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Die Cannabis-Top-Spots 2022 -Teil 1 Platz 30 bis 21

2022-02-28 13:49
von
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grow! Travel

Die Cannabis-Top-Spots 2022

Teil 1, Platz 30 bis 21

Vor Kurzem bekam ich eine nette Mail von einer recht jungen Leserin, in der sie mich fragte, welches Land ich eigentlich als das “allercoolste überhaupt” in unserer Sache betrachte, und welches Land ich ihr demzufolge für einen “geilen Smokingurlaub” empfehlen kann. Zwei einfache Fragen eigentlich, über die ich aber schnell doch etwas ins Grübeln kam. Ja, was ist eigentlich das beste Land von allen?

Ich persönlich habe ja schon so meine Favoriten, aber das ist sehr naturgemäß etwas subjektiv. Außerdem bin ich bald 60 Jahre alt und habe sicherlich etwas andere Sichtweisen, Interessen und Prioritäten, als ein 18-jähriges Mädel. Wir wir ja alle wissen, gibt es inzwischen schon einige Länder, in denen Cannabis legal ist. Das sind natürlich alles Topadressen. Aber ist der rechtliche Status der einzige Parameter? Wie sieht es aus mit den Preisen? Den Qualitäten? Sind 25 Dollar für legales Hydroponic-Weed in Kalifornien “besser” als die 50 Cent, die man in Kambodscha für ehrliches Freilandganja zu bezahlen hat?

Je mehr ich versuchte, eine konkrete Antwort zu finden, umso mehr Kriterien fielen mir ein, die eigentlich auch noch zu berücksichtigen wären: Wie ist die gesellschaftliche Akzeptanz? Wie ist das mit der Abzocke? Und wie mit den herzallerliebsten Freunden von der Polizei? Wie gesagt, es ist ja nur in ganz wenigen Ländern völlig legal, namentlich sind das Kanada, Uruguay und Teile der USA, und gerade in vielen cannabisrelevanten Reisezielen der “Dritten Welt” sind oder waren korrupte Polizisten auf Anti-Drogen-Mission eine echte Plage.

Fragen über Fragen nur wegen zwei kleiner Fragen. Sorry, eine spontane Antwort war mir nicht mehr möglich. Zeit also – das beschissene Sommerwetter spielte mir motivierend in die Karten – sich ins Homeoffice zurückzuziehen, einmal Corona völlig außer Acht zu lassen und Zensuren zu vergeben.

30 Länder habe ich ausgewählt, die ich in sieben “Fächern” benotete, ganz wie in der Schule von 1 bis 6. Daraus ermittelte ich schließlich eine Durchschnittsnote, um den Sieger zu ermitteln. Welches Land das ist, verrate ich natürlich noch nicht …

Wie gesagt, natürlich ist das alles etwas subjektiv und ich bin mir sicher, dass sich über die einzelnen Benotungen trefflich streiten läßt. Bei einigen Ländern war ich dann doch selber etwas erstaunt, wie gut oder schlecht sie abgeschnitten haben. Durchgefallen, die gute Nachricht vorneweg, ist immerhin keines davon!

Heute gibts also Zeugnis, lieber Planet Erde. grow! proudly presents:

Die Cannabis-Top-Spots 2022
Teil 1, Platz 30-21

 

GAMBIA (Platz 30)

Das kleine westafrikanische Land wird gerne als das “Jamaika Afrikas” bezeichnet und tatsächlich ist “Yamba” die häufigst konsumierte Droge des Landes, noch vor dem Alkohol, der in dem muslimischen Land zwar nicht verboten, aber verpönt und vor allem recht teuer ist. Gras wird im ganzen Land im kleinbäuerlichen Umfeld angebaut und für Cent-Beträge verkauft. Dieses Zeug ist meistens nicht sonderlich berauschend – typisch afrikanisches Sativaweed mit viel Samen, Blättern und Stängeln – 08/15-Gras für die arme Landbevölkerung oder Touristen, die damit recht gerne abgezockt werden. Straßendeals sind jedenfalls nicht ganz ohne Risiken und arglose “Whities” dankbare Opfer.

Besserer Stoff ist Importware aus der senegalesischen Casamance, entsprechend teurer und schwieriger zu bekommen. Man wende sich am besten an einen Rasta seines Vertrauens, denn davon gibt es wahrlich genug in “The beautiful Gambia”. Viele dieser Rastas sind spezialisiert auf liebesbedürftige weiße Touristinnen und alle kiffen. Die freuen sich, wenn sie mal nicht vögeln müssen und Nebeneinkünfte sind auch immer willkommen. Ein glatte “5” für das Fach “Abzocke”.

