Drogenbeauftragte Mortler wettert gegen Lommbock

Wer kennt ihn nicht, den Kultfilm „Lammbock – Alles in Handarbeit“. Seit vergangenem Donnerstag läuft endlich „Lommbock“, die lang erwartete Fortsetzung der Komödie mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz, in den Kinos. Natürlich geht es auch im zweiten Teil wieder vor allem um eines: Cannabiskonsum.

Inzwischen hat auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler mitbekommen, dass da ein neuer Film in den Lichtspielhäusern des Landes gezeigt wird, der das ihrer Meinung nach so gefährliche Rauschmittel thematisiert. Die 61-jährige CSU-Politikerin hat natürlich einiges daran auszusetzen. Ihr erster Kritikpunkt: „Dass ,Lommbock‘ für Kinder ab zwölf Jahren freigegeben ist, ist ein schlechter Witz!“, empörte sie sich gegenüber der “Zeitung“ Bild am Sonntag. Wenn es um Cannabis geht, hört bei der Politikerin mit der fragwürdigen Kompetenz bekanntlich schnell der Spaß auf. So kritisiert sie, dass in dem Film „Drogen gezielt verharmlost werden, nur um Quote zu machen.“



Die beiden Hauptdarsteller hatten eine Woche zuvor an gleicher Stelle über den Film und ihre Ansichten zum Thema Cannabis gesprochen. Die beiden hatten ganz richtig festgestellt, dass Cannabiskonsum längst ein Phänomen aus „der Mitte der Gesellschaft“ geworden ist und sich gegen die Dämonisierung und Tabuisierung ausgesprochen. Frau Mortler hört so etwas natürlich gar nicht gerne und legte am vergangenen Sonntag nach. Ihrer Ansicht nach machen die Darsteller die Bemühungen von Eltern und Lehrern „des bloßen Profit wegen mit einem Federstrich zunichte.“

Stellt sich die Frage, ob die Erzieher, welche sich laut Mortler „sieben Tage in der Woche bemühen, Jugendlichen zu vermitteln, dass man auch ohne zu kiffen, zu saufen und zu rauchen Spaß haben kann“, mit ihren Kampagnen und Maßnahmen überhaupt zu den jungen Menschen vordringen. Und wenn es so ist – wie können dann ein einzelner Unterhaltungsfilm und dessen Darsteller die wertvolle Aufklärungsarbeit so schnell wieder zunichte machen?

Mortler kommentierte, dass es ihr wichtig sei, „dass wir denen, die in ihrer Clique zum Kiffen oder hemmungslosen Saufen Nein sagen, den Rücken stärken.“ Doch die Lommbock-Hauptdarsteller „fallen ihnen mit solchen Aussagen in den Rücken“, so die Drogenbeauftragte. Offensichtlich hält sie lieber weiter an einer Politik fest, welche Konsumenten jeden Alters auch wegen geringer Mengen regelmäßig kriminalisiert…

28 Gedanken zu „Drogenbeauftragte Mortler wettert gegen Lommbock“

  1. Diese Mortler ist das schlimmste was unserem Land und unserem Volk angetan wurd ich finde es furchtbar das Personen mit einer solch beschränkten Intelligenz und eines der Artigen Halbwissens in unsere Politik vertreten sind. Sie gehört zurück auf den Bauernhof auf dem sie ihre Ausbildung gemacht hat.

  2. Hallo, Ms,

    bevor Du Frau Mortler derart diskreditierst, kümmere Dich mal um die Daten
    a) wieviele junge Männer in den letzten 10 Jahren -cannabisausgelöst-in der Psychiatrie und in der Forensik gelandet sind
    b) wieviele junge Männer heute Psychopharmaka-abhängig sind, weil sie in der Kindheit/Jugend Cannabis konsumiert haben und dadurch heute paranoid/schizophren sind
    c) wieviele Kosten deshalb für Therapie und Sozialkosten wg. Schwerbehinderung für unsere Gesellschaft bisher entstanden sind.

    Cannabissucht ist nach den geltenden Schwerbehindertenrichtlinien ein Grund für die Anerkennung einer 100-%igen Schwerbehinderung.

    Mit einem noch klaren Gehirn kann man nur allen Cannabisbefürwortern attestieren: BETRIEBSBLIND, SCHEUKLAPPENBEHAFTET.

