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Überblick über die verschiedenen Anbaumethoden

13.02.2018
grow! Magazin
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allgemein
überblick über Cannabis-Anbaumethoden

 

Seitdem der Anbau von Cannabis in immer mehr US-amerikanischen Staaten erlaubt wird, interessieren sich dort auch immer mehr Menschen dafür, die bisher nichts mit Cannabis zu tun hatten und absolute Neulinge sind. Mancher von ihnen unterschätzt die Anforderungen und den Aufwand, den der Anbau von Cannabis mit sich bringt. Auch wenn es sich hierbei um eine Pflanze handelt, die in der freien Natur auch widrige klimatische Verhältnisse und ungünstige Bedingungen überstehen kann, so ist auch klar, dass sie unter solchen Umständen nie die qualitativ und quantitativ hochwertigen Erträge liefern kann, wie das unter optimalen Voraussetzungen der Fall wäre. Auch wenn der Cannabis-Anbau legal betrieben werden kann, so stellt er immer noch eine gewisse Investition und einen nicht unerheblichen Aufwand dar, und das soll sich am Ende auch lohnen.

Wenn Steve gefragt wird, versucht er, den künftigen Grower möglichst gut aufzuklären und zu informieren. Zu den ersten grundlegenden Entscheidungen gehört die Frage, ob indoor oder outdoor angebaut werden soll. Über die einzelnen Vor- und Nachteile dieser beiden Anbaumethoden hat Steve bereits ausführlich in früheren Artikeln berichtet. Das wichtigste Argument, das für das Outdoorgrowing spricht, ist die Tatsache, dass draußen das Licht, der Wind, Regen und einige andere Faktoren kostenlos zur Verfügung stehen, und damit lassen sich durchaus Pflanzen von einem Kilogramm oder mehr an getrockneten Blüten produzieren. Doch der größte Nachteil im Freilandanbau ist: Die Pflanzen sind ungeschützt und nicht gesichert. Das bedeutet, dass sie, je nach Standort, gesehen werden könnten. Auch wenn keine Strafe zu befürchten ist, muss immer damit gerechnet werden, das jemand anders die Pflanzen vor der geplanten Ernte stiehlt. Und das kann auch eine sehr frustrierende Erfahrung sein. Und draußen ist es nicht möglich, das Klima so zu beeinflussen, dass es im optimalen Bereich liegt. Wolken und Regen, Wind und niedrige Temperaturen können zu schlechten Resultaten führen, die im schlechtesten Fall einen Ernteausfall bedeuten können.

Es gibt noch eine Reihe weiterer Gründe, die professionelle Grower davon abhalten, ihre Pflanzen im Freiland anzubauen. Für Steve ist deshalb die einzige Alternative, in geschützten und sicheren Räumen anzubauen. Indoors anzubauen bedeutet, die volle Kontrolle über alle Faktoren erlangen zu können, die einen Einfluss auf die Wachstumsrate, die Gesundheit und den Ertrag der Pflanze haben.

Nur in einem Indoor-Growraum kann der Grower sicherstellen, dass die Pflanzen mit den folgenden Dingen versorgt sind:

  • Intensives Licht von allen Seiten mit einem Lichtspektrum und in Wellenlängen, die den Bedürfnissen der Pflanzen entsprechen

  • Umkehrosmose-Wasser mit einem EC-Wert von 0 und ohne Verunreinigungen

  • Die richtige Temperatur der umgebenden Luft, Frischluftzufuhr, angemessene Luftbewegung und Ventilation, sowie die richtige Luftfeuchtigkeit

  • Filtern der einströmenden Luft, um Krankheitserregern und Schädlingen vorzubeugen, und Filtern der ausströmenden Luft, um starke Gerüche zu unterbinden

  • ausgewogene hydroponische Basisnährstoffe, die sich in einer Nährlösung mit idealem pH-Wert befinden, um eine optimale Absorption zu gewährleisten

  • Die totale Kontrolle über die Lichtmenge und -dauer pro 24-Stundenzyklus, wodurch sich die vegetative und die Blütephase genau steuern lassen

