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Der große grow! Digitalwaagen-Test

18.01.2016
grow! Magazin
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sonstiges

Wer nicht wägt, der nicht gewinnt!

Eine Waage ist wie ein guter Freund: Man muss ihr vertrauen können. Doch die Entscheidung, welche Waage die richtige ist, fällt oftmals schwer. Das Angebot am Markt ist riesig, ebenso der Preisunterschied zwischen asiatischen Billigprodukten und teuren Exemplaren aus heimischer Fertigung, und die Qualitätskriterien sind kaum überschaubar. Ist jedoch billig immer auch gleichbedeutend mit „minderwertig“? Oder anders herum gefragt: Resultiert ein maximaler Kaufpreis zwangsläufig in einem verlässlicheren Wiege-Ergebnis? Was nutzt die billigste Waage, wenn sie mich schlichtweg anlügt, und warum sollte ich mein Bankkonto für ein vermeintliches Präzisionsinstrument plündern, wenn auch ein kleiner Griff in die Portokasse den Job ebenso gut erledigt? Wer hat also unser Vertrauen verdient? Wir haben für euch alles in die Waagschale geworfen und eine Auswahl von 18 Produkten getestet.

Die Ausgangslage:

Grundsätzlich existieren zwei Waagentypen, egal in welcher Gewichtsklasse. Da sind zum einen die guten alten Analog-Waagen, die ausschließlich mit mechanischen Komponenten arbeiten. Diese können mit einem Wiegeteller ausgestattet sein, auf welchem das Wiegegut platziert wird oder mit einer Hängevorrichtung, an die das Gut angehängt wird – wie bei einer Kofferwaage. Das Wiege-Ergebnis wird auf einer analogen Gewichtsskala angezeigt.

Digitalwaagen hingegen arbeiten mit einer Kombination aus mechanischen und elektronischen Elementen, aber ebenfalls in Form von Hängewaagen oder als Exemplare mit Wiegeteller. Letztere sind die heutzutage wohl am häufigsten verkauften Waagentypen. Die mechanisch erzielten Wiege-Ergebnisse werden im Inneren der Waage in ein elektronisch darstellbares Ergebnis umgerechnet und auf einer digitalen Skala angezeigt. Damit lassen sich bequem selbst Werte im Tausendstel-Grammbereich visualisieren. Hinzu kommt, dass diese Digitalwaagen mittlerweile für jeden Durchschnittsbürger erschwinglich sind. Das macht sie für die meisten Endverbraucher zum Messinstrument der ersten Wahl. Aus diesem Grund haben wir uns ausschließlich auf digitale Taschenwaagen mit Wiege-Platte gestürzt, um euch bei der Auswahl eines geeigneten Helferleins zu unterstützen.

Dabei haben wir uns in die Lage von Harz-, Kräuter- und Shroomliebhabern versetzt, um die ideale Bandbreite an Wiege-Bereichen abzudecken und abzuchecken. Während wohl die meisten in der Cannabis-Gemeinde mit Waagen im Hundert-Gramm Bereich und einer 0,1 Gramm Darstellung auskommen, kann der Konsum psychoaktiver Extrakte (z. B. aus Pilzen oder Hawaiianischen Holzrosen) den Einsatz einer Waage notwendig machen, die in puncto Genauigkeit deutlich darunter liegt. Eine 0,001-Gramm-Einteilung ist hier von Vorteil. Ambitionierte Grower wiederum kommen vermutlich ohne eine ordentliche Waage, die über 500 Gramm misst, nicht aus, wobei die zweite oder dritte Stelle hinter dem Komma zumeist eine untergeordnete Rolle spielt. Unterschiedliche Einsatzbereiche erfordern also unterschiedliche Kapazitäten und Empfindlichkeiten. Auch das ist zu beachten, wenn es um digitale Taschenwaagen geht. Daher haben wir vier Wiege-Bereiche zur Ausgangsbasis unseres Digitalwaagen-Tests gemacht, und Produkte aus jeder Klasse auf Herz und Nieren geprüft.

  • Waagen bis 100 gr.
  • Waagen bis 300 gr.
  • Waagen bis 500 gr.
  • Waagen bis 1 KG

In jeder Gewichtsklasse sind im Handel Waagen mit 0,1 gr. und 0,01 gr. Teilung verfügbar. Dies gilt auch für die verwendeten Test-Samples.

In jeder Klasse haben wir zudem die Waagen unterschiedlichen Preiskategorien zugeordnet, um einen direkten Vergleich zwischen kostspieligen Exemplaren und billigen No-Name-Produkten zu gewährleisten. Leiten lassen haben wir uns hierbei von zwei Faktoren: dem Angebot am Markt und dem mutmaßlichen Budget eines Durchschnitts-Users, der nicht steinreich und nicht bettelarm ist. Herausgekommen ist diese Preiseinteilung, jeweils exklusive etwaiger Versandkosten:

  • bis 10 Euro
  • bis 25 Euro
  • bis 40 Euro

Die Tests und Beurteilungen:

Was haben wir getestet?