Leider auch für das Fach “Repression”. Weniger wegen der strengen gambischen Antidrogengesetze (das sind sie überall in Afrika), sondern vielmehr aufgrund der herrschenden allgemeinen Willkür seitens der allseits beliebten Freunde von der Polizei. Einheimische, die beim Kiffen geschnappt werden und kein oder zu wenig Bestechungsgeld haben, landen für eine Nacht im Knast und werden dort “zur Belehrung” (wie es in Gambia süffisant heißt) halb totgeprügelt.

Ertappte Touristen werden zwar nicht körperlich gezüchtigt, aber ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Ich wurde einst in Gambia mit ein paar lächerlichen Hanfsamen, die im Fußraum meines Autos lagen, verhaftet. Ich bekam Handschellen angelegt, musste mit auf die Wache und wurde stundenlang verhört und kräftig eingeschüchtert. Dann war Zahltag für die Herren: 100 Euro für den fetten Oberbullen und 50 für den Rest der Station. Mehr hatte ich glücklicherweise nicht dabei.

INDIEN (Platz 29)

In keinem anderen Land ist Cannabis kulturell so tief verwurzelt wie in Indien, und in früheren Jahren zumindest war es der absoluter Topspot für einschlägig interessierte Reisende. Motto: Zum Haschischkauf nach Kaschmir und damit zur Party in Goa. Viele Traveller haben sich so ihr Reisebudget etwas aufgepeppt und nicht wenig sind ewig versumpft dort. Heute hat sich das ein bisschen verändert. Nach Kaschmir verirrten sich schon vor Corona aufgrund der angespannten Sicherheitslage nur noch wenige Ausländer und Goa hat seine besten Zeiten wohl auch hinter sich. Dennoch ist ein chilliger Indienaufenthalt noch immer im Bereich des Möglichen. In den meisten Landesteilen wird Hanf rege illegal kultiviert, im Himalaya wächst es sogar noch wild und Touristen gelten überall als solvente potenzielle Käufer.

Die Preise variieren stark und vor allem in den Großstädten nehmen sie teilweise exorbitante Ausmaße an. Umgerechnet vier, fünf Dollar für ein Gramm gutes Hasch zahlt man inzwischen auch in Indien, wenn man nicht gerade bei den Produzenten in den Bergen einkauft. In Mumbai oder Delhi werden auch zehn bis 15 Dollar verlangt. Ganja gibt es billiger, die Qualitäten schwanken allerdings stark und Betrügereien sind gerade im Umgang mit Touristen auch sehr beliebt.

Wenn man auch überall in Indien auf heilige Sadhus stoßen kann, die öffentlich des Genusses ihres Chillums fröhnen, so ist es für alle anderen Normalsterblichen verboten und die Gesetze sind erstaunlich streng. Und so zeigt sich die Polizei in den einschlägig bekannten Touristengegenden rege engagiert im Kampf um das tägliche Bakschisch. Polizeiintern werden hohe Bestechungsgelder bezahlt, um zum Beispiel nach Goa oder Kovalam versetzt zu werden. Das muss sich schnell amortisieren und entsprechend häufig sieht man Polizisten (inzwischen auch gerne in zivil) nach Cannabisausdünstungen schnüffelnd an den Stränden und zwischen den Bungalowanlagen herumschleichen.

Diskretion ist somit angebracht, auch im Hinblick auf große Teile der Bevölkerung übrigens, die elitär, wie sie nun in Indien einmal sind, Cannabis als Droge der Armen ansehen und somit auch ihre Gebraucher verachten.

Wer in Indien eine legale THC-Berauschung sucht, kann zumindest in einigen Bundesstaaten (Uttar Pradesh, Rajasthan) auf “Bhang Lassi” zurückgreifen, welches in staatlichen Läden (“Govt. Authorised Bhang Shops”) erhältlich ist und von Hindus für religiöse Rituale vor allem zu den Frühlingsfesten Holi und Shivaratri eingenommen wird. Bhang Lassi ist eine Art Milch- oder Joghurt-Shake, der mit zerstoßenen Hanfblüten (ganja) versetzt wird. Leider werden in den Bhang-Shops nur schwach potente Ganjasorten benutzt und ich weiß nicht, wieviel Liter man trinken muss, um sich damit in spirituelle Verzückung zu versetzen. Ich habe es einst mit drei oder vier Gläsern nicht geschafft.

