abkehr vom jahrzehntelangen Cannabisverbot markierte einen historischen Paradigmenwechsel in der deutschen Drogenpolitik. Nach endlosem Streit, bürokratischen Alpträumen und unzähligen Debatten passte die vorhergehende Bundesregierung die Gesetze endlich zumindest teilweise an die Realität an: Das Verbot ist gescheitert. Endlich hörte man auf die Fachleute, welche dies schon seit Jahrzehnten predigten. Die Ziele, welche die vorhergehende Bundesregierung mit den gesetzlichen Reformen rund um Cannabis verband, waren klar formuliert: Die Legalisierung sollte vor allem den illegalen Handel bekämpfen, den Kinder- und Jugendschutz verbessern sowie die Gesundheit von Konsumierenden schützen.
Inzwischen ist das neue Cannabisgesetz bereits seit über eineinhalb Jahren in Kraft und mittlerweile lenkt eine andere Regierung die Geschicke dieses Landes. Mit dem Scheitern der Ampelregierung bangten viele Konsumierende auch um die Zukunft der Teillegalisierung und inzwischen ist längst klar, dass der ursprüngliche Plan wohl nicht mehr vollständig umgesetzt werden wird. Wer auf die als „zweite Säule“ angedachten legalen Abgabestellen wartet, wird wohl enttäuscht werden. Denn mit der CDU in der Regierung gestaltet sich jegliche weitere Liberalisierung in dieser Sache offensichtlich schwierig. Und so läuft der Schwarzmarkt natürlich munter weiter…
Medizin:
Cannabis und Lungenkrebsrisiko - Der aktuelle Kenntnisstand
Der mögliche Zusammenhang zwischen Cannabis und Krebs ist Gegenstand einer jahrzehntelangen Diskussion. Vor 50 Jahren dominierte die Vorstellung, dass Cannabisrauch aufgrund der ähnlichen Zusammensetzung wie Tabakrauch das Krebsrisiko erhöht, insbesondere für Krebsarten der Lunge, der Speiseröhre, von Magen und Blase. Noch vor 20 Jahren, im Jahr 2005, hatte ich einen Artikel geschrieben, nachdem Cannabisrauchen vermutlich das Krebsrisiko erhöht.
Später wurde entdeckt, dass viele Cannabinoide der Hanfpflanze, darunter THC, CBD (Cannabidiol) und CBG (Cannabigerol), krebshemmende Eigenschaften besitzen. Kürzlich haben Wissenschaftler der staatlichen Universität von New York und griechischer Universitäten eine Übersicht zum Zusammenhang zwischen Cannabis und Lungenkrebs veröffentlicht. Die wesentlichen Ergebnisse möchte ich hier vorstellen.
Die Antwort auf die Frage, welchen Einfluss das Rauchen von Cannabis auf das Risiko der Entwicklung eines Lungenkrebses hat, ist komplizierter, als man zunächst denken könnte. Besonders schwierig wird die Einschätzung dadurch, dass viele Cannabiskonsumenten gleichzeitig Tabak rauchen, was die Ergebnisse verfälschen kann. Auch die Menge des lebenslangen Cannabiskonsums lässt sich oft nur ungenau bestimmen.
Growing-Knowhow
Alles, was du wissen musst, um Autoflowering-Genetik wie ein Profi anzubauen
Autoflowering-Cannabispflanzen, kurz Autos genannt, gibt es seit über einem Jahrzehnt. Obwohl viele Grower sie lieben, ist es nicht immer einfach, perfekte Pflanzen und hohe Erträge zu erzielen. Autos sind eine ausgezeichnete Option für alle, die nach schnell blühenden, pflegeleichten und kompakten Pflanzen suchen. In diesem Artikel erkläre ich alles, was du über Autoflowering-Cannabispflanzen wissen musst – einschließlich der Unterschiede zu photoperiodischen Cannabispflanzen, der Vorteile des Anbaus, Topfgrößen, Nährstoffe, Lichtzyklen, Pflanzentraining und meinen wichtigsten Tipps. Am Ende wirst du mit dem Thema Autoflowering bestens vertraut sein und in der Lage sein, erstklassige Autoflowering-Ernten zu erzielen!
Worin unterscheiden sich Autoflowering-Cannabispflanzen von photoperiodischen Cannabispflanzen?
Wenn du dir das Sortiment einer Samenbank ansiehst, wirst du feststellen, dass es für viele Sorten sowohl photoperiodische als auch autoflowering Versionen gibt. Die Fotos der Samenanbieter dazu sehen oft ähnlich aus, und der einzige offensichtliche Unterschied ist die Blütezeit: Photoperiodische Cannabispflanzen, kurz Photoperioden, benötigen 8–9 Wochen, während Automatik-Sorten 11–13 Wochen brauchen…
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