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grow! Magazin Reise Tipps Fraag Haag

21.01.2019
grow! Magazin
(Kommentare: 2)
Reise Tipps

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Venezuela

Venezuela
Venezuela

Leserfrage:

Hi, Stefan,

man hört ja nicht viel Gutes, aber ich habe auf Facebook ein Mädchen aus Venezuela kennengelernt, das ich gerne besuchen möchte. Sie studiert in Mérida. Warst Du in letzter Zeit mal dort (Venezuela oder Mérida) und hast ein paar Tipps, was die Sicherheit und das gute Kraut betrifft?

Danke schon mal und liebe Grüße Joe

Stefans Antwort:

Hallo, Joe,

nun ja, es gab schon bessere Zeiten in Venezuela. Ich war das letzte Mal vor drei oder vier Jahren dort und da war ich froh, einen Weiterflug nach Kolumbien zu haben. Die Stimmung im Lande war damals schon wenig erbaulich und ich glaube nicht, dass sich das gebessert hat.

Die extreme Wirtschaftskrise jedenfalls sorgt dafür, dass Gewalt und andere Kriminalität Rekordzahlen schreiben. Mérida gehört dabei noch zu den sichereren Regionen des Landes. Empfehle trotzdem, den Conviasa-Flug von Caracas zu nehmen und nicht mit dem Bus zu fahren.

Marihuana gab und gibt es trotz oder gerade wegen der Krise reichlich im Lande. Für Devisen sowieso.

Der vom Westen viel gescholtene Präsident Maduro hat 2017 eine Gesetzesinitiative zur Legalisierung gestartet, um den illegalen Handel einzudämmen. Sollte dieses Gesetz vom Parlament abgesegnet werden, können Volljährige dort bald in Apotheken bis zu zehn Gramm legal erwerben. Ob es augenblicklich (Juni 2018) schon soweit ist, kann ich Dir nicht sagen. Zu Rauchen kriegste aber sicher was. In Studentenkreisen sowieso …

Liebe Grüße Stefan

Myanmar

Myanmar
Myanmar

Leserfrage:

Hallo, mein Name ist Pascal.
Entschuldigung, dass ich Sie einfach so anschreibe! Ich hoffe, es geht Ihnen gut.
Ich bewundere Sie sehr, warte immer auf die neuesten Tipps und freue mich über die sehr geilen Reiseberichte. Hätten Sie vielleicht ein paar Tipps über Myanmar? Wie ist die Lage da? Ich war schon fast überall in Asien unterwegs und Laos ist mein persönlicher Favorit.
Grüße aus dem Rheinland

Pascal

 

Stefan Haag´s Antwort:

Hallo, Pascal,

danke für das nette Lob und danke – es geht gut. Außerdem können uns gerne duzen ... Myanmar ist zwar - wie Laos auch - hauptsächlich ein Opiumproduzent, aber in den Bergregionen wird auch viel Gras erzeugt. Die bekannteste Sorte heißt "Kush" und ähnelt dem in Thailand oder Laos erhältlichen Marijuana. Also sativalastig und ein recht hoher THC-Gehalt. Die Preise variieren stark. Vor allem Ausländer zahlen ein Vielfaches des lokalen Preises, der etwa bei 10 Dollar für eine Unze liegt. Die Gesetze sind sehr tough (2 bis 5 Jahre), aber Korruption ist allgegenwärtig.

Im Süden des Landes ist es schwierig, was zu bekommen, und es schleichen zahlreiche Spitzel rum. Bei Ärger mit der Polizei unbedingt versuchen, diese zu bestechen.

Liebe Grüße und happy trails Stefan

Leserfrage:

Hallo, Stefan,

danke für deine schnelle Antwort. Ich bin jetzt zurück aus Myanmar und leider ist mir Marijuana in drei Wochen nicht einmal begegnet und ich habe drei Einheimische gefragt, die haben gleich abgewunken: No, no, no! Aber wenn man was von Thailand mitnimmt, ist es kein Problem. Drogentechnisch stehen die voll auf Betelnuss und Alkohol.

Pascal

 

Stefan Haag´s Antwort:

Hallo, Pascal,

danke für das Feedback. Die exportieren ihren Stoff offensichtlich lieber … Na gut, dafür sind sie ja bekannt. Dass da im Norden reichlich angebaut wird, weiß ich sicher. Vielleicht haste ja burmesisches Gras aus Thailand reimportiert.

Liebe Grüße

Spanien und Marokko

Spanien/Marokko
Spanien

Leserfrage:

High, Stefan,

ich habe eine ganz konkrete Frage und hoffe, dass Du mir weiterhelfen kannst. Du kennst doch den Grenzübergang Melilla (Spanien) von und nach Nador (Marokko), habe ich mal in einem früheren Bericht in der grow! gelesen. Kannst Du ihn empfehlen, wenn man in beiden Richtungen seine Rauchwaren dabei hat? Ich fahre zum ersten Mal nach Marokko und habe über Tanger viel Scheiß gelesen …

Lieben Gruß

Daniel

Stefan Haag´s Antwort:

Hallo, Daniel,

der Grenzübergang und -tritt ist definitiv relaxter als der in Tanger. Nach Marokko rein finden bei einem Touristen eh keine Kontrollen statt und raus sind eher die Spanier ein Problem, die die Fähre von Melilla nach Almería ganz besonders im Visier haben. Drogenhunde sind da immer im Einsatz. An einem kleinen Piece in der Hosentasche sind die zwar nicht interessiert, aber größere Vorhaben sind auch da sehr riskant. Da ist Tanger fast besser, weil da mehr los ist.

Liebe Grüße

Stefan

Diese Reise Tipps stammen aus den grow! Ausgaben 4-2018 & 5-2018.

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Kommentare

Kommentar von JackHaze420 |

Wie ist das in Montenegro, wollte Urlaub dort machen. Kann man sich dort was zu rauchen besorgen und wie ist die Gesetzeslage?
Bedanke mich schon jetzt für die Antwort

Kommentar von Stefan Haag |

Hallo JackHaze,
Montenegro ist wahrlich kein Hotspot. Die Gesetze sind streng und unterscheiden nicht zwischen harten und weichen Drogen. Es ist schwer was aufzutreiben, keine öffentliche Szene.

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