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Jamaika-Love: Ganja, Sonne, Reggae & viel mehr

01.03.2018
grow! Magazin
(Kommentare: 2)
international

Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich früher mit meinen Kumpels am Lagerfeuer saß, wir einen Spliff rauchten und davon träumten, irgendwann auf Jamaika durch ein Ganjafeld zu laufen. Wir stellten uns vor, dass überall Reggae-Musik gespielt wird und alle, die dort leben, die glücklichsten Menschen sein müssen. Es war ein schöner Traum. Da sich ab und zu doch Träume verwirklichen, war es vor sieben Jahren endlich soweit: Jamaika, wir kommen! Und nach dem ersten Urlaub auf der Insel war ich so stark infiziert, dass ich seitdem jedes Jahr Jamaika besuche.

Man sagt ja, das erste Mal vergisst man nie. Und das stimmt! Als sich die Flugzeugtüren nach elf Stunden Flug öffneten und man aus dem Flugzeug rausdurfte, empfing uns 27 °C warme Luft mit einer Luftfeuchtigkeit von über 80 %. Ein herrliches Gefühl, dass mich die kalten Temperaturen des deutschen Winters augenblicklich vergessen ließ. Nur eine Hürde war noch zu nehmen, die Passabfertigung. Gefühlt hat sie genauso lange gedauert wie der Flug, aber der Gedanke an meinen ersten jamaikanischen Joint half mir enorm, es locker zu nehmen. Unserer Guide Olaf wartete schon auf uns. Mit ihm fuhren wir zu Elke, die in Runaway Bay das Gasthaus ERABO betreibt. Wie verabredet erwartete uns im Auto der lang ersehnte jamaikanische Joint, den wir während der 45-minütigen Fahrt genossen und die ersten Eindrücke von der Insel auf uns prallen ließen. Mehr werde ich über die erste Fahrt nicht erzählen. Jeder soll diesen Moment unvoreingenommen für sich erleben. Ihr werdet ihn nie vergessen. Passt also auf, es besteht eine große Suchtgefahr.

Allerdings ist es auch so, je weiter man hinter die Kulissen blickt, umso mehr wird der Traum zur Realität, die oft ein nicht so glänzendes Bild ergibt.

Ich erspare euch das übliche Blabla. Was allerdings sehr interessant ist, ist, dass auf der Insel etwa zwei Millionen Jamaikaner leben und fast genauso viele das „Paradies verlassen haben“, um im Ausland zu leben und Arbeit zu finden. Wir wollen aber hin und das geht auf direktem Weg von Köln/Bonn mit Eurowings, von Brüssel mit JetAir, von Frankfurt aus fliegt Condor und von Amsterdam ArkeFly. Wenn zehn bis elf Stunden am Stück im Flugzeug zu lang sind, empfiehlt es sich mit Air Kanada über Toronto oder über New York zu fliegen.

Die beste Reisezeit ist von Dezember bis März. Die Lufttemperatur beträgt tagsüber zwischen 25 und 30 °C, nachts fällt sie an der Küste nicht unter 20 °C und das Wasser hat sehr angenehme 25 bis 27 °C.

 

Schuh im Sand - Jamaika Reisebericht Strandfoto

Beim letzten Besuch 2016 im Juni mussten wir allerdings mit 34°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 85 bis 95 % tagsüber und nachts mit 26 bis 28°C zurechtkommen.

Zu den gefährlichsten Tieren/Insekten in Jamaika gehören die Fortylegs und Skorpione. Mir ist einmal ein Fortyleg über den Fuß gelaufen, bis auf einen Schrecken ist mir zum Glück nichts passiert. Er musste allerdings mit seinem Leben bezahlen. Skorpionen bin ich nicht begegnet, allerdings gibt es noch größere und gefährlichere Kreaturen auf der Insel. In den Sumpfgebiet um den Ort Black River herum und in dem gleichnamigen Fluss sind die jamaikanischen Krokodile beheimatet. Laut der Auskunft der Einheimischen ernähren sich die Krokos hauptsächlich von Fischen und Kleintieren. Deswegen geht von diesen Urtieren auch keine große Gefahr aus. Die Jagd auf Touristen ist denen wohl zu anstrengend. Das sieht aber anders bei der Gattung der Hustler aus. Die haben sich auf Touristen spezialisiert. Weiße Haut, volle Portemonnaies, unsicheres Auftreten, überflüssiger Klunker usw. scheinen eine magische Anziehungskraft auf sie auszuüben. Falls ihr aus irgendeiner Ecke ein „Hey‟ oder „White Man‟ hört und jemand euch ranwinkt, beachtet es am besten nicht und geht weiter. Wenn man auf eigene Faust unterwegs sein möchte, sollte man unbedingt wissen, wo (und wann) man sich lieber nicht rumtreibt. Am besten macht ihr die ersten Ausflüge in Begleitung von einem Yardie.