Nicht nur Waagen sollen verlässlich funktionieren. Gleiches gilt selbstverständlich auch für Waagen-Tests, denn sowohl die Hersteller als auch die User haben einen Anspruch auf gewissenhafte, neutrale und nachvollziehbare Untersuchungen bzw. Ergebnisse. Um das zu gewährleisten, haben wir uns an den geltenden EU-Richtlinien für Waagenprüfungen orientiert, zwei von deren Messmethoden übernommen und eigene Prüfkriterien hinzugefügt. Wir haben eine Reihe unterschiedlicher Tests durchgeführt, die im Gesamtergebnis in einer entsprechenden Bewertung resultierte. Dabei handelte es sich einerseits um Tests, die als Ergebnis harte Fakten liefern sollten; Zahlen, die in konkreten Belegen für das Wiegeverhalten des betreffenden Gerätes resultierten. Andererseits haben wir jedoch auch solche Kriterien berücksichtigt, die man eventuell als sogenannte „Soft Facts“ bezeichnen könnte, weil sie in einem größeren Maße interpretationsfähig sind. Etwa die Beurteilungen in Sachen Bedienungskomfort und Batterielebensdauer. Im Einzelnen haben wir die folgenden Kriterien unter die Lupe genommen und die erzielten Resultate dokumentiert:

Haptik/Verarbeitung

Zunächst haben wir uns darum gekümmert, was jeden Käufer eines Produktes interessiert: die Verarbeitung der Ware. Wie fühlt sich das Gerät an? Wie stabil ist das verwendete Material? Was nützt mir das vermeintlich beste Wiege-Ergebnis, wenn das Teil schon beim Auspacken wackelt wie ein Kuhschwanz, oder wenn die Verarbeitung so minderwertig ist, dass ein Ausfall des Gerätes nur eine Frage der Zeit scheint. Ist also das Gerät robust konzipiert und verarbeitet, oder wurde an den Materialien gespart? Das waren die drängendsten Kriterien, die uns hier interessiert haben.

Batterie und zu erwartende Lebensdauer 

Nichts ist ärgerlicher, als wenn unserer Waage im entscheidenden Moment immer wieder der Saft ausgeht. Das war in der Vergangenheit leider recht häufig der Fall, weil die Energieversorgung der Geräte auf Knopfzellen ausgelegt war. Daher haben wir zunächst einmal nachgeschaut, was für eine Batterie für den Betrieb der Waage benötigt wird. Weiterhin hat uns interessiert: Gibt es Features wie „auto shut-off“, die das Batterieleben verlängern? Und lässt sich die Waage eventuell auch ohne Beleuchtung ablesen, um Energie zu sparen?

Bedienungsanleitung/Handling

Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Kriterium war für uns die Bedienungsanleitung der Waage sowie ihre eng damit zusammenhängende Bedienbarkeit. Wird dem Benutzer des Gerätes eine sachgerechte Nutzung schon dadurch erschwert, weil kryptische Hinweise in Esperanto-ähnlichem Kauderwelsch ein Verständnis der einzelnen Bedienungs-Elemente und Wiege- bzw. Kalibrierungsvorgänge linguistische Fähigkeiten abverlangen? Sind die Bedienungshinweise sinnvoll bzw. zielführend, und gestaltet sich die nachfolgende Anwendung unkompliziert? Wie steht es um die Übersichtlichkeit der Bedienungs-Elemente insgesamt?

Kalibrierung

Am Anfang eines Wiegeprozesses steht idealerweise die Kalibrierung einer Waage, weil sich ihre gespeicherten Werte je nach Höhe, Temperatur und Luftfeuchtigkeit verändern können. Daher ist es wichtig, diese nach einem Transport von A nach B oder nach mehrmaligem Gebrauch neu zu kalibrieren, um ihre Genauigkeit beim Wiegen zu gewährleisten. Weil aber die Kalibrierprozesse verschiedener Waagen unterschiedlich funktionieren, war es uns wichtig festzustellen, ob eine vernünftige Kalibrierung auf der Basis der mitgelieferten Gebrauchsanleitung möglich ist. Das haben wir getan, und damit gleichzeitig die beiden abschließenden Tests eingeleitet, die harte Messwerte liefern sollten.