  • Bestmögliche Geheimhaltung, kein Fremder kann die Pflanzen sehen

  • Bestmögliche Vorbeugung vor Schädlingsbefall, Krankheiten und Dieben

  • Eine Reihe unterschiedlicher Wurzelmedien kann zum Einsatz kommen, von organischer Erde bis zu rein hydroponischen Systemen

  • Hydroponische und organische Zusatzstoffe können gezielt eingesetzt werden, um das Wachstum, den Wirkstoffgehalt, das Aroma, den Geschmack und den Ertrag zu verbessern

Um all diesen Dingen gerecht werden zu können, sieht Steve keine andere Möglichkeit, als den Einsatz von hydroponischen Systemen und entsprechenden Anbaumethoden. Der Begriff „Hydroponik“ bedeutet wörtlich übersetzt „Wasser-Arbeit“, und wurde Anfang des 19. Jahrhunderts geprägt, um Systeme zu beschreiben, in denen die Wurzeln der Pflanzen nur im Wasser hängen, in dem synthetische hydroponische Nährstoffe gelöst sind. Der Schlüssel zum Verständnis der Hydroponik ist, dass in rein hydroponischen Systemen die Pflanzen nicht in Erde wachsen, in der bereits Nährstoffe vorhanden sind. Sie wachsen in einem inaktiven Wurzelmedium, wie Steinwolle, Hydroton oder Kokosfasern, und beziehen ihre Nährstoffe nur aus dem zugefügten Wasser. Das Medium selbst ist frei von allen Nährstoffen.

Etwas Verwirrung ist entstanden, da heute fast alle Formen des Indoorgrowings als „Hydroponik“ bezeichnet werden, selbst, wenn die Pflanzen in nährstoffreicher Erde wachsen.

Doch man sollte sich an den Gedanken gewöhnen, dass der Anbau auf Erde, selbst wenn hydroponische Nährstoffe zugefügt werden, nicht als Hydroponik bezeichnet werden kann. Natürlich lässt sich auch in nährstoffreicher Erde eine gesunde Wurzelzone einrichten, und mit adäquaten Nährstoffgaben können gute Resultate erzielt werden. Allerdings ist es viel schwieriger, in vorgedüngter Erde die optimale Konzentration an den erforderlichen Elementen zur Verfügung zu stellen, ohne über oder unter zu dosieren. Steve hat die Erfahrung gemacht, dass sich die Ergebnisse am besten in hydroponischen Systemen maximieren lassen. Mit dem passenden hydroponischen System und ausgewogenen Nährstoffen lassen sich die größten Wachstumsraten, schnelleres Einleiten der Blüte, schnellere Reife und mehr Ertrag erzielen. Deshalb schwören alle professionellen Grower, die Steve kennt, auf die Hydroponik.

Einzelheiten zu den unterschiedlichen Typen von hydroponischen Systemen

Die Wahl des passenden hydroponischen Systems kann gerade am Anfang eine herausfordernde Aufgabe sein. Es gibt viele Typen von hydroponischen Systemen, und es ist wohl am besten, die Unterschiede der Systeme in einem Growshop mit eigenen Augen zu sehen. Erst wenn man die Feinheiten der einzelnen Systeme richtig kennt und versteht, lässt sich das passende System auswählen. Dazu gehört auch, das „Innenleben“ zu kennen und zu verstehen. Sollte man einen Growshop in der Nähe haben, der gleich mehre Systeme ausstellt, vielleicht sogar mit echten Pflanzen darin, kann man sich glücklich schätzen und sollte die Gelegenheit nutzen!

Es gibt viele kleinere und größere Unterschiede zwischen den einzelnen Systemen, doch der wichtigste ist, dass in einigen feste Wurzelmedien, wie Steinwolle oder Kokosfasern, zum Einsatz kommen, während in anderen kein festes Wurzelmedium vorhanden ist und die Pflanzen buchstäblich im Wasser wachsen. Wird ein festes und Nährstoff freies Wurzelmedium wie Steinwolle eingesetzt, wachsen die Pflanzen in einem sterilen Erde-Ersatz, der Wasser, Sauerstoff und Nährstoffe speichern und transportieren kann. Zudem bietet dieses Medium den Wurzeln Halt, so dass die Pflanzen stabil stehen. Als Nährstoff frei wird ein Medium bezeichnet, wenn es steril ist und und keinerlei Nährstoffe oder Substanzen enthält, die einen Einfluss auf den EC- oder pH-Wert haben. Die Typen von hydroponischen Systemen, die nur Wasser als Wurzelmedium verwenden, sind die Aeroponik, Nährstoff-Film-Technik und die Deep Water Culture.