      1. Sagt ja wohl alles…. (nämlich dass eine sachbezogene Auseinandersetzung über die faktenorientierten schädlichen Auswirkungen des Cannabiskonsums mit den Nutzern und Profiteuren nicht möglich ist……)

        1. Gute Frau, wir sind Journalisten und kein Ventil für Ihre Wut. Wenn Sie debattieren wollen, dann werfen Sie ab und zu einen Blick in unsere Terminliste & gehen Sie bitte zu einer öffentlichen Diskussion.

          1. „Guter Mann“ (=Ihr Diskussionsniveau!), ich vermisse nach wie vor die konkrete Auseinandersetzung mit meiner Cannabis-Kritik bzw. handfeste Gegenargumente. Sollten Sie keine haben oder auch keine Lust, sich damit auseinanderzusetzen? Haben Sie eine Ahnung, wieviele Jugendliche Sie Anfang der 2000-er Jahre mit Ihrer Zeitschrift „grow“ ins Verderben geleitet haben? (Kenne viele in heutiger psychiatrischer Behandlung, die ihren Lebensweg mit Cannabis zerstört haben). Interessant wäre noch die Frage, wieviele Menschen unter Cannabiseinwirkung Selbstmord aufgrund Depressionen begangen haben. Sie tragen da Mitschuld.
            (Dieser Beitrag wird jetzt aber bestimmt zensiert, denn einer sachlichen Auseinandersetzung mit Hanfkritik sind Sie und Ihre Anhänger ja leider nicht zugänglich. Sie sehen nur die positiven Seiten des Bekifftseins, die angenehm sein mögen, weil man Schlaf findet und seine Sorgen/Ängste vergisst. Das ließe sich aber auch anders therapieren. Die negativen Folgen des Cannabiskonsums sind weitaus schlimmer als die Vorteile, aber Sie verschließen die Augen davor und sind nicht zu einer Diskussion fähig. Sie verweisen mich stattdessen zu öffentlichen Veranstaltungen, wo entsprechend ausgebildete Wortakrobaten wieder mit dem Argument …aber der böse Alkohol.!… Kritiker nieder reden wollen)

    1. brigitte schöndorf

      bevor Sie solche Behauptungen aufstellen sollten sie diese prüfen – nicht durch die persönliche (Lobby finanzierte) Meinung von Frau Mortler sondern internationalen Studien.

      a) In den letzten 10 Jahren sind vorrangig Konsumenten von synthetischen Cannabinoiden erkrankt.
      a 1) Cannabis selbst kann bei einer psychischen Prädisposition zwar den Ausbruch einer Psychose begünstigen, dies ist jedoch nicht die Ursache
      a 2) Dies ist vorallem bei Minderjährigen Konsumenten der Fall

      b) Der Großteil der Betroffenen bekommt Psychopharmaka wie Ritalin oder Ähnliches bereits seit der Jugend. Viele fangen gerade deswegen mit dem Konsum von Cannabis an um die Nebenwirkungen zu lindern.

      c) Nicht ein Einziger Schwerbehinderter oder auch nur leicht Geschädigte ist auf Cannabis zurückzuführen. Dass der Konsum in den „Richtlinien“ für Schwerbehinderung liegt ist glatt gelogen. Diese „Richtlinien“ nennen GdB/GdS Tabelle und beinhalten nicht einmal das Wort „Cannabis“
      Quelle: http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/anhaltspunkte-gutachter.pdf?__blob=publicationFile

      Guten Tag.

      1. Herr Fuchs,
        den Vorwurf der Lüge muss ich zurückweisen.
        Die mir vorliegende Ausgabe der „Anhaltspunkte f. ärztl. Gutachtertätigkeit im Schwerbehindertenrecht – Zusammenstellung des VdK Deutschland“ beinhaltet zum Punkt „Drogenabhängigkeit (ergibt je nach psychischer Veränderung und sozialen Anpassungsschwierigkeiten mind. 50 % Schwerbehinderung)“ folgende Anmerkung:
        `Drogenabhängige sind in Analogie zu Alkoholerkrankungen zu beurteilen. Dabei ist jedoch die Art des Drogenkonsums zu berücksichtigen. Ein (auch übermäßiger) Drogenkonsum, bei dem körperliche Schäden nicht unbedingt zu erwarten sind (sog. weiche Drogen) bedingt alleine noch keinen Grad der Behinderung. Eine körperliche oder psychische Abhängigkeit kann im Einzelfall aber auch bei einem Cannabismissbrauch vorliegen (Beirat April 1997)`.