Messgenauigkeit/Richtigkeitsprüfung

Bei der sogenannten Richtigkeitsprüfung wird gemessen, wie hoch die größte gemessene Abweichung vom aufgelegten Gewichtswert ausfällt. Hierzu bedarf es eines Referenz-Gewichtes, dessen tatsächliches Gewicht bekannt ist, und welches mittig auf dem Wiegeteller platziert wird. Idealerweise bedient man sich hierzu sogenannter Prüfgewichte, die es im Handel gibt. Das aufgelegte Prüfgewicht sollte in jedem Fall bei rund 50 Prozent der maximalen Wiege-Kapazität liegen, d. h. bei einer Waage bis 1 Kilo mit 1-Gramm-Einteilung bei ungefähr 500 Gramm. Ideal ist freilich die Maximalkapazität. Je geringer die Diskrepanz zwischen Referenzgewicht und gemessenem Gewicht ausfällt, desto besser.

Wir haben sogar noch einen draufgesetzt und nicht nur einen Referenzwert gemessen. Vielmehr haben wir gleich drei Messergebnisse erhoben, nämlich die Mess-Richtigkeit im Bereich des Maximalgewichts, der mittleren Gewichtsbelastung einer Waage (50 % von Max.) sowie im Bereich der Minimalkapazität (0,1 bzw. 0,01 Gramm). Auf diese Weise hatte jede der getesteten Waagen eine Chance, in mindestens einem Belastungspunkt der Prüfung zu glänzen. Darüberhinaus haben unserer Meinung nach jedoch drei Testergebnisse eine größere Aussagekraft über Stärken und Schwächen als lediglich eine Messung, die nur eine Momentaufnahme darstellt.

Eckenprüfung

Schließlich wäre da die sogenannte Eckenprüfung. Mit Hilfe dieses Tests lässt sich die Abweichung im Wiege-Ergebnis von der Mitte der Wiege-Fläche zu den äußeren Bereichen am Rand dieser Fläche messen. Schließlich ist es ein Irrtum zu glauben, dass es egal sei, wo auf dem Wiege-Feld man sein Material platziert. Je höher die Abweichung  der einzelnen Bereiche zum Referenzwert in der Mitte des Wiege-Feldes ist, desto unverlässlicher das Wiege-Ergebnis für den Anwender.

Allerdings gilt es in diesem Zusammenhang eines zu berücksichtigen: die Unterscheidung zwischen zufälligen Messfehlern (etwa durch sich ändernde Umwelteinflüsse wie Temperatur, Untergrund, Messgerät etc.) und systemisch bedingten Messfehlern (weil das Teil beispielsweise grundsätzlich 1 Prozent zu viel oder wenig anzeigt). Letztere sind vergleichsweise „berechenbar“ und wurden daher von uns nicht speziell berücksichtigt.

Begrifflichkeiten: kalibrieren, justieren, eichen

Es existiert in der Gemeinde viel Verwirrung um die richtigen Begriffe, wenn es um Waagen und ihre Genauigkeiten geht. Der Begriff Kalibrierung wird nicht selten mit „Eichung“ und „Justierung“ gleichgesetzt. Daher wollen wir an dieser Stelle auf ein paar wichtige Termini eingehen.

„Kalibrieren“ bedeutet nichts anderes, als dass man per Messtechnik zuverlässig und wiederholbar die Abweichung einer Waage vom nominalen Auflagegewicht (bezeichnet als „Normal“) ermittelt. Hierzu bedient man sich passender Prüfgewichte, deren Wert bzw. Genauigkeit bekannt ist, beispielsweise durch entsprechende Zertifizierung oder durch das Gegenwiegen mit einer als exakt funktionierend bekannten Waage. Eine Kalibrierung ist ein Messvorgang. Es findet kein mechanischer Eingriff in der Waage statt. Das ist es, was der Nutzer im Regelfall tut.

Eine „Eichung“ stellt lediglich in Zusammenhang mit einer Kalibrierung die amtliche Bestätigung dar, dass eine Waage gewissen Vorschriften genügt. Eichungen sind in festgelegten Abständen durchzuführen und, wie auch Kalibrierungen, zu dokumentieren.

Eine „Justierung“ (auch „Abgleich“ genannt) stellt hingegen einen Eingriff in das Messgerät dar. Sie wird offiziell wiefolgt definiert: „Einstellen oder Abgleichen eines Messgerätes, um systematische Abweichungen so weit zu beseitigen, wie es für die vorgesehene Anwendung erforderlich ist. − Justierung erfordert einen Eingriff, der das Messgerät bleibend verändert.“ (zit. nach: Wikipedia.org, „Justierung“). Dies kann mit Hilfe von mechanischen oder elektronischen Einstellparametern geschehen, etwa, wenn die Waage auf unebenem Untergrund steht.

 

Die Methoden:

Wie haben wir getestet?

Waage ist nicht gleich Waage: Die Geräte werden in verschiedene Genauigkeits-Klassen unterteilt. Da wären zunächst die sogenannten „eichfähigen“ Waagen, die in die Klassen 1 (Feinwaage) bis 4 (Grobwaage) eingeteilt werden. Im Bereich der eichfähigen Präzisions- und Handelswaagen mit einer Ablesbarkeit/Empfindlichkeit von 0,01 Gramm bzw. 0,1 Gramm, wie sie beispielsweise Juweliere verwenden, muss man freilich mit Einstiegspreisen von mehreren Hundert Euro rechnen. Eichfähige Fein-/Analysewaagen (Ablesbarkeit, 0,001 Gramm) sind ohnehin außerhalb unserer finanziellen Reichweite.