THAILAND (Platz 28)

Thailand ist vor paar Jahren mit großem Tamtam in die medizische Cannabisproduktion eingestiegen, hat aber leider völlig vergessen, den in Thailand überaus beliebten Freizeitkonsum zu entkriminalisieren und so findet (oder fand zumindest vor der Seuche) an gewissen Stränden und Bars noch immer das alte Katz- und Mausspiel mit der im Drogenkampf ach so engagierten Polizei statt. Erklärtes Ziel: Thaildealer, aber vor allem unvorsichtige Urlauber. Freikaufgebühr für den bloßen Besitz eines Joints: 1000 Euro. An manchen Orten und vor allem zu besonderen Veranstaltungen wie den “Full Moon Parties” ist das wirklich lästig und vermiest Thailand einen Spitzenplatz in dieser Rangliste.

Abseits der allzu ausgetretenen Touristenpfade entspannt sich die Sache allerdings zusehends und es lässt sich nach wie vor vortrefflich dem Hanfe fröhnen. Es gibt nicht viel Schöneres auf dieser Welt, als mit einer gut gefüllten Bong vor seiner Bambushütte zu sitzen und auf das türkisblaue thailändische Meer hinauszuschauen ...

Das thailändische Standardgras kommt je nach Region aus Myanmar, Laos oder Kambodscha, was keinen großen Unterschied ausmacht. Keine Spitzenware, aber zum Chillen unten Palmen bestens geeignet. Ab 100 Baht das Gramm (2,50 Euro) beim Dealer seines Vertrauens. Bungalow-Betreiber, Barkeeper oder Tuk-Tuk-Fahrer sind vertrauenswürdige Ansprechpartner. Und eine Rastabar gibt es auch fast an jedem Strand …

Auf Phuket, Koh Phangan und in anderen Touristen-Hotspots wird inzwischen auch Hightech-Importgras aus den USA oder Kanada verkauft, 15 bis 20 Euro das Gramm. Die Handelswege kehren sich langsam um.

GHANA (Platz 27)

Nach UN-Schätzungen konsumiert rund ein Viertel der ghanaischen Bevölkerung, also rund 8 Millionen Menschen, regelmäßig Cannabis. Im ganzen Lande wird reger Hanfanbau betrieben, im professionellen Stil in Bananen- und Kaffeeplantagen, im kleinen Ausmaß für den lokalen und Eigenbedarf in den Wäldern rund um jedes Dorf. Das Klima ist klasse, die Böden optimal und drei Ernten pro Jahr möglich.

Ghanaisches Gras taucht gelegentlich in Europa auf dem Markt auf, ist aber von keiner besonderen Qualität und im Lande selber kursiert auch viel ausgesprochener Schund. Typisch afrikanisches “Arme-Leute-Gras”, viel Rauch – wenig THC. Einigermaßen gutes Weed kostet so ab zwei Euro aufwärts, je nach Verhandlungsgeschick und Ehrlichkeit des Verkäufers.

Auch in Ghana gibt es eine ansehnlich große Rastagemeinde, die sich Besuchern aus Europa gegenüber sehr aufgeschlossen zeigt. Die wissen, was gutes Gras ist und verkaufen einem, zumindest so sie einen mögen, bessere Ware, als irgendwo bei einem schnellen Deal auf der Straße.

Obwohl auch Ghana inzwischen die industrielle Produktion von Nutzhanf legalisiert hat, bleiben Freizeitkonsum und Besitz auch von Kleinstmengen verboten. Die Strafen sind – theoretisch – rakonisch (bis zu 5 Jahren Knast), in der Praxis dient das Cannabis-Verbot in allererster Linie zur Gehaltsaufbesserung der völlig unterbezahlten Polizei. Das alte afrikanische Malheur halt.

PERU (Platz 26)

In Peru ist Kokain die alles dominierende Droge und mitunter einfacher und preiswerter erhältlich als gutes Cannabis. Dies wird erst seit jüngerer Zeit vermehrt angebaut, wobei die Exportabsichten klar im Vordergrund stehen. Im Lande selber kursiert noch immer viel sehr durchschnittliche Ware, die allerdings mit zehn bis 20 Soles (ein bis zwei Euro) pro Gramm auch sehr günstig ist. Top-Qualitäten sind erwartungsgemäß deutlich teurer und nur mit den entsprechenden Connections zu finden. Leider ist die peruanische Kiffgemeinde nicht sehr groß, und Rastas, die immer eine gute Adresse sind, gibt’s so gut wie keine.