        Erwähnenswert ist hierbei, dass – soweit bei nachgewiesener Abhängigkeit eine Entziehungsbehandlung durchgeführt wurde- eine Heilungsbewährung von im allgemeinen 2 Jahren abgewartet werden muss. In dieser Zeit ist ein Schwerbehindertengrad von 30 % anzunehmen.

  3. Auf welcher wissenschaftlich basierter Grundlage haben Sie denn Ihre Informationen her? Wo sind die Nachweise? 1. Nur allein an Aspirin sterben jedes Jahr zwischen 5000 – 7500 Menschen. 2. bekommen heute schon Kinder in Deutschland amphetamine ( Ritalin ,Metylphenidat usw.), werden also auf Sucht getrimmt. Das kann ich jetzt bis ins unendliche fortsetzen, aber dafür fehlt mir die Zeit.Wenn Sie möchten, könnte ich Ihnen die Quellen alle nennen,aber ich glaube das es in Ihrem Fall besser wäre, wenn sie sich das Buch “ Cannabis, Verordnungshilfe für Ärzte“ mal kaufen würden. Kostet 19.90 euro, Lohnt sich für solche Ignoranten auf jeden Fall. Infomation ist alles . Nicht nur auf Menschen hören ,die nicht Wissen von was sie reden. In diesem Fall sollte man vielleicht mal auf Ärzte hören und nicht auf Menschen aus der Politik ,die keine Ahnung haben. Übrigens bin ich schon lange Patient, muss mein Cannabis selbst bezahlen. Brauche seitdem die „Pharma scheiße“ nicht mehr, was zur Ursache hat, das ich der Krankenkasse, wenn sie die Kosten übernehmen würden , auch noch Geld spare,weil die anderen Medikamente insgesamt wesentlich teurer wären. Desweiteren sitzen in den Reha- Kliniken immer mehr jüngere Menschen, weil Sie einfach mit dieser Leistungsgesellschaft Überfordert sind. Also, bitte halten sie sich ein wenig zurück. Ach ja, soweit ich weis, ist jemand aus dem näheren Umfeld von Frau Mortler der grösste Hopfen Bauer ,könnte man auch Schlüsse drausziehen.

  4. Mein Wissen habe ich aus „Live-Erlebtem“ mit Cannabiskonsumenten.
    U.a. einem jungen Mann, den ich Gott-sei-Dank noch vor dem Psychiatrie-Untergang retten konnte als Betreuerin.
    Habe Cannabis-Psychosen live miterlebt (Horror) und deshalb Todesängste ausgestanden.
    Habe junge Männer kennengelernt (um die 30), die nach jugendlichem Cannabiskonsum „hängengeblieben“ sind.
    Junge Frauen, die keine Kinder kriegen sollen, weil sie heute (nach Suchtentwöhnung) Psychopharmaka brauchen.
    Damit sollten Sie sich auseinandersetzen und nicht nach dem Motto „na ja, wenn ein paar Leute durch das hochgepriesene Cannabis-Raster durchfallen, macht ja nichts“ weiterhin Cannabiskonsum verharmlosen bzw. empfehlen.
    Es handelt sich hier um verlorene Menschenleben, für die u.a. Sie mit Ihrer Zeitschrift „grow“ verantwortlich sind.
    Sie sollten mal ihr Geld damit verdienen, Menschenleben zu retten und journalistisch gegen Drogenkonsum zu agieren.

    1. Genauso wie bei Sandoz und Contergan ,armes Deutschland. Mal genau informieren, es gibt garantiert junge Menschen die Psychosen haben, will ich nicht verneinen, aber die sind nicht wegen Cannabis Konsum in der Behandlung, sondern eher durch Mischkonsum. Allein von Cannabis ,gibt es garantiert weniger psychisch erkrankte Menschen,als von Antidepressiva oder Amphetamine (ADHS).Desweiteren gibt es keine Medikamente die Nebenwirkungsfrei sind . Man sollte aber den Nutzen- und Schadensaspekte beachten. Desweiteren ist niemand für eine Freigabe an Kinder oder Jugendliche , wie es aber bei den Kinderpsychologen gang und gebe ist, wenn sie ihre abhängig machenden Medikamenten verschreiben. Das ist auch Wissenschaftlich bewiesen. Und wenn Sie schon mit Alkohol und Zigaretten anfangen, es gibt heute noch Schokoladen-,Kaugummizigaretten für Kinder, genauso wie Kinderbowle oder Alkohol in Süssigkeiten. Sie können ruhig Ihren Propagonismus weiterführen, aber es fehlen bei Ihnen einfach vernünftige Argumente. Nur durch ihren einen Patienten auf alle zu schliessen, ist in meinen Augen nicht nur Dumm ,sondern gefährlich. Ich bin seit langem Patient mit Ausnahmegenehmigung und es geht mir besser denn je, ich nehme wieder am leben und an der Arbeit teil. Ich schätze mal ,das ich in Ihren Augen ein dummer,schizophrener Kiffer bin,kann ich aber mit leben.

