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grow! Magazin Reise Tipps Fraag Haag

08.03.2019
grow! Magazin
(Kommentare: 0)
Reise Tipps

Du planst eine Reise? Womöglich ins Ausland? Du hast da eventuell Fragen, auf die weder dein Reisebüro noch dein Reiseführer recht eingehen mögen?
„grow!“ schafft Abhilfe und bietet mit der Rubrik "Frag Haag Reise Tipps" ein Forum, wo ihr euch kompetent informieren oder auch eure persönlichen Erfahrungen mitteilen könnt.

Brauchst auch du ein paar Reise Tipps? oder hast selber Erfahrungen gesammel?:
Dann schreibt uns einfach einen Brief an die grow!-Redaktion
oder schick eine E-Mail an: info@grow.de, Betreff: „Frag Haag“ .

Japan

Japan
Japan

Leserfrage:

Lieber Herr Haag,

mein Name ist Walter, ich bin 52 Jahre alt und muss gestehen, dass ich Ihr Magazin nicht kenne und folglich auch nicht wusste, dass Sie Reisetipps für Hanffreunde geben. Folgendes Problem stellt sich mir und ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen.

Ich muss im Winter aus beruflichen Gründen für drei Monate nach Tokio (Japan) und habe jetzt schon einen Horror davor, weil ich weiß, dass es dort wohl fast unmöglich ist, Marihuana oder zur Not auch Haschisch aufzutreiben. Ich habe eine kreative Tätigkeit in der IT-Branche und brauche gutes Weed für gute Arbeit. Meistens war ich in den USA und da ist das natürlich kein Problem, aber Japan?

Im WWW liest man ausschließlich Horrorgeschichten. Haben Sie einen Rat?

Herzliche Grüße

Walter aus Remscheid

 

Stefans Antwort:

Lieber Walter,

ich muss leider gestehen, dass ich über Japan wenig Bescheid weiß, weil es für Hanffreunde – wie Sie ja schon wissen – absolut kein interessantes Ziel ist. Kaum ein Land ist so hanffeindlich und so wenig aufgeklärt wie Japan. Da schaffen es, wie ich mal lesen konnte, schon ein paar Jugendliche, die beim Kiffen erwischt wurden, bis in die Abendnachrichten.

Aber natürlich wird auch dort heimlich angebaut und es gibt Gras oder Hasch zu kaufen. In Tokio sind die Umschlagsplätze in Shibuya und Roppongi. Die Dealer sind arabische Einwanderer, vornehmlich Libanesen. Preise locker 30-40 Euro pro Gramm. Sie müssen da einem vermeintlichen Dealer Ihre Handynummer geben und dann wird ein Treffpunkt vereinbart. Viel Vergnügen dabei!

Meiner Meinung nach ist es besser, wenn Sie Kontakt zu Studenten, Musikern, Künstlern oder vielleicht anderen ausländischen IT-Menschen aufnehmen und diese unverbindlich darauf ansprechen. Drogen sind in Japan ein großes Tabu, und ohne einheimische Vertraute ist es für Ausländer nicht möglich, darin involviert zu werden.

Viel Glück! Stefan

Kuba

Kuba
Kuba

Leserfrage:

Lieber Stefan,

ich habe eine Kuba-Reise gebucht und würde gerne wissen, wie es dort mit Rauchware aussieht. Was ich bisher so gehört habe, ist das nicht so rosig dort. Wie kann ich da was auftreiben? Was kostet es? Wie sieht es mit den Bullen aus?

Liebe Grüße Stephan

Stefan Haag´s Antwort:

Lieber Stephan,

tja, Kuba ist definitiv der schlechteste Ort in der Karibik, um ausgiebig seinem illegalen Hobby zu frönen und es gibt viele Traveller, die einfach nichts auftreiben konnten. Aber natürlich gibt es auch auf Kuba Weed.

Da die ganze Insel von Geheimpolizei und sonstigen Spitzeln durchsetzt ist, ist es sehr gefährlich, sich einfach auf die Straße zur Suche zu begeben und wildfremde Leute anzusprechen. Das ist sowieso aussichtslos, die Leute sind regelrecht paranoid in solchen Sachen. Am sichersten und aussichtsreichsten ist es wohl, an den Bars der Touristen-Ghettos mit diesen Damen und Herren, die in erster Linie ihre sexuellen Dienste anbieten, in Kontakt zu treten und dann das Gespräch vorsichig in die gewünschte Richtung zu lenken. Alles andere ist Wahnsinn. Die Behörden sind scharf auf kiffende Gringos, der Inbegriff des dekadenten Westens. Und die Beamten sind – karibikuntypisch – nicht mal korrupt. Scheiß Kommunisten ... Das heißt, wenn sie dich schnappen, gehste in den Knast.

Die Preise sind dann auch – wieder karibikuntypisch – entsprechend hoch, mindestens zehn Dollar das Gramm.

PS: Wenn’s dich ankotzt dort, fliege nach Jamaika.

Nepal

Nepal
Nepal

Leserfrage:

Hallo, Stefan,

sag mal, wie sieht denn das mit Nepal aus? Ist das dopetechnisch überhaupt noch 'ne Reise wert? In Deinem Buch “Hanfkultur weltweit” wird das quasi als Paradies geschildert. Ein Kumpel von mir war dort und reiste nach ein paar Tagen enttäuscht ab. Nix Gescheites bekommen. Was jetzt?

Viele Grüße Marco

Stefan Haag´s Antwort:

Hallo, Marco,

tja, da sprichst Du was Wahres an. Mir fällt kein Land ein, das sich in den letzten Jahren so zum – in unserem Sinne – Negativen gewandelt hat wie Nepal. Die Maoisten haben es geschafft, das einst überall wachsende heilige Kraut auszurotten (u.a. durch Horden von Schulkindern, denen Prämien für jede ausgerissene Hanfpflanze bezahlt wurden) und die langhaarigen Touristen aus den “guten alten Zeiten” sind in Kathmandu und Pokhara längst durch Reisegruppen vornehmlich aus China und Indien ersetzt worden. Auch die gesamten Trekkingrouten sind vom Hanf gesäubert worden. Hasch Fehlanzeige.

Nennenswerter Anbau findet – soweit mir bekannt – lediglich noch im Terai statt, dem tropischen Tiefland im Süden. Und das vornehmlich für den Export nach Indien.

Traurige Grüße Stefan

Diese Reise Tipps stammen aus den grow! Ausgaben 5-2018 & 6-2018.

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