In hydroponischen Systemen, wie der Aeroponik, hängen die Wurzeln der Pflanze in einer leeren Kammer, in die eine Nährlösung regelmäßig eingespritzt oder vernebelt wird, so dass die Wurzel gut benetzt werden. In der Deep Water Culture gibt es zwar ein festes Medium innerhalb eines kleines Netzkorbs, doch das stellt keinen wesentlichen Teil der Wurzelzone dar und spielt deshalb keine Rolle. Der wesentliche Einfluss auf die Wurzeln kommt vom sauerstoff- und nährstoffreichen Wasser. Bei der Nährstoff-Film-Technik befinden sich die Wurzeln der Pflanzen in einem leeren Raum, hängen herunter und versuchen, Wasser und Nährstoffe zu finden. Das fließt auf dem Boden einer Wanne oder Röhre und enthält alles, was die Pflanzen benötigen.

In einer reinen „Wasserkultur“ gibt es keine Steinwolle, Kokosfasern oder andere Materialien, die die Nährlösung aufsaugen und speichern könnten.Werden derartige Medien eingesetzt, dann meist in Verbindung mit einer Tröpfchenbewässerung. Nach Steves Erfahrung ist Steinwolle das zuverlässigste hydroponische Wurzelmedium. Es ist vergleichsweise einfach in der Anwendung und kommt in einer gleichbleibenden Qualität. Das gilt besonders für den niederländischen Hersteller Grodan, findet Steve, denn dessen Produkte wurden von Agrarwissenschaftlern entwickelt und auf die Anforderungen im hydroponischen Anbau abgestimmt. Auch die Tröpfchenbewässerung ist einfach zu betreiben. Dazu benötigt man einen Wasserbehälter, eine Pumpe, Rohrleitungen, ein festes, Nährstoff freies Wurzelmedium wie Steinwolle und Tropfer, die die Nährlösung genau zur Wurzelzone bringen.

Beim Einsatz einer Tröpfchenbewässerung, wie auch bei vielen anderen hydroponischen Systemen, stellt sich die wichtige Frage, was eigentlich mit der Nährlösung passiert, nachdem sie das erste Mal bei den Pflanzen war. Oder anders ausgedrückt, wie stark haben sich der Nährstoffgehalt und der pH-Wert geändert, nachdem das Wasser aus der Wurzelzone zurückgeflossen ist

Es läuft auf die Frage hinaus: Kann die Nährlösung wieder verwendet werden oder nicht?

In einem „offen System“ fließt die Nährlösung nach ihrer Verwendung direkt ins Abwasser. Sie wird nicht wieder verwendet. In einem „geschlossenen System“ wird das zurücklaufende Wasser aufgefangen und wiederverwendet. Die meisten von Steves Bekannten verwenden ein geschlossenes System. In erster Linie wohl deshalb, weil bei einem offenen System viel häufiger Nährlösung angesetzt werden muss. Bei einem geschlossenen System ist das nur alle fünf bis neun Tage notwendig.