Und so erfolgt die Aufnahme Perus in meine Top 30 vor allem aufgrund dem Umstandes, dass man dort seit 2017 acht Gramm straffrei besitzen darf. Das gilt auch für Touristen, die, abgesehen bei der Ausreise am Airport, wo sie mit Nachhaltigkeit Koks suchen, von der peruanischen Polizei völlig in Frieden gelassen werden. Sehr relaxed.

CHILE (Platz 25)

Auch das Nachbarland Chile zeigt sich sehr entspannt im Umgang mit Kiffern, und der persönliche Gebrauch wurde im Jahre 2005 insofern entkriminalisiert, dass bei kleinen Mengen oder bloßem Erwischtwerden beim Rauchen eine Geldstrafe fällig ist, deren Höhe im Regelfall im Ermessen des agierenden Beamten liegt, aber für Einheimische zumindest nur wenige Dollar ausmacht. Manche Bullen beschlagnahmen die illegale Ware, manche geben sie zurück (vor allem, wenn sie scheiße ist), und so ist es auch nicht verwunderlich, dass junge Chilenen einen ausgesprochen lockeren Umgang mit der Sache pflegen.

Es ist auch für Fremde wirklich kein Problem, entsprechende Kontakte zu knüpfen. Das auf dem Schwarzmarkt kursierende Weed stammt überwiegend aus Kolumbien oder Paraguay und wird unter Freunden ab 5000 Pesos (5,50 Euro) das Gramm gehandelt.

Aber auch der private Out- und vor allem Indoor-Kleinbau floriert inzwischen – in Santiago jedenfalls schießen die Grow- und Headshops geradezu wie Pilze aus dem staubigen Boden, so dass immer mehr Top-Weed aus heimischer Produktion auf dem Markt auftaucht. Unter 10.000 Pesos ist da kaum was zu machen, Qualität hat halt ihren Preis, überall auf der Welt.

Chile hat 2015 den medizinischen Gebrauch von Cannabis legalisiert, und die ersten landeseigenen Farmen sind entstanden. Wer ein Rezept hat, kann in Apotheken entsprechende Produkte bekommen. Zurzeit wird die Freigabe des privaten Anbaus von bis zu sechs Pflanzen im Parlament diskutiert und auch eine weitgehende Legalisierung, wie zum Beispiel in Uruguay, scheint nicht mehr unmöglich zu sein. Goldräberstimmung in den Anden, man darf gespannt sein.

COSTA RICA (Platz 24)

Auch Costa Rica hat den Besitz und Anbau von Cannabis für den persönlichen Gebrauch entkriminalisiert und entsprechend leger ist der Umgang damit. In den Touristengebieten an der Pazifik- und Karibikküste herrscht Westcoast- bzw. Surferstimmung und es wird gedealt auf Teufel komm raus. Leider kann man dort weder gute Preise noch gute Qualität erwarten. Es ist kein Geheimnis, dass das schlechteste Gras, welches Einheimische niemals rauchen würden, an ahnungs- und arglose Touristen verkauft wird. Auch ich kann ein Lied davon singen. Also besser Hände weg von schnellen Straßendeals von allzu aufdringlichen Leuten.

Gutes Weed für einen fairen Preis bekommt man eher, wenn man einen entsprechenden “Freund”, der weiß, wie und wo es geht, gefunden hat. Das kann der chronisch bekiffte Barkeeper aus der Hotelbar, ein freundlicher Taxifahrer oder auch der Fischer am Strand sein. Auch Rasta-Kneipen sind immer eine gute Anlaufstelle. Ganz billig wird der Spaß aber auch da nicht werden, unter fünf Dollar für Durchschnittsware und unter zehn für Top-Indoor-Stoff wird es kaum gehen. Für Mittelamerika eher teuer, wie vieles andere auch in Costa Rica. Zum Chillen trotzdem klasse, allein diese Strände …

BELIZE (Platz 23)

Das kleine beschauliche Belize verfügt über eine respektierlich große Rastagemeinde, die noch nie einen Hehl aus der ihr absolut bevorzugten Pflanze gemacht hat. Seit einer Gesetzesreform aus dem Jahre 2017 darf man jetzt legal bis zu zehn Gramm Marihuana besitzen und es im privaten Bereich konsumieren, sofern man eine Erlaubnis des Eigentümers (!) hat. Touristen in ihren Unterkünften haben die Erlaubnis, garantiert.

Es ist recht einfach, in Belize etwas zu kaufen. Man kann eigentlich jeden danach fragen und seitdem es nicht mehr so sehr illegal ist, haben auch die berühmt-berüchtigten belizianischen Abzockereien von Touristen etwas nachgelassen. Da die überwiegende Mehrheit der Belize-Urlauber aus den Vereinigten Staaten kommt und nicht wirklich auf die Kohle schaut, orientieren sich Preise für Weiße erstmal am US-Preisniveau von mindestens zehn Dollar aufwärts pro Gramm.