Dem gegenüber stehen die „nicht eichfähigen“ Waagen. Diese sind zwar preislich erheblich günstiger als ihre eichfähigen Pendants, müssen dabei jedoch für den Privatanwender nicht unbedingt „schlechter“ sein. Wer braucht schon ein offizielles Genauigkeitszertifikat, wenn er einfach nur seine Kräuter oder Shrooms wiegen möchte? Zu dieser Kategorie von Waagen gehören unsere getesteten Exemplare. Hier existieren keine Eich-Genauigkeits-Klassen. Die Waagen werden einfach mit Hilfe von Kalibriergewichten auf genaue Linie gebracht – und die hat nichts mit der Genauigkeit bzw. mit der Verlässlichkeit professioneller Apothekerwaagen gemein, auch wenn die Hersteller mitunter etwas anderes behaupten.

Doch auch die Prüfgewichte verfügen über unterschiedliche Genauigkeits-Klassen, und idealerweise sollten Waagen- und Prüfgewichte derselben Klasse angehören. Schließlich macht es keinen Sinn, eine super teure Apothekerwaage mit einem Prüfgewicht ohne Genauigkeits-Spezifikation (und vergleichsweise großer Mess-Toleranz) zu testen, ganz einfach, weil nicht sicher gestellt wäre, dass das aufliegende Gewicht auch tatsächlich der Empfindlichkeit der zu eichenden Waage gerecht würde. Auf der anderen Seite könnte man sicherlich eine günstig erworbene No-Name-Waage mit einem Eichgewicht testen und würde die korrekten Ergebnisse aus der Korrelation von Gewichts-Eichzertifikat und dem angezeigten Messergebnis der Waage ablesen können.

Der Punkt ist freilich, dass derlei zertifizierte Gewichte selbst in niedrigen Wiegebereichen bereits so viel kosten wie unsere gesamte Waage. Da sollte man dann vielleicht sein Geld eher in die Genauigkeit der begehrten Waage investieren.

Daher haben wir für unsere Tests Gewichte ausgewählt, die den Fähigkeiten und Gewichtskapazitäten der vorliegenden Waagen entsprechen. Wir haben von vornherein akzeptiert, dass es Fehlertoleranzen bzw. Messunsicherheiten geben wird – wie eben in diesem Segment der Consumer-Produkte üblich. Eine Wiege-Exaktheit wie von 1000 Euro teuren Profiwaagen zu verlangen, schien uns unfair. Wir haben uns an prozentualen Prüfvorgaben der Genauigkeitsklasse M3 orientiert. Eine Toleranz von < 0,2 % Mess-Abweichung vom aufliegenden Nominalgewicht galt uns hier als vertretbar, und diese Toleranz sollte sowohl den Waagen als auch den Prüfgewichten gerecht werden. Im Bereich einer 10-Gramm-Wiegung wären das < 0,20 Gramm Toleranz. Bei einem Gramm, nur noch 0,020 Gramm. Und im Bereich von 100 Milligramm reduziert sich die erlaubte Abweichung auf minimale 0,000020 Gramm. Man hätte die für eine sehr gute Bewertung nötige Toleranz sicherlich auch auf 0,020 % festlegen können, aber schließlich muss die Kirche im Dorf bleiben, und als Normalanwender ist man eher selten auf die dritte bis fünfte Stelle hinter dem Komma angewiesen. Da gibt es andere wichtige Faktoren, die eine Waage brauchbar machen. Abgesehen davon, dass die Waagen in unserem Preisbereich derartige Messgenauigkeiten ohnehin nicht leisten können. Wozu also messen, was sowieso nicht benötigt wird? Zum Vergleich: Die niedrigste Fehlergrenzenklasse von geeichten Prüfgewichten (Klasse M3) beträgt 0,2 %. Wir waren also einigermaßen anspruchsvoll bei der Formulierung unserer Kriterien im Messbereich, aber auch fair.

Jeder der beiden Tests „Richtigkeit“ und „Eckenprüfung“ wurde sechs Mal durchgeführt.

Richtigkeit: Je sechs Mal mit den Gewichten: Maximal – 50 % d. Maximalgewichts – Minimal.

Die jeweils niedrigste und die höchste Messwertreihe wurden gestrichen.

Eckenprüfung: Je sechs Mal mit ca. einem Drittel des zulässigen Maximalgewichts. Die jeweils niedrigste und die höchste Messwertreihe wurde auch hier gestrichen.