  5. Nein, war wohl ein Funktionsfehler.
    Flegel45, ich halte Sie nicht für dumm und schizophren, sondern habe Mitleid mit Ihnen, da Sie offenbar süchtig gemacht worden sind.
    Es dürfte da ziemlich schwer sein, wieder herauszukommen.
    Mich würde Ihr Krankheitsbild interessieren, das angeblich nur mit C. therapierbar ist.
    Die Bezeichnung „dumm“ weise ich von mir, da ich meine Erfahrungen nicht nur mit einem Patienten gemacht habe, sondern viele im Bezirkskrankenhaus kennengelernt habe, die als Jugendliche Cannabis konsumiert haben (einer sitzt heute in der Forensik, weil er Notarzt und Rettungskräfte schwer verletzt hat).
    Wahrscheinlich sprechen Sie auch Psychiatern und Nervenkliniken die Fähigkeit ab, Cannabiskonsum aufgrund ihrer Erfahrungen negativ zu beurteilen.
    Sie sollten sich einschlägig über die negativen Folgen des C-Konsums informieren (z.B. googeln unter „Cannabispsychose“, „Schizophrenieforen“, „Absetzen von Psychopharmaka“ usw.)
    Auch sollten Sie sich informieren über Tatsachenberichte, was Cannabiskonsumenten im Drogenrausch so anstellen (nackt durch die Städte laufen, nachts dröhnende Musik hören, Eltern und eigene Kinder mißhandeln und töten, mit Scheren, Messern und Schwertern Personen bedrohen, um anschließend von der Polizei erschossen zu werden).
    Bezeichnend ist auch die Beschaffungskriminalität, um das Suchtbedürfnis zu befriedigen.
    Wie kann Ihrer Meinung nach verhindert werden, dass Dealer (straffrei) Kinder und Jugendliche anfixen, um sie als künftige Kunden süchtig zu machen?
    Wie kann verhindert werden, dass Erwachsene, die C. straffrei erwerben können, dieses an Kinder und Jugendliche weiterreichen?
    Ich hoffe, Sie sind wenigstens über die Schäden, die C. im Hirn von Kindern und Jugendlichen anrichtet, im Bilde.

  6. So langsam werden ihre grundsätzslich uninformativen/engstirnigen Beiträge lästig , wir sind hier leider nicht auf Facebook wo der der am lautesten „schreit“ recht hat /gewinnt , also könnten sie vieleicht dort ihren Unsinn weiterverbreiten und die Leute hier sich bitte weiter mit fachlichen Themen befassen lassen.