Denn Jamaika ist ein sehr armes Land, besser gesagt ist der größte Teil der Bevölkerung sehr arm. Das Land hat sehr viel Potenzial und gleichzeitig sehr viele korrupte Politiker, die die Insel an den Meistbietenden verschachert haben. Und von den Milliarden Dollars, die die Hotelketten einnehmen, bleibt leider nicht viel auf der Insel. Jamaika hat sehr wenig eigene Industrie und ist somit von Importen abhängig, welche die Preise in die Höhe treiben. Und zwar so extrem, dass man sich nach einem Supermarktbesuch fragen muss, wie die Einheimischen zurechtkommen. Bei diesen Lebensumständen ist es leider so, dass sehr viele an der Existenzuntergrenze von einem zum anderen Tag leben, oder besser gesagt versuchen zu überleben. Viele haben nichts zu verlieren und handeln dementsprechend auch so.

Bei meinem letzten Besuch in Negril 2016 wurde ein kanadischer Tourist auf der Hauptstraße erschossen. Er war mit seiner Frau und seinem Vater zurück zum X-Tabi Hotel auf der West End Road zu Fuß unterwegs. Die Frau hatte leider ihre Handtasche mit, die zwei Jungs auf einem Motorrad dazu motivierte, sie zu stehlen. Als sie sich bei dem Raubversuch wehrte, kam ihr Mann zuhilfe, was die Räuber dazu veranlasste, ihn zu erschießen und sich davon zu machen. Soweit ich weiß, wurden die Täter nicht geschnappt. Wenn man das Pech hat und ausgeraubt wird, sollte man keine Gegenwehr leisten. In den allermeisten Fällen wird man bis auf den Verlust von etwas Geld oder Klunker keinen Schaden erleiden. Ich bin nie in eine brenzlige Situation gekommen. Das liegt vielleicht daran, dass ich die ersten Male mit Olaf unterwegs war und dabei sehr viel über die Insel gelernt habe, was mir half, einiges besser zu verstehen und mich dementsprechend zu verhalten.

Als ich vier Wochen lang mit einem Moped unterwegs war, wurde ich überall herzlich aufgenommen. Das Geschnorre um einen Dollar und die, die denken, dass ich Hey oder White Man heiße, habe ich ignoriert. So konnte ich die Insel trotz der Plagegeister, denen man ihr Verhalten nicht wirklich übel nehmen kann, genießen. Sie versuchen einfach nur zu überleben. Es gibt tatsächlich noch schlimmere Plagegeister als die Hustler, nämlich die Mosquitos. Die gibt es in einer tag- und nachtaktiven Variante. Die tagaktiven übertragen zum Überfluss auch noch einige Krankheiten. Der beste Nachtschutz ist ein lochfreies Mosquitonetz. Für den Schutz am Tag und vor allem in der aktivsten Zeit, der Dämmerung, gibt es in fast jedem Supermarkt Off Spray zu kaufen. Es hält einige Mücken auf Abstand, allerdings nicht alle. Wegen der Ansteckungsgefahr habe ich mich nicht verrückt machen lassen und bin bis jetzt verschont geblieben. Für den Notfall habe ich auf jeder Reise ein Fläschchen MMS dabei.