Von sechs erfolgten Messungen dieser beiden Tests haben wir also immer den obersten und den untersten Messwert gestrichen, und nur die vier Mittelwerte in die Wertung einfließen lassen. Der Grund liegt darin, dass sich in unterschiedlichen Messbereichen der Industrie gezeigt hat: Zwischen 5 und 31 Prozent (geräte- und prüfungsabhängig) der durchgeführten Messungen sind fehlerhaft. Die statistische Häufung der gültigen Messungen befindet sich hingegen im Bereich der Mittelwerte. Wir haben uns daher mit 1/3 Mess-Ungenauigkeit (2 von 6 Messdurchgängen) am oberen Ende der zu erwartenden Fehlerquote orientiert, um in jedem Fall ein faires Ergebnis der getesteten Waagen zu erzielen und um außerdem statistischen Gesetzmäßigkeiten zu genügen. Es bleiben somit pro Waage vier Messwerte für die Testauswertung.

Umgebungsvariablen:

Alle getesteten Digitalwaagen lagen bereits mehrere Tage vor der Prüfung in dem entsprechenden Raum, der für die Messungen vorgesehen war. Somit hatten alle Exemplare dieselben Umgebungsverhältnisse. Das ist wichtig für eine Vergleichbarkeit der Messergebnisse.

– Die Temperatur lag bei 23° bis 23,5° Celsius.

– Die Höhe über Normalnull betrug 114 Meter.

– Die relative Luftfeuchtigkeit bewegte sich zwischen 50 und 55 Prozent.

– Der Untergrund war fest und eben, was durch zwei kombiniert eingesetzte Wasserwaagen sichergestellt wurde.

Die Bewertungen:

Für die beiden Tests „Richtigkeit“ und „Eckenprüfung“ gilt:

Es wurden jeweils maximal 40 Punkte vergeben.

Für Beurteilungen „Gebrauch“, „Batterieleben“, „Haptik“ und „Kalibrierung“ gilt:

Es wurden jeweils maximal 30 Punkte vergeben.

Bei sechs zu berücksichtigenden Kriterien ergibt sich daraus kumulativ eine maximal zu erreichende Punktzahl von 200.

Richtigkeit/Verlässlichkeit:

Hier wurden Messabweichungen zum nominalen Auflagegewicht (n) beurteilt. Der Richtigkeitstest wurde jeweils sechs Mal mit drei unterschiedlichen Gewichten durchgeführt, und zwar jeweils bezogen auf die folgenden Kapazitäten der betreffenden Waage:

– Minimal-Wiege-Einheit: (10mg/100mg)

– Mittelwert Gewicht: 25/50/100/125/200/250/300/500

– Höchstgewicht: 50/100/200/250/300/500/650/1000

Bis zu einer Abweichung von +/- 0,20 % zu n wurde das Wiegeergebnis als sehr gut bezeichnet. Es gab 40 Punkte.

Bei einer Abweichung von bis zu+/- 0,5 % zu n wurden 35 Punkte vergeben.

Bei einer Abweichung von +/- 1 % zu n wurden noch 30 Punkte vergeben.

Bei einer Abweichung von bis zu +/- 1,5 % gab es noch 25 Punkte.

Abweichungen von bis zu +/- 2 % wurden mit 20 Punkten bewertet.

Abweichungen von > 2 % wurden als Ausfall gewertet. Der Test gilt als nicht bestanden.

Eckenprüfung: Hier ist bei Waagen mit nur einem Auflagepunkt des Wiegetellers ungefähr 1/3 des Maximalgewichts aufzulegen. Bezogen auf das mittig auf dem Wiegeteller platzierte Nominalgewicht (n), werden mögliche Messabweichungen an den vier Eckpunkten des Wiegetellers beurteilt. Bis zu einer Abweichung von +/- 0,20 % zu n wurde das Wiegeergebnis als sehr gut bezeichnet. Es gab 40 Punkte. Bei einer Abweichung von bis zu+/- 0,5 % zu n wurden 35 Punkte vergeben. Bei einer Abweichung von +/- 1 % zu n wurden noch 30 Punkte vergeben. Bei einer Abweichung von bis zu +/- 1,5 % gab es noch 25 Punkte. Abweichungen von bis zu +/- 2 % wurden mit 20 Punkten bewertet. Abweichungen von > 2 % wurden als Ausfall gewertet. Der Test gilt als nicht bestanden.