  7. Sehr geehrte Fr. Schöndorf,
    Eigentlich bin ich eher ein Vertreter der Fraktion der hier still mit liest, aber bei lesen ihren ’sachlichen‘ Beiträge möchte ich Ihnen doch mal die Möglichkeit einer anderen Perspektive nicht vorenthalten.
    Ich (mittlerweile 30) bin recht früh in Kontakt zu cannabis gekommen. Ich war vll 15 oder 16 als ich eine gewisse Leidenschaft dafür entwickelte, sicher auch in Zusammenhang mit dem Kontakt zu gewissen Menschen. Ich habe wohl früh ein nicht unbedenkliches Konsumverhalten an den Tag gelegt und mittlerweile weit über 10 Jahre fast ununterbrochen fröhlich Konsumiert. Ich habe das immer diskret gehalten und hatte abgesehen von vielen Diskussion mit meinen Eltern damals nie irgendwelche ernsthaften Sorgen. Ich Schloss die Schule (Fachabi, Durchschnitt 2,0) und ebenso ein Studium der Digitalen Medienproduktion (Bachelor, ebenfalls 2,0) ab. Mittlerweile arbeite ich seit gut 5 Jahren im Softwareentwicklungsbereich und habe eine Führungsposition mit Verantwortung für über 50 Angestellte erreicht.
    Von ca. 1. Jahr hat es mich dann getroffen. Bei einer allgemeinen Verkerskontrolle war ein einem gelangweilten Polizisten etwas zu langweilig und er nahm mich in die Mangel. Am Ende eine längeren Geschichte wurden mir 1,6 Nanogramm THC im Blut, aus einem über 12 Stunden zurückliegenden Konsum stammend, nachgewiesen (Der untersuchende Amtsarzt bescheinigte völlige Fahrtüchtigkeit).
    Endergebnis: fast 900€ Strafe (inkl. Auslagen etc.) und vollständige Entzug meines Führerscheins durch die freundliche Fahrerlaubnisbehörde einige Monate später. Ungeachtet der Unverhältnismäßigkeit dieser Sanktionen (im Vergleich dazu wäre ich ordentlich betrunken gewesen wäre ich hier deutlich glimpflicher davon gekommen, obwohl ich das Leben hier wirklich in Gefahr gewesen wäre) geht es mir hier um etwas ganz anderes: da ich natürlich wieder einen Führerschein brauche setzte ich das geliebte Gras fristlos ab. Unverzüglich. Nach über 10 Jahren. Nach vermutlich viel zu früh begonnenem Konsum. Ich hatte erwartet dass es schwierig würde, aber das war es nicht. Es war überhaupt kein Problem. Ich habe seit gut einem Jahr keinen Krümel Cannabis mehr angerührt. Besser geworden ist mein Leben dadurch aber keinen Cent.
    Nun liebe Fr. Schöndorf, ich vermute auch meine Geschichte wird sie nicht von ihrer festgefahrenen subjektiven Überzeugung abbringen und Sie werden mich vermutlich als absoluten Ausnahmefall bezeichnen. Ich versichere Ihnen aber ich kennen viele, wirklich viele Menschen denen geht es ähnlich wie mir und die Menschen die sie beschreiben stellen in der Realität den Einzelfall dar. Es ist einfach die Frage wo man hinschaut. In einem Krankenhaus werde ich vornehmlich Kranke finden, daraus zu schließen das alle Menschen krank sind ist eher.. naja eine etwas kurzsichtig Vorstellung der Realität 😉

  8. Ach und Ihre Frage nach dem Krankheitsbild welches „nur mit Cannabis behandelbar ist“ zeugt von einer unglaublichen Ignoranz gegenüber einem Patienten dem ein rein nützliches Erzeugnis offenbar hilft.
    Ihre polemische Behauptung Cannabis-Konsumenten sind kindertötende aggressive Kriminelle ist schon sehr weit unter der Gürtellinie. In der Realität werden Menschen aber im schlimmsten Fall völlig grundlos von der Polizei getötet wie ich dieses furchtbare Beispiel hier zeigt: https://www.muenchen.tv/kopfschuss-bei-festnahme-in-burghausen-verfahren-gegen-polizisten-60398/

    Bei dieser Sachlage ist die Art und Weise ihres Beitrags wirklich nicht angebracht. Denken sie vielleicht mal bei Gelegenheit darüber nach…
    Was mir leid tut sind nämlich die Menschen in ihrer Umgebung..

  9. Den Fall mit dem erschossenen Dealer habe ich auch damals mit verfolgt, da immer wieder junge Männer von der Polizei erschossen werden, die unter Drogeneinfluss ihrem Umfeld gefährlich werden (siehe den Fall des kürzlich in Essen erschossenen jungen Mannes).