Beim ersten Besuch von Jamaika war der lockere Umgang mit Ganja ein Kulturschock für mich. Daran muss man sich erstmal gewöhnen. Es war sogar okay, im Auto zu rauchen. Wir mussten allerdings auch jederzeit den Spliff aus dem Fenster werfen, wenn wir auf eine Polizeikontrolle zufuhren und das Kommando vom Fahrer kam. Wenn man doch von den Behörden mit Weed erwischt worden ist, konnte man sich meistens freikaufen. Jemand erklärte mir die Situation so: Wenn du tagsüber auf der Straße einen rauchst und die Polizei sieht dich, wird es teuer. Bist du abends in der Bar, ein Polizist sitzt neben dir und du rauchst einen, dann lässt er dich in Ruhe. Vielleicht verkauft er dir sogar was Leckeres, was er tagsüber beschlagnahmt hat. Ich habe mit einem Polizisten höheren Ranges über die Entkriminalisierung von Marihuana und die Drogensituation in Jamaika gesprochen. Er begrüßte die Entwicklung sehr. „So können wir uns mehr um die richtigen Gangster kümmern. Heroin, Kokain und Alkohol, dadurch entstehen die Probleme. In den letzten Jahren machen sich auch die synthetischen Drogen wie z.B. Ecstasy hier breit.“ Als er erfuhr, dass man in Deutschland den Führerschein verlieren kann, wenn man vor sechs Wochen einen geraucht hat, schüttelte er ungläubig den Kopf und sagte: „Warum? Das ist doch nur Ganja“.

In Laufe der Jahre wurde der Umgang mit Ganja immer lockerer, bis die Entkriminalisierung kam. Heutzutage ist Jamaika ein Paradies für jeden, der die Situation in Deutschland kennt. Jeder darf etwas Ganja dabeihaben. Die Einheimischen dürfen sich drei Pflanzen anbauen, es ist als Medizin zugelassen, alle Autoinsassen bis auf den Fahrer dürfen während der Fahrt Ganja rauchen. Allerdings ist der Handel mit dem Kraut nicht erlaubt. Was wiederum keinen so wirklich interessiert. Ich habe mit ein paar Ganjaverkäufern darüber gesprochen, was sich seit der Entkriminalisierung für sie geändert hat. Die Antworten waren fast immer identisch. „Eigentlich nichts, es ist nur etwas stressfreier geworden. Man muss nicht mehr so stark auf die Polizei achten. Beim Verkaufen sollte man sich weiterhin nicht erwischen lassen. Und wenn es doch passiert, kostet es etwas und dann kann man weitermachen.“

Die Regierung plante schon vor zwei Jahren eine Abgabestelle für Touristen an Flug- und Schiffshäfen einzurichten. Bis heute ist allerdings nichts passiert. Kanadische Unternehmen dürfen unter der karibischen Sonne medizinisches Marijuana anbauen. Damian Marley baut auch in einem ehemaligen Gefängnis Ganja unter Kunstlicht an. Aber der kleine Mann darf kein Geld mit Weed verdienen. Na ja. Wenigstens high werden darf er. Und Jamaika wäre nicht Jamaika, wenn sich alle daran halten würden. Es werden hier und da Purjoints in schicken „Zigarettenschachteln“ angeboten. Mit eigenen Markennamen, akkurat eingeschweißt. Sogar eine THC-Prozentangabe ist drauf. Allerdings musste ich über die angeblichen 25 % THC-Gehalt etwas schmunzeln. Es war eine gute Qualität, aber 25 % waren wirklich übertrieben.

So kommen wir zur der Qualität, die auf der Insel angeboten wird. Die schwankt extrem, trotzdem behauptet jeder, das beste Weed auf der Insel anzubieten. Schaut es euch ganz genau an. Solltet Ihr tote Insekten in den Blüten entdecken, Finger weg. Viele Farmer sprühen mit Gift. In den Blüten sind sehr oft Samen. Die sollte man nicht mitrauchen! Samenfreies Weed ist selten. Solltet ihr von der Qualität des angebotenen Materials nicht überzeugt sein, nehmt es nicht. Sagt, dass es nicht gut genug ist. Meistens wird einem dann später was Besseres angeboten. Oder ihr geht in die nächste Bar. Das beste jamaikanische Weed habe ich von einem Fischerman in Pedro Bay bei Treasure Beach geschenkt bekommen.

 



Zum Preis und um es mit einem Satz zusammenzufassen: Man bezahlt so viel, wie man bereit ist zu bezahlen. Der Preis variiert genauso wie die Qualität und hängt oft davon ab, für wie reich der Verkäufer den Käufer hält. Ich habe bei einem Motorradausflug in der Nähe von Springfield im Sain Elizabeth Parish etwa ein halbes Pfund Ganja für 10 US-Dollar bekommen. Das war allerdings Glück. Ich traf einen Farmer, der gerade seine Ernte nach Hause brachte. In der einen Hand eine Machete und in der anderen einen Sack mit Weed. Ich sprach ihn an und sagte, dass es gut aussieht, was er da hat, und ob er mir für 10 US-Dollar etwas abgeben würde, da lachte er und drückte mir einen Haufen Ganja in die Hand. Ich ließ mir nicht anmerken, dass ich mit sooo viel nie gerechnet hätte. Ich bedankte mich und machte mich mit der Beute auf den Weg ins Gasthaus. Es war so viel, dass es für vier Wochen reichte.