Gebrauch/Anleitung: Bewertung: 30 Punkte, super. 20 Punkte, ok. 10 Punkt, mäßig. 00 Punkte, Totalausfall

Verarbeitung/Haptik: Bewertung: 30 Punkte, super. 20 Punkte, ok. 10 Punkt, mäßig. 00 Punkte, Totalausfall

Kalibrierung: Bewertung: 30 Punkte, super. 20 Punkte, ok. 10 Punkt, mäßig. 00 Punkte, Totalausfall

Batterielebensdauer: Bewertung: 30 Punkte, super. 20 Punkte, ok. 10 Punkt, mäßig. 00 Punkte, Totalausfall

Die Punktevergabe:

200 – 195 Punkte: exzellentes Ergebnis. Super! Es gibt keine oder so gut wie keine Beanstandungen. Die Waage ist robust verarbeitet. Sie arbeitet genau und verlässlich. Die Bedienungsanleitung ist gut verständlich, und die Stromversorgung ist effizient gelöst. Mit dem Teil kann man alt werden.

194 – 185 Punkte: sehr gut. Das Gesamtergebnis ist gut, wenngleich man hier und da eventuell Kompromisse eingehen muss. Dennoch erfüllt die Waage vermutlich alles, was man sich von ihr erhoffen kann.

184 – 175 Punkte: befriedigend. Wenn man auf das eine oder andere Feature verzichten kann, liegt man mit einer Waage des Mittelfeldes vermutlich richtig. Warum auf etwas Wert legen, was man nicht braucht?

174 – 160 Punkte: na ja … Eine Waage im hinteren Mittelfeld kann unter Umständen immer noch attraktiv für den einen oder anderen sein. Vermutlich ist sie kostengünstig, oder sie hat eventuell eine andere unschlagbare Stärke, die sie in diesem Punkt über andere Produkte hinaushebt. Insgesamt betrachtet, finden sich jedoch vielleicht attraktivere Modelle.

– < 150 Punkte: muss jeder selbst wissen …Die mitunter indiskutablen Einzelprüfergebnisse spiegeln sich im Endergebnis des Produkts wieder. Hier stimmt wenig.

Am Ende wurden alle Bewertungspunkte eines Produktes addiert und die Gesamtpunktzahl unter den einzelnen Produkten verglichen. Voilà!

Der/die Gesamtsieger:

1. Platz

Wir haben getestet, gerechnet und verglichen, und das Ergebnis steht fest. Den ersten Platz teilen sich gleich fünf Kandidaten. Alle Erstplatzierten haben in den jeweiligen Einzeltests die volle Punktzahl erreicht, und somit liegen sie auch im Gesamtergebnis vorne. Die Wiegeergebnisse waren durchweg sehr gut, wobei uns die „Joshs MR 5“ mit ihrer hohen Genauigkeit besonders beeindruckt hat. Mit ihrer geringen Größe, ihrer robusten Konstruktion und dem unauffälligen Design empfiehlt sich die „MR 5“ ausdrücklich für eine mobile Verwendung. Und der Preis? Mit rund 10 Euro gehört sie zum preisgünstigsten, das der Markt zu bieten hat. Top! Doch auch die übrigen Sieger können mit ihren Features überzeugen. So bestechen die Modelle „U“ und „S“ von Fakt (500 gr. bzw. 1000 gr.) zusätzlich durch ihr edles Design, ihre Bedienungsfreundlichkeit sowie ihre hochwertige Haptik. Preislich im oberen Mittelfeld (23 € – 29 €) liegend, fühlen sich die Teile einfach super an. Gleiches gilt für die „MX“ (500 gr.) von Perfectweigh, die übrigens exakt bauartgleich zum „Model U“ von Fakt daher kommt. Bei der „BLscale 500“ überzeugt uns, zusätzlich zum hervorragenden Wiegeergebnis, ihre bedienerfreundliche Gebrauchsanleitung. Piktogramme und mehrsprachige Erläuterungen lassen den Betrieb der Waage zu einem Kinderspiel werden. Hinzu kommt das ansprechende Design – eine Freude für das Auge.

Beeindruckende Testresultate, stylische Designs und wertige Materialien, gepaart mit leichter Bedienbarkeit, das sind die Erfolgsrezepte der fünf Gewinner.

2. Platz

Den Siegern mit einer Gesamtpunktzahl von 196,25 dicht auf den Fersen, positioniert sich die „TP 500“ von Dipse. Mit einer Teilung von 0,01 gr. liefert die Waage im Bereich der Mittel- und Maximalgewichte durchaus ansprechende Ergebnisse. Darüberhinaus haben uns das Design, der große Wiegeteller aus gebürstetem Metall sowie die komfortablen Bedienelemente überzeugt. Die Hintergrundbeleuchtung ist zu- und abschaltbar. Damit lässt sich Energie sparen. Die Wiegefläche ist nicht nur schön groß, der Bereich der optimalen Wiegegut-Platzierung ist außerdem noch zusätzlich markiert. Zwei unterschiedlich große, durchsichtige Schutzhüllen, die auch als Wiegeschälchen für größere Mengen loser Kräuter fungieren können, runden die Sache ab. In die Hosentasche passt dieses Modell zwar nicht mehr, aber eine Jackentasche tut es ja zur Not auch, und dafür erhält man eine Digitalwaage, die sich schwer und wertig anfühlt. Das Wiegen wird damit zum Genuss.