Der Vorteil eines offenen Systems ist, dass die Pflanzen bei jedem Bewässerungsvorgang frisch gemixtes und nährstoffreiches Wasser erhalten. Bei einem geschlossenen System können sich einzelne Nährstoffe im Wurzelmedium einlagern, und/oder andere werden von der Pflanze aufgenommen. Das bedeutet, dass der Nährstoffgehalt des zurückfließenden Wassers anders ist als beim hinein fließenden. Im Laufe einer Woche kann sich die Nährlösung in einem geschlossenem System sowohl in puncto EC- als auch pH-Wert merklich ändern.Und solche scheinbar kleinen Änderungen können einen erheblichen Einfluss auf die Pflanzen haben. So können Pflanzen die Nährstoffe nur innerhalb eines schmalen pH-Bereichs aufnehmen, wobei der optimale Wert bei 5,6 pH liegt.Sinkt der pH-Wert unter 5,5 oder steigt er über 6,4, können die Pflanzen nicht mehr alle Nährstoffe aufnehmen, die sie zum Leben brauchen, auch wenn die ausreichend in der Nährlösung vorhanden sind.Dadurch verringert sich natürlich die Wachstumsrate, und das beeinflusst die Gesundheit der Pflanze, und reduziert Qualität und Quantität des Ertrags. Und leider gibt es immer noch Düngeprodukte auf dem Markt, die nicht mit den richtigen Zutaten hergestellt wurden und den pH-Wert aus dem Ruder laufen lassen. Um das wieder auszugleichen, muss der pH-Wert genau überwacht und mit pH-Minus oder pH-Plus wieder auf den optimalen Wert eingestellt werden. Dazu sind ein teures pH-Messgerät und viel Zeit und Muße beim Einstellen des pH-Werts der Nährlösung nötig. Um diesen Vorgang zu minimieren, setzen viele Grower ein geschlossenes System ein. Geschlossene Systeme können kostspieligen Dünger und auch Zeit sparen, denn es muss nicht jedes Mal eine neue Nährlösung angesetzt werden, wenn die Pflanzen Wasser und Nahrung brauchen.

Geschlossene Systeme müssen einen Behälter haben, in dem die zurückfließende Nährlösung gesammelt wird. Dazu werden in der Regel hydroponische Reservoirs verwendet. Doch diese Reservoirs enthalten stehendes Wasser, und wo stehendes Wasser ist, da sind Krankheitserreger, Schädlinge und andere Probleme nicht weit. Stehendes Umkehrosmose-Wasser, in dem nur synthetische hydroponische Nährstoffe gelöst sind, gilt als relativ sicher vor der Entwicklung von Krankheitserregern, Algen und anderen ungünstigen Dingen, die das Reservoir verschmutzen, die Pumpe und Leitungen verstopfen oder die Wurzeln der Pflanzen schädigen könnten. Aber stehendes Wasser, dass nicht komplett sauber ist und organische Elemente enthält und zudem eine falsche Temperatur hat, kann zu einer Brutstätte von Pathogenen, Algen und Dingen werden, die die Wurzelzone schädigen oder gar zerstören. Die Verunreinigungen können so weit gehen, dass Verstopfungen im Bewässerungssystem entstehen und Pflanzen gar nicht mehr versorgt werden.

Wenn man nicht das offene System verwenden möchte, bei dem nach jedem Bewässerungsvorgang das zurücklaufende Wasser entsorgt wird und immer nur frische Nährlösung zu den Pflanzen gelangt, kann man versuchen, durch eine sorgfältige Kontrolle und Management von Temperatur, Belüftung und Sauberkeit der Nährlösung im Reservoir möglichen Problemen eines geschlossenen Systems vorzubeugen. Der Einsatz eines Belüftungssteins, einer Temperatursteuerung (durch einen Kühler oder Heizer), pH-Kontrolle, Umkehrosmose-Filtration und Ozonisierung sowie von antibakteriellem UV-Licht, nützlichen Bakterien und anderen Strategien, zusammen mit dem regelmäßigen Entleeren und Reinigen, können dazu beitragen, dass die Nährlösung im Reservoir nicht faulig und schlecht wird.

Steve erlebt es immer wieder, dass Grower bei einem geschlossenen System frische Nährstoffe ins Reservoir schütten, um die Nährlösung zwischen dem Neuansetzen „aufzupeppen“.