Unter den Einheimischen ist der Begriff Bill Bag oder Dollar Bag geläufig. Es ist eine kleine Portion, die für einen oder zwei Spliffs reicht und zwischen 100 und 200 Jam-Dollar kostet. Unterm Strich kann man sagen, dass man als Tourist für eine Unze gutes Weed zwischen 50 und 100 US-Dollar zu bezahlen hat.

Es gibt viele All-Inclusive-Hotels in Jamaica. Ich habe allerdings keines davon von innen gesehen. Ich bin der Meinung, dass in privaten Gasthäusern unterzukommen, der schönste Weg ist, dieses Land zu bereisen und kennenzulernen. Es gibt sehr viele und wenn man genau schaut, erlebt man in der Regel keine bösen Überraschungen. Am besten immer vor Ort anschauen und bei vorhandenem Angebot Alternativen offenhalten. Vertraut auf euer Gefühl. Ich bin immer mit einem Lächeln aufgewacht. Deswegen würde es den Rahmen sprengen, alle schönen Plätze zu erwähnen. Hier gibt es die Top-Drei der Gasthäuser, in denen ich mich am wohlsten gefühlt habe.

Nr. 3 Seewave Villa in Long Bay

Sauber, warme Dusche, gutes Bett, große Küche und eine sehr schöne Dachterrasse, von der man den Sonnenaufgang genießen kann. Eine sehr ruhige Gegend mit einer sehr üppigen Vegetation.

Nr. 2 House Erabo in Runaway Bay

Sauber, warme Dusche, ordentliches Bett, gut ausgestattete Küche, eigener Strand, zentral gelegen, ideal um anzukommen, Rundum-Service und Olaf, der coolste Guide. Ideal, wenn man das Rebel Salut besuchen möchte.

Nr. 1 Good Hope Retreat. Kentucky P.A., Cave District

Sauber, warme Outdoor-Dusche, das beste Bett, auf dem ich in Jamaika geschlafen habe, eigene Küche, eine unglaublich schöne Aussicht mit Sonnenuntergängen, die einem den Atem rauben, und mitten in der Natur. Die Betreiber sind einfach nur top. Bei einer Erkundung der Umgebung des Gasthauses, um Fotos zu machen, bin ich zufällig auf eine Ganja-Plantage gestoßen. Diesen Ort werde ich nie vergessen.

Wenn ihr in Negril seid und Hunger habt, besucht das Just Natural Veggie & Seafood Restaurant & Bar. Am besten ab 18 Uhr, wenn es dunkel geworden ist. Ich kam mir wie im Zauberwald vor und das Essen war sehr gut. Eine weitere Adresse für gutes Essen ist Ras Rudi, ca. 300 Meter vor Rick`s Cafe auf der linken Straßenseite.

Jeder Reggae-Fan sollte einmal im Leben das Rebel Salut besucht haben. Es findet jedes Jahr im Januar statt. Es ist ein Ital-Festival. Mit anderen Worten: Es gibt dort kein Fleisch und keinen Alkohol zu kaufen. Zigaretten werden den Besuchern bei der Eingangskontrolle abgenommen. Allerdings stehen kurz hinter dem Eingangsbereich einige Zigarettenverkäufer, die die konfiszierte Wahre wieder in den Umlauf bringen. Mit etwas Glück bekommt man seine Zigarettenschachteln wieder angeboten.

Zum Schluss gibt es noch eine witzige Geschichte von meinem ersten Mal.