3. Platz 

 

Den dritten Platz teilen sich zwei „Dipsen“. Auch hier gestaltet sich der Punkteabstand zum Zweitplatzierten äußerst eng. Gerade mal 1,25 Punkte beträgt die Differenz. Die „PS250“ (50 gr./0,1) von „Dipse“ ist schon fast so etwas wie ein Klassiker. Mit einem Verkaufspreis von rund 35 – 39 € ist sie zwar nicht ganz billig, dafür hat sie sich jedoch mit exzellenten Testergebnissen empfohlen. Das Design in Form eines „Handhelds“ empfinden wir als innovativ und ansprechend. Die im Klappdeckel des leichten Kunststoffgehäuses untergebrachte Kurzbedienungsanleitung lässt den Nutzer zu jeder Zeit die wichtigsten Bedienungsschritte im Blick behalten. Die Bedienungselemente sind, wie bei „Dipse“ allgemein üblich, komfortabel und übersichtlich angeordnet. Die „PS250“ gehört sicherlich zu den größeren Taschenwaagen, was freilich die Handhabung erleichtert. Doch auch das „Model T“ (500 gr./0,1) von “ Dipse“ lässt sich super komfortabel bedienen. In der Größe vergleichbar mit der kleinen „Joshs MR 5“, kommt auch das „Model T“ schwer und wertig daher. Eine stabile Kunststoffschale, die als Schälchen Verwendung findet, schützt die Wiegeplatte aus gebürstetem Metall. Vier silberne Bedienungsknöpfe ermöglichen trotz der geringen Abmessungen des Geräts eine komfortable Bedienung. Alles wird am Ende von einem schwarzen, hochglänzenden Kunststoffgehäuse mit Klappdeckel geschützt, dem man eventuell einen robusteren Schließmechanismus spendieren sollte. Was stark beeindruckt, weil es die Bedienbarkeit erleichtert, ist die wechselnde Displaybeleuchtung, sobald etwas geschieht, etwas aufgelegt oder die Wiege-Einheit gewechselt wird. Ihre Stärken zeigte die Waage im Bereich der Minimalgewicht-Auflagen. Ein Gerät, das nicht nur cool aussieht, sondern auch gut in der Hand liegt, das unauffällig ist und lässig zu bedienen.

Sieger nach Einzelprüfungskriterien 


– beste Anleitung

 

Eine leicht verständliche und übersichtliche Bedienungsanleitung ist der Schlüssel zum Gebrauch eines Gerätes. Das gilt auch für Waagen. Während die meisten Bedienungsanleitungen in Ordnung sind, manche vielleicht ein wenig zu knapp gehalten, beschränkten sich die Hersteller bei einzelnen Modellen auf die englische Sprache. Das war uns zu wenig, denn nicht jeder Käufer spricht und versteht die Sprache. Beeindruckt hat uns hingegen die illustrierte und mehrsprachig gehaltene Anleitung der beiden „BLscales“ (200 gr. bzw. 500 gr.). Schritt für Schritt werden die einzelnen Bedienschritte erläutert. Keine Fragen bleiben offen – vorbildlich.

– beste Haptik/Design

 

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, aber wer wollte es leugnen: Das Auge isst mit. Bei der Beurteilung dieses Kriteriums haben wir uns von der Wertigkeit des Materials, der Formgebung sowie dem „Handgefühl“ leiten lassen. Die teils innovative Verarbeitung von Metall und gummiertem Kunststoff kam gut an. Auch Touchscreens, wie bei der „TS500“ und den „Fakt S“-Modellen, empfinden wir als stylisch. Insbesondere die Fakt-Modelle bestechen hierbei durch ihr schnörkelloses Design, das ausgesprochen edel wirkt. Bei dem „Model T“ hingegen war es eine Kombination aus allen Variablen, die sie hier über andere Modelle hinaushebt. Innovative Form, gepaart mit einem angenehmen Gefühl in der Hand und hochwertigen Materialien, lautet ihr Rezept.

– leichteste Kalibrierung

Hier gab es im Großen und Ganzen keine grundlegenden Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten. Fast alle ließen sich problemlos kalibrieren. Lediglich in der Kombination der zu absolvierenden Bedienschritte gab es geringe Unterschiede.

– überzeugendste Stromspar-Features

 

Die Zeiten, in denen uns die Waagenhersteller mit teuren Knopfzellen und stromfressenden Standardfeatures gequält haben, sind Gott sei Dank vorbei. Alle von uns getesteten Exemplare verfügen über die günstigen und überall erhältlichen AAA-Batterien. Was Topgeräte von durchschnittlichen Apparaten unterscheidet, sind weitere Einstellungen (teilweise sogar individuell einstellbar), welche die Haltbarkeit der Batterien noch verlängern. Als nützlich empfinden wir in diesem Zusammenhang die Autoabschaltung, wie sie beispielsweise die „Dipse“- und „Fakt“-Exemplare vorweisen können. Und wenn dann noch die Displaybeleuchtung zu- bzw. abgeschaltet werden kann, wie bei der „Dipse TP-500“ (Foto, 2. Platz), ist wohl das derzeitige Optimum in Sachen Energie-effizienz erreicht.