Wie auch immer, Steve hält davon wenig. Für ihn stellt dies einen sehr ungenauen und riskanten Versuch dar, die Qualität der Nährlösung zu verbessern. Dabei besteht immer das große Risiko, die Nährstoffe über- oder unterzudosieren, wodurch sich gefährliche Ungleichgewichte bei den chemischen Nährstoffteilchen ergeben können. Professionelle Grower, so ist Steve überzeugt, setzen einer fertigen und sich bereits in Gebrauch befindlichen Nährlösung keinen Extra-Dünger zu. Sie erlauben den Pflanzen für einige Tage alle vorhandenen Nährstoffen aufzunehmen, entsorgen dann den Rest und setzen dann eine neue Lösung an.

In festen Wurzelmedien hängt viel davon ab, um welches Medium es sich handelt. Steve empfiehlt Grodan Steinwolle und zieht sie selbst jedem anderen Medium vor. Der Grund ist, dass Steinwolle ein Nährstoff freies und absolut neutrales Medium ist, das es in vielen Formen und Typen gibt, und das für alle möglichen gärtnerischen Anwendungen geeignet ist. Das wird erreicht, indem die Beschaffenheit des Gewebes und seiner Dichte so variiert wird, dass bei allen Anwendungen sowohl Wasser als auch Luft optimal transportiert und gespeichert werden können. Steve hat natürlich auch andere Typen von festen Wurzelmedien ausprobiert, wie etwa die erdfreien Mischungen „Sunshine Mix“ und „Pro-Mix“, die es in unterschiedlichen Konfigurationen gibt, so dass jeder Grower die passende Mischung finden kann. Dabei können auch sie so variiert werden, dass sie unterschiedliche Eigenschaften in Bezug auf Wasser-, Sauerstoff- und Nährstofftransport besitzen. Doch solche erdfreien Mischungen enthalten oft Torf, was zusammen mit einigen anderen Faktoren dafür sorgt, dass derartige Mischungen nicht so einfach zu handhaben haben sind, wie etwas Steinwolle. Das sich einer zunehmenden Beliebtheit erfreuende Kokosfasersubstrat bietet einige interessante Charakteristika, doch einmal mehr gilt: Kokosfasern sind nicht so vielseitig, differenziert und einfach zu handhaben wie Steinwolle. Der hydroponische Anbau ist die weitaus effektivste Art, um qualitativ hochwertiges Cannabis anzubauen. Doch wie Steve in diesem Artikel erklärt, gibt es einiges zu beachten und zu lernen. Es gilt, eine „Lernkurve“ zu durchlaufen, bis alle Nuancen eines hydroponischen Systems in Aufbau und Funktion verstanden werden.

Die wichtigsten Aspekte dieses Artikels lauten:

  • Der Outdooranbau von Cannabis ist in der Regel deutlich günstiger als das Indoorgrowing und kann zudem höhere Erträge pro Pflanze liefern. Allerdings beinhaltet das Outdoorgrowing auch mehr Risiken und weniger Kontrolle über die vorhandenen Nährstoffe und die Umweltbedingungen, als das Indoorgrowing.

  • Unter hydroponischem Anbau versteht man nicht den Anbau in nährstoffreicher Erde. Viel mehr steht es für den Anbau in einem Nährstoff freien Medium oder im Wasser selbst. In der Hydroponik liefert das Wasser alle Nährstoffe in die Wurzelzone und zu den Pflanzen. Nur darüber erfolgt die Ernährung der Pflanze.

  • Zu den rein hydroponischen Anbausystemen gehören die Aeroponik, die Nährstoff-Film-Technik und die Deep Water Culture. Andere hydroponische Systeme arbeiten mit festen, Nährstoff freien, absorbierenden Medien wie Steinwolle oder Kokosfaser für die Wurzelzone.

  • Hydroponische Systeme müssen über eine zuverlässige Versorgung mit Elektrizität, Umkehrosmose-Wasser, hochwertigen hydroponischen Nährstoffen und dem korrekten pH-Wert in der Wurzelzone und in der Nährlösung verfügen.

Steve Davis

 

Dieser Artikel stammt aus der grow Ausgabe 4-2015. Wir veröffentlichen hier aus jeder neuen Ausgabe unseres Print-Magazins vier vollständige Artikel - erst als Leseproben, acht Wochen später als vollständige Texte, gratis für alle. Falls du diese Ausgabe nachbestellen möchtest, schau doch mal in unseren Shop.

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