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Umkehrosmose-Wasser für Cannabis-Pflanzen

27.05.2019
grow! Magazin
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Basiswissen
Umkehrosmose-Wasser für Cannabis-Pflanzen

 

Reines Umkehrosmose-Wasser sorgt für gesunde, produktive Cannabis-Pflanzen. Anderes Wasser kann Cannabis-Pflanzen schädigen. Finde heraus warum.

Ohne ausreichend Wasser sterben Marijuana-Pflanzen ab. In der heutigen verschmutzten, urbanisierten, chemisch behandelten und gentechnisch veränderten Welt ist es oft schwierig, ein reines, bzw. unbelastetes Wasser aus der örtlichen Versorgung zu bekommen - und viele Erzeuger verwenden Wasser, das ihren Cannabis-Pflanzen schadet. Hier ist die Wahrheit über Wasser, die jeder Cannabis-Erzeuger wissen muss …

Erstens ist es das einzige Wasser, das absolut keine teilchenförmigen mineralischen Elemente oder andere Substanzen enthält, Umkehrosmose-Wasser. Umkehrosmose-Wasser fällt nicht vom Himmel, fließt nicht in Flüssen oder befindet sich in unterirdischen Grundwasseradern. Es muss mit einer Umkehrosmose-Anlage hergestellt werden, die das Wasser auf null ppm (Parts per million) oder einen EC von 0 filtert. Aber warum geht es Cannabis-Pflanzen am besten, wenn die Grower absolut sauberes Wasser verwenden?

Ein Grund dafür ist, dass Cannabispflanzen 13 lebenserhaltende Nährstoffelemente über ihre Wurzeln beziehen müssen - reines Umkehrosmose-Wasser ist bei weitem das effizienteste Wasser, um sicherzustellen, dass diese Elemente den Pflanzen immer zur Verfügung stehen.

Umkehrosmose-Wasser ist die einzige Art von Wasser, mit der der Grower die vollständige Kontrolle über Art, Menge und Verhältnis dieser Elemente hat. Die vollständige Kontrolle über die Zufuhr von Nährstoffen gibt den Growern die Fähigkeit, den Pflanzenstoffwechsel, die Photosynthese und die Wachstumsphasen für eine maximale Wachstumsrate, die Produktion von Cannabinoiden und Terpenen und das Erntegewicht auszunutzen.

Alle anderen Formen von Wasser, das Grower benutzen, wie Regenwasser, Grundwasser, Brunnenwasser, Stadtwasser, Seewasser, Flusswasser, enthalten zufällige Nährstoffelemente, und viele enthalten auch andere Substanzen. Wenn Wasser nicht durch Umkehrosmose gereinigt wird, findet man hier einige Informationen darüber, was es enthalten kann und wie sich dies auf Cannabis-Pflanzen auswirkt:

  • Chlor und Chloramine: Diese giftigen Substanzen werden häufig dem kommunalen Wasser zugesetzt, um schädliche Bakterien abzutöten. Sie schädigen nützliche Bakterien, von denen Cannabis-Wurzeln profitieren. Sie schädigen auch Cannabis-Wurzeln. Es ist auch nicht so gut, Chlor und Chloramine zu trinken.

  • Eisen, Kalzium und andere mineralische Elemente: Ja, einige Elemente im Grundwasser und in anderem natürlichen Wasser können von Pflanzen verwendet werden. Die Mengen, Arten und Verhältnisse von natürlich vorkommenden Mineralelementen können jedoch Probleme in der Wurzelzone verursachen, die eine optimierte Kontrolle und Wirksamkeit des Cannabis-Düngeprogramms beeinträchtigen.

  • Pestizide, Herbizide und industrielle Abwässer: Böse Chemikalien wie Frostschutzmittel, Motoröl, Hormone, gebrauchte Arzneimittel, Schwermetalle und andere Rückstände aus der Industrie gelangen in das Grundwasser und die kommunale Wasserversorgung. Diese Substanzen sind giftig für Cannabis-Pflanzen und Menschen.

Verschmutztes Wasser ist überall und schadet Cannabis-Pflanzen

Einige Grower, die die Kosten für den Kauf und die Verwendung von Umkehrosmose-Anlagen vermeiden möchten, sammeln Regenwasser, aber an vielerorts (insbesondere wo Emissionen aus industriellen Schornsteinen austreten) wird das Regenwasser durch Schadstoffe angesäuert. Sein pH-Wert kann 5,0 oder weniger betragen - zu sauer für Cannabis-Wurzeln – verursacht ernsthafte Schäden.Saurer Regen war in Deutschland so schlimm, bevor ab den 80er Jahren strenge Industrie-Kontrollen eingeführt wurden, dass der Schwarzwald schwarz wurde, als saurer Regen ihn tötete. Die Bundesregierung versucht offenbar immer noch, die durch sauren Regen verursachte Versäuerung des Bodens zu lindern, indem Kalk und andere Mineralien auf sauren Böden verteilt werden.

Brunnenwasser, Grundwasser und kommunales Wasser können und sollten vor der Verwendung in Cannabis-Gärten getestet werden. In den meisten Fällen zeigen die Tests das Vorhandensein von Eisen, Kalzium, Blei oder anderen mineralischen Elementen sowie Verunreinigungen wie Pestiziden und industriellem Abfluss. In fortschrittlichen, gut verwalteten Städten wie Berlin ist das kommunale Wasser sehr sauber, und die lokale Regierung wird auf Anfrage eine Analyse der Wasserqualität im Labor durchführen.

Outdoor-Marijuana-Grower haben eine einzigartig herausfordernde Wassersituation, da es nicht immer praktisch oder sogar möglich ist, Umkehrosmose-Geräte an einem entfernten Anbaustandort zu verwenden oder Umkehrosmose-Wasser mitzuführen, insbesondere wenn Anbaustandorte weit von Straßen und anderen Infrastrukturen entfernt sind. In solchen Fällen rate ich den Growern bei der Standortwahl, Wasserproben zum Testen zu entnehmen, das in der Nähe natürlich vorkommt, z. B. von Bächen, Flüssen oder Seen. Wenn sie weniger als 100 ppm enthalten und keine Schwermetalle, Pestizide, Herbizide oder schädlichen Bakterien, ist die Verwendung des Wassers nur bedingt sicher, insbesondere wenn es reichlich regnet. Außerdem hat der Grower keine andere Wahl, als das in der Nähe befindliche Wasser zu verwenden, wenn Umkehrosmose-Wasser nicht an den Ort gebracht oder hergestellt werden kann.

Karl Vogel

 

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