In den ersten Tagen war ich damit beschäftigt, mein Glück zu begreifen, hier sein zu dürfen. Als das einigermaßen verarbeitet war, sodass ich ohne von einem zum anderen Ohr zu grinsen auf die Straße gehen konnte, musste etwas Aktion her. Zur gleichen Zeit waren auch zwei Schweizer Jungs mit im Gasthaus, mit denen wir uns gut verstanden und was zusammen unternehmen wollten. Da kam der Vorschlag von Olaf genau richtig. Er sagte „Da gibt es einen Tabledanceladen, Shades der ist ganz gut, aber mit den in Europa nicht zu vergleichen. Da geht es ganz schön zur Sache! Heute ist auch Freaky Friday.“ Ein kurzer Blick in die Runde reichte, um jeden Anwesenden zustimmend nicken zu sehen. Es war beschlossen, diese Herausforderung nehmen wir an, heute Nacht ist Shades angesagt. Circa um Mitternacht holte uns Olaf ab. Wir machten noch einen Zwischenstopp bei einem Bankautomaten, die Schweizer brauchten noch kleine Scheine. Dann waren wir da. Das dicke Geldbündel wurde sicher in der Brusttasche verstaut und rein ins Vergnügen. Aus Rücksicht auf die minderjährigen Leser lasse ich die Details aus, aber Freaky Friday drückt es wirklich gelungen aus, was in diesem Laden abgeht. Nach einiger Zeit hatte ich mich an das Knistern in der Luft gewöhnt und genoss meinen Drink. Als ich mich der Teilnahme an einer Polonäse, die von sehr leicht bekleideten Jamaikanerinnen angeführt worden ist, entziehen konnte, beschloss ich, mit meiner Frau und Olaf nach draußen in den Innenhof zu gehen, in dem man ungestört einen Spliff rauchen durfte. Beim Rausgehen bemerkte ich, wie die Schweizer sich den Mädels anschlossen und, um sie nicht zu verlieren, sich an deren Nippeln festhielten. Nachdem wir den Club wieder betraten, suchte ich die Schweizer in der Menge vergebens. Erst als mich meine Frau anstupste und lachend auf die Bühne zeigte, sah ich zwei Weißbrote splitternackt auf der Bühne zwischen den Mädels rumhopsen. Es waren die Schweizer! Die weißen Hintern leuchteten förmlich auf der dunklen Bühne. Die Clubbesucher fanden diese Zwischendarbietung sehr amüsant, waren dann aber auch froh, als die Profis wieder die Bühne übernahmen. Dieser Einsatz musste belohnt werden. Ich ging zu den Jungs und steckte ihnen je 100 Jam-Dollar zu. Die hatten sie sich auch verdient. Als ich aber lange Gesichter sah, fragte ich nach. Kurz gefasst: Als die Jungs auf der Bühne ohne Klamotten rumhopsten, kümmerte sich jemand um den Inhalt der Brusttasche und ließ das Geldbündel verschwinden. Das war für uns alle eine Lektion.

Im Nachhinein wurden die Jungs von den Mädels für den Verlust entschädigt und am Ende der Geschichte ist jeder der Beteiligten mit einem Lächeln nach Hause gefahren. Jamaikan Style eben.

Viel Spaß, die Augen offenhalten und die Zeit genießen.

Bart

Bart ist nicht der erste Leser, der uns von seinen Jamaika-Erlebnissen berichtet. Hier findet ihr den Bericht von Julian, der uns 2016 seine Eindrücke von der Insel schilderte.

 

Dieser Artikel stammt aus der grow Ausgabe 1-2018. Wir veröffentlichen hier aus jeder neuen Ausgabe unseres Print-Magazins vier vollständige Artikel - erst als Leseproben, acht Wochen später als vollständige Texte, gratis für alle. Falls du diese Ausgabe nachbestellen möchtest, schau doch mal in unseren Shop. Alternativ findest du die Ausgabe auch als ePaper zum bequemen Lesen auf deinem Smartphone, PC oder Tablet.

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Kommentare

Kommentar von Dennis |

ein wirklich schöner Bericht muss ich sagen!
meine Frau und ich planen eine Reise nach Jamaika und dieser Artikel ist genau das was ich im Internet als "Info" gesucht habe! und ziemlich lustig ist er auch! :-D
hast Spaß gemacht den Artikel zu lesen vielen dank! Peace!

Kommentar von DerHorst |

Servus zusammen, ein sehr sehr lässiger Bericht, liest sich sehr angenehm. :)

Hast du / ihr eine Ahnung wie die aktuelle Lage vor Ort ist? Anscheinend ist Ausnahmezustand bis Ende Oktober angesagt vor Ort. Aber ich kann das aktuell nicht richtig einschätzen wie“gefährlich“ es aktuell ist.

Wir wollten von Montego Bay nach kingston und wieder zurück in 2 Wochen, sind aber gerade etwas unschlüssig.

Schönen Tag noch, bis dann

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