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Betrugsvorwürfe gegen Juicy Fields: Cannabis-Plattform versprach Traum-Renditen - Kleinanleger fürchten um ihr Geld

2022-07-25 12:48
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Szene

Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) hat das Geschäft der Cannabis-Crowdinvesting-Plattform Juicy Fields in Deutschland verboten, da sie keinen von der Finanzaufsicht gebilligten Verkaufsprospekt vorgelegt haben, wozu sie gesetzlich verpflichtet waren - dieser dient unter anderem dem Anlegerschutz. Weiterhin wurde eindringlich vor einem Investment gewarnt. Viele Kleinanleger können jetzt nicht mehr auf ihre Konten zugreifen und fürchten um ihr Geld. Die Gründer sollen untergetaucht sein. In der Cannabis-Szene war die Firma schon länger umstritten. Das Geschäft funktionierte so: Die Online-Plattform versprach Kleinanlegern, sie mit Cannabisproduzenten zusammenzubringen, angeblich um den Anbau der Pflanzen zu finanzieren. Nach gut drei Monaten sollten die Pflanzen geerntet und verkauft werden. Das Unternehmen lockte mit Renditen von bis zu 66 Prozent. Ein Gewinnversprechen - zu schön, um wahr zu sein.

Viele Investoren wurden durch das aggressive Marketing der Firma angelockt. Nicht nur bei der Berliner ICBC-Messe, auch bei vielen anderen Cannabis-Kongressen weltweit trat Juicy Fields als glamouröser Sponsor auf. So hat das Unternehmen bei einer Cannabismesse in Barcelona zwei gelbe Lamborghinis mit seinem Logo bedruckt und vor dem Eingang geparkt. „Die waren unübersehbar“, sagt ein deutscher Startup-Gründer über die Marketingstrategie des Unternehmens. „Aber keiner hat ganz verstanden, was die eigentlich machen.“ Wer hinter dem Unternehmen steht, ist unklar. Bislang wurde die Firma von einem Amerikaner namens Alan Glanse geleitet, der jedoch im Mai als CEO zurückgetreten sein soll. Auf seiner Linkedin-Seite ist er nach wie vor als Chef von Juicy Fields gelistet. Wie eine spanische Zeitung berichtete, haben seither zahlreiche Manager von Juicy Fields alle Hinweise auf ihren Job bei dem Unternehmen oder sogar ihre gesamten Social-Media-Profile gelöscht.

Quelle: Business Insider

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