Bei aller Sympathie, aber da Einheimische höchstens einen Dollar zahlen, ist das schon eine heftige Abzocke. Ich denke mal mit 100 Dollar für die Unze (ca. 30 g) ist allen geholfen, mehr sollte man für Gras in Belize nicht ausgeben.

Übrigens: In den 70er und 80er Jahren war Belize der viertgrößte Cannabis-Exporteur für den US-Markt, und das berühmte “Belize Breeze” gehörte zu den ersten Sinsemilla-Gräsern überhaupt. Da der Samenkauf heute dank Internet denkbar einfach ist, hat – wie fast überall auf der Welt – die Sortenvielfalt enorm zugenommen und schlechtes Gras (wie in manch anderem mittelamerikanischen Land) gibt es in Belize einfach nicht. Rastaman weiß halt, was gut ist.

LAOS (Platz 22)

Cannabis ist in Laos, wie auch in Kambodscha, gesellschaftlich und kulturell tief verwurzelt und wird vor allem von der älteren Landbevölkerung verbreitet geraucht und als Gewürz gegessen. Das dort verbreitete Weed sind die guten alten fernöstlichen Sativa-Sorten, nicht besonders stark, aber gut genug und bei einer Handvoll davon in der Hühnersuppe durchaus heftig. In den ländlichen Regionen ist dieses Gras kaum teurer als Pfeffer oder Chillipaste, vielleicht 20 Dollar das Kilo.

Wer in Laos Seinesgleichen sucht, wird früher oder später sicher in Vang Vieng am Nam-Song-River oder nach Luang Prabang am Mekhong landen. An beiden Orten herrscht buntes Treiben und beste Versorgung auch mit hochwertigem Gras und Hasch. Entsprechend teurer, aber völlig easy und das quasi unbehelligt von der Staatsgewalt. Überall, wo eine Rastafahne weht, gibt es was zu kaufen, jeder Tuk-Tuk-Fahrer und Barkeeper hat Connections. Und wem Cannabis nicht reicht,der/die/das findet ebenso einfach Mushrooms, H und O und alles Synthetische natürlich auch, am beliebtesten zur Zeit “Yaba”, rauchbares Amphetamin.

ISRAEL (Platz 21)

Tel Aviv, die Hauptstadt Israels, ist eine echte Partymetropole und Cannabis ist dort allgegenwärtig. Seit 2018 wird der Besitz von bis zu 15 Gramm Cannabis zwar nicht mehr strafrechtlich verfolgt, der Konsum in der Öffentlichkeit ist aber weiterhin verboten. Nichtsdestotrotz wird auch öffentlich gekifft und zwar oft ziemlich unverhohlen. Die Polizei scheint kapituliert zu haben, und es muss schon sehr dumm laufen, sollte man wegen eines Joints Ärger in Form von 1000 Schekel (250 Euro) Geldstrafe bekommen.

Es ist nicht schwierig, in Israel etwas zu besorgen. In Tel Aviv gibt es zahlreiche Straßendealer, die man als solche allein schon aufgrund ihrer schwarzafrikanischen Herkunft erkennen kann. Zur Not bei denen, aber es gibt in Israel so viele eingefleischte Hanffreunde, auch die kann man an ihrem Äußeren meistens gut erkennt und die helfen einem sich auf der Suche befindlichen Ausländer gerne weiter.

Die üblichen Preise liegen wie bei uns so zwischen zehn und 15 Euro das Gramm. Haschisch (aus Marokko, Ägypten oder Pakistan) ist billiger als Gras, das zunehmend aus landeseigener Produktion mit erlesenem Saatgut stammt.

Weiter geht es in der grow! Magazin Ausgabe 01-2022 mit dem spannenden Ranking, welches Land am Ende der Cannabis-Top-Spot No. 1 im Jahre 2022 sein wird ...

Stefan Haag



Dieser Artikel stammt aus der grow! Ausgabe 6-2021. Wir veröffentlichen hier aus jeder neuen Ausgabe unseres Print-Magazins vier vollständige Artikel - erst als Leseproben, acht Wochen später als vollständige Texte, gratis für alle. Falls du diese Ausgabe nachbestellen möchtest, schau doch mal in unseren Shop. Alternativ findest du die Ausgabe auch als ePaper zum bequemen Lesen auf deinem Smartphone, PC oder Tablet.

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