    Auch im o.g. Fall wurde der Mann nicht – wie sie behaupten- „grundlos von der Polizei erschossen „, sondern es handelte sich um einen kriminellen Dealer auf der Flucht. Es ist ratsam, nicht vor der Polizei zu flüchten, wenn man eine weiße Weste hat.
    Dass sie Ihren Cannabiskonsum und -entzug so folgenlos hingelegt haben (bis auf die hohen Kosten für die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis), ist vielleicht nicht die Regel. Vielleicht konnten Sie Cannabis moderat und mit einem niedrigen THC-Gehalt all die Jahre konsumieren und waren auch durch Ihr relativ geordnetes, stabiles Umfeld nicht zu einem Mischkonsum verleitet.
    Nach wie vor sehe ich es als verwerflich an, wenn Kinder und Jugendlichen durch legale Erwerbsmöglichkeiten (über Erwachsene) an Cannabis gelangen können und süchtig werden. Allen Befürwortern und Nutznießern der Cannabislegalität wünsche ich ein süchtiges Kind…..
    Anscheinend ist es für Sie auch kein Problem, mit Cannabis im Blut unbedenklich (entgegen aller gegensätzlichen Unfallstatistiken) Auto zu fahren.
    Vielleicht würden Sie anders denken, wenn einer Ihrer Familienangehörigen von einem Cannabiskonsumenten im Straßenverkehr zu Tode käme.
    Oder würden Sie vielleicht eine lebenswichtige Operation von einem Arzt wünschen, der kurz vorher „zur Entspannung“ einen Joint geraucht hat?

    1. „Allen Befürwortern und Nutznießern der Cannabislegalität wünsche ich ein süchtiges Kind…..“
      Das ist ihr Niveau?
      Ebenfalls sind sie offenbar der Meinung es geht in Ordnung von der Polizei getötet zu werden wenn man weg läuft?
      Soll ich Ihnen jetzt ein Kind wünschen was vor der Polizei weg läuft??… Ihre Aussagen sind schockierend Menschenverachtend.

      Ein niedriger THC-gehalt? Hahaha, sie haben wirklich keine Ahnung wovon sie sprechen.
      Die Unfallstatistiken auf die Sie sich hier beziehen existieren nur in Ihrer selbstgeschaffenen Überzeugung. Diese aus der echten Realität zeigen eher ein andere Bild wie sie zb gerne in den Ergebnissen DRUID Metastudie nachlesen können. Weil sie damit sicher überfordert sind hier gerne ein Link zu einer Auswertung zum Thema Risikobewertung der Studie: http://www.druid-project.eu/Druid/EN/deliverales-list/downloads/Deliverable_2_3_5.pdf?__blob=publicationFile&v=1
      Auf Seite 44 können Sie hier sehen, dass THC im Blut egal in welcher Konzentration den Risikowert von <0,5 Promille Alkohol offenbar nie übersteigt…
      Die Studien zeigen vor allem das Alkohol mit gigantischem Abstand die gefährlichste Substanz im Straßenverkehr ist!
      Nun Fr. Besserwisser ich Argumentiere mit echten Fakten und nicht mit dem "hab ich mal gehört, hab ich selbst schon erlebt"-Schwachsinn!
      Ausserdem sollten Sie beachten, dass kein Cannabis-befürworter der Meinung ist, schön einen durchzuziehen und dann ins Auto zu steigen ist ne gute Idee! Es ist nur so dass der lächerliche Grenzwert von 1ng/ml auch Tage nach dem letzten Konsum gerne im Blut nachgewiesen werden. Wenn Sie gestern ein Glas Wein getrunken hätten und Ihnen heute dafür der Führerschein entzogen würde dann würden sie vll anfangen zu verstehen was hier Tag für Tag passiert… Aber verstehen ist offenbar nicht ihre Qualität.
      Also verfassen Sie ruhig weiter ihre Menschenverachtenden Pamphlete, Sie wirken hier allerdings nur wie ein kleines Kind welches trotzig in der Ecke sitzt weil es nicht das bekommt was es will…
      Einer Sache können Sie sich allerdings gewiss sein: die Legalisierung von Cannabis wird kommen, das zeichnet vor allem International derzeit stark ab. Daran werden auch faktenresistente Personen wie Sie nichts ändern können.
      Es geht hier nicht mehr um ein "ob" sondern nur noch um ein "wann" 😉

  10. Die Legalisieruung von Cannabis wird Gott sei Dank nicht kommen, da veranwortungsbewußte Menschen noch die Mehrheit darstellen.

    Mit der Aussage „der Wunsch eines C.-süchtigen Kindes sei menschenverachtend“ bestätigen Sie indirekt die Gefährlichkeit des Cannabiskonsums selbst (oder wie wär´s mit einem gemütlichen Familienkiffen?)
    Menschenverachtend ist die Befürwortung einer Legalisierung, da damit ungehindert Kinder und Jugendliche über den Schulhof, Freundeskreis etc. Zugang zu C. erhalten mit all den psychischen Folgeerscheinungen, die ich hoffentlich nicht nocheinmal herunterbeten muss.
    Zum „niedrigen THC-Gehalt“