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grow! Magazin Reise Tipps Fraag Haag

09.01.2019
grow! Magazin
(Kommentare: 0)
Reise Tipps

Du planst eine Reise? Womöglich ins Ausland? Du hast da eventuell Fragen, auf die weder dein Reisebüro noch dein Reiseführer recht eingehen mögen?
„grow!“ schafft Abhilfe und bietet mit der Rubrik "Frag Haag Reise Tipps" ein Forum, wo ihr euch kompetent informieren oder auch eure persönlichen Erfahrungen mitteilen könnt.

Brauchst auch du ein paar Reise Tipps? oder hast selber Erfahrungen gesammel?:
Dann schreibt uns einfach einen Brief an die grow!-Redaktion
oder schick eine E-Mail an: info@grow.de, Betreff: „Frag Haag“ .

Marokko

Marokko
Marokko

Leserfrage:

Hallo, Stefan,

ich möchte in Kürze mit nem guten Kumpel per Wohnmobil nach Marokko fahren. Da ich zum ersten Mal so einen Trip mache, hätte ich ein paar Fragen. Kann man im Rif-Gebirge wild campen, vielleicht sogar bei einem Haschbauern, oder ist das zu gefährlich? Wir würden uns dort gerne für den Rest der Reise eindecken, aber haben ein bisschen Schiss, dass es überall Polizeichecks gibt.

Ist es vielleicht sicherer, sich immer nur vor Ort den Tagesbedarf zu besorgen? Und ist es außerhalb des Rifs gar nicht so einfach, was zu bekommen? Südmarokko z.B., habe ich gehört, wäre schwierig …

Danke und Gruß Mario

Stefan Haag´s Antwort:

Hallo, Mario,

nun ja, wenn ihr im Rif wild campiert, dann werdet ihr sicherlich zahlreichen Besuch bekommen, vor allem von Dealern, von denen es da wimmelt und für die junge Leute im Wohnmobil eine klassische Zielgruppe darstellen. In den Feldern solltet ihr euch keinesfalls ungefragt aufhalten. Bei Aussicht auf ein gutes Geschäft geht das aber sicherlich auch. Ob es eine wirklich gute Idee ist, sei einmal dahingestellt. Meiner Meinung nach ist es besser, sich in Chefchaouen beispielsweise relativ anonym einzudecken und sich nicht mit einem deutschen Wohnmobil mitten in den Feldern Allah und der Welt zu präsentieren. Polizeichecks kann es immer geben, wobei Touristen normalerweise in Ruhe gelassen bzw. durchgewunken werden. Es sei denn, euer Rif-Dealer hat euch verraten.

Man bekommt in Marokko überall was, aber natürlich nicht so billig wie im Rif und auch nicht so einfach. Und richtig, gerade im Landessüden kann es schwierig werden. Ab Agadir südlich sieht es richtig mau aus. Darauf sollte man vorbereitet sein.

Viele Grüße Stefan

Prag

Prag
Prag

Leserfrage:

Hi, Stefan,

ich und mein Freund fahren im März nach Prag. Wir wissen, dass esdort nicht so einfach ist, etwas zu rauchen aufzutreiben.Trotz alldem würden wir gerne in unseren drei Tagen, die wir dort verbringen, ein bisschen vom grünen Gold smoken.

Hast Du vielleicht Tipps für uns, wo es am wahrscheinlichsten ist, dass wir etwas auftreiben könnten und mit welcher Qualität wir rechnen müssen? Wäre voll cool, wenn Du ein paar Tipps parat hättest.

Liebe Grüße aus Berlin Elli

Stefan Haag´s Antwort:

Hallo, Elli,

in der Nähe der Karlsbrücke gibt es den Reggae-Club (oder gab es zumindest 2015 noch), da kann man ungestört rauchen und da rennt ein schwarzer Hausdealer rum. Hatte gutes Weed und ne Digitalwaage, aber teuer. Kleinmengen 12,50 €, mehr ein Zehner pro Gramm, wenn ich mich recht entsinne. Solche Läden gab es damals einige. Schau mal im Netz. Außerdem gibt es Growshops, die zwar nichts verkaufen dürfen, aber sicher helfen können.