– höchste Richtigkeit/Verlässlichkeit/geringste Toleranz

 

Ein wenig ist es so wie beim Stabhochsprung. Wer sich selbst die Latte zu hoch hängt, riskiert zu reißen. Ein Beispiel: Wird eine Waage mit einer Genauigkeit von 0,01 Gramm vom Hersteller angepriesen, und hat diese dann bei der Prüfung Schwierigkeiten, auch nur 0,1 Gramm richtig anzuzeigen, führt das zwangsläufig zu Abzügen. Ganz einfach, weil das aufgelegte Prüfgewicht um ein Mehrfaches falsch gewogen wird. Es kann also für einen Hersteller durchaus Sinn machen, die Fähigkeiten seiner Waage ein wenig realistischer einzuschätzen,  was sich in entsprechend höheren Punktzahlen widerspiegelt. Dies ist beispielsweise bei den Modellen „PS250“, der „TS500“ und der „Joshs MR 5“ der Fall. Doch selbst im Bereich von 0,01-gr.-Auflösungen gibt es mitunter exzellente Resultate. So erkennt die „BLscale 200“ den Minimalwert in 100 Prozent der Testdurchgänge korrekt, ebenso wie die „Omega 200“. In einigen Fällen jedoch haben die Waagen Schwierigkeiten, den selbstgesteckten Ansprüchen gerecht zu werden.

– erfolgreichste Eckenprüfung

Manchmal muss es ein wenig schneller und diskreter gehen als üblich, und dann ist mitunter keine Zeit, um sicherzustellen, dass das Wiegegut exakt in der Mitte des Tellers liegt. In dieser Situation ist eine Waage von Vorteil, der es egal ist, wo auf dem Wiegeteller sich das Gut befindet – die überall das gleiche Ergebnis anzeigt. Hier macht keiner der kleinen „Dipse St. Pauli“ (100 gr./0,01)/Vollkunststoff/Klappdeckel/um die 18 Euro) etwas vor. Das Teil zeigte in unseren Tests jeweils die exakten Werte an. Das schafft sonst keine – dem gebührt Hochachtung.

Fazit unseres Digitalwaagen-Tests

„Du kriegst, wofür du bezahlst“. Diese Binsenweisheit stimmt bei mobilen Digitalwaagen nur eingeschränkt. Immerhin liegt die mithin preisgünstigste Waage unseres Tests in der Spitzengruppe. Während die überwiegende Anzahl unserer Samples die Wiegeprüfungen gut bis sehr gut absolviert hat, ergaben sich Unterschiede in der Wertigkeit der verwendeten Materialien. Auch die Ausführlichkeit und Anschaulichkeit der Bedienungsanleitungen unterschieden sich teils deutlich voneinander, und auch das ist keine Frage des Preises. Auf der anderen Seite konnten die höherpreisigen Kandidaten wie beispielsweise von „Dipse“ und „Fakt“ durchweg zusätzlich mit coolem Design, einer komfortablen Bedienbarkeit und stromeffizienten Energiesparfeatures glänzen.

Es ist also am Ende eine Frage der persönlichen Präferenzen, welches Modell am besten zu einem passt. Lege ich Wert auf Genauigkeit und minimale Größe, kann aber auf Schnickschnack verzichten, muss ich nicht viel Geld ausgeben. Liegt mein Augenmerk, zusätzlich zu sehr guten Wiegeergebnissen, auf edlen Materialien bzw. einer erleichterten und mitunter individualisierbaren Bedienung, scheint auch ein etwas höherer Anschaffungspreis gerechtfertigt.

Wo die eigenen Bedürfnisse liegen, muss jeder selbst entscheiden, denn richtig schlecht wiegt  keine Waage. Das hat unser großer Digitalwaagentest gezeigt, der freilich immer nur die Momentaufnahme eines einzigen, jeweiligen Produktvertreters ist. Das kann bei einem anderen Exemplar schon wieder anders sein – oder anders beurteilt werden. Am Ende hilft nur eines: Das Produkt der Wahl anschauen, anfassen, testen – und sich dann für oder gegen einen Kauf entscheiden.

Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Irrtümer sind unwahrscheinlich, aber niemals ausgeschlossen. Eine Haftung ist in diesem Zusammenhang ausgeschlossen.

Links zu den getesteten Herstellern:

Dipse

Hanyu

Neardark

Perfectweigh

Smartweigh

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