Liebe Grüße von Andalusien nach Berlin Stefan

Griechenland

Griechenland
Griechenland

Leserfrage:

Hallo, Stefan,

wie ist das denn in Griechenland mit Rauchen und so. Wo kriegt man was Gutes, oder muss ich was mitnehmen? Und sind die Bullen echt so schlimm deswegen, wie es immer heißt?

Danke und Gruß Alex

Stefan Haag´s Antwort:

Hallo, Alex,

vorweg: Griechenland ist keine Hochburg und die Gesetze und deren Durchführung sind viel strenger als bei uns. Rauche niemals in der Öffentlichkeit, auch nicht am Strand. Bullen sind überall. In den Städten gibt es dagegen einen mehr oder weniger offenen Straßenverkauf, wo unter anderem auch Standard-Hasch für acht bis zehn Euro pro Gramm gehandelt wird. Die Szene wirkt nicht sehr vertrauenserweckend und vor Beschiss wird gewarnt. Gelegentlich ist auch albanisches Gras im Umlauf. Preis ähnlich wie Dope. Gutes griechisches Indoorweed kostet locker 15 Euro oder mehr und ist, ohne einen Anbauer persönlich zu kennen, quasi nicht auftreibbar. Für Touristen sowieso nicht.

Ich würde woanders hinfahren.

Viele Grüße Stefan

Venezuela

Venezuela
Venezuela

Leserfrage:

Hallo, Stefan,

wie sieht das denn zurzeit mit Venezuela aus? Habe gelesen, dass das inzwischen ein “Hot-Spot im internationalen Drogenumschlag” ist. War vor 12 Jahren (übrigens auch wegen eines Berichts von dir) mal ein paar Tage auf der Isla Margarita und zwei Wochen in Choroni. Das war richtig geil damals. Würde sehr gerne mal wieder hin. Aber ich befürchte, das ist politisch und sicherheitstechnisch ein ziemlich heißes Pflaster geworden. Wie ist die Versorgungslage für Weed dort? Kann man als Tourist überhaupt einigermaßen problemlos reisen?

Oder kannst du mir vielleicht eine sicherere südamerikanische Alternative empfehlen? Ich ahne schon da eine ...

Gruß Lars

Stefan Haag´s Antwort:

Lieber Lars,

tja, Venezuela … Das ist so 'ne Sache. Ich war das letzte Mal vor vier, fünf Jahren dort, da empfand ich es schon als bedrückend, und was man so hört, hat sich die Lage dort alles andere als gebessert. “Hotspot im internationalen Drogenhandel” bedeutet eigentlich “nur”, dass via Caracas ungestört die ganze Welt versorgt wird. Allerdings mit Koks, welches nach wie vor überwiegend aus Kolumbien stammt.

Natürlich gibt es immer noch genug Ganja im Lande, aufgrund der extremen Wirtschaftskrise vielleicht mehr denn je. Und sicher bekommt man für die hochbegehrten Dollars oder Euros Berge davon.

Aber damit hat es sich auch schon. Lebensmittelknappheit, eine sehr hohe Kriminalitätsrate, eine darniederliegende Infrastruktur etc. machen eine Venezuelareise derzeit zu einem echten Abenteuer.

Ob sich der Aufwand bzw. die Gefahr für den Ertrag bzw. Spaß lohnt, wage ich eher zu bezweifeln.

Du ahnst wohl richtig! Gehe nach Kolumbien. Da passt inzwischen alles, für Touristen sowieso.

Herzlichst! Stefan

Diese Reise Tipps stammen aus den grow! Ausgaben 1-2018 & 2-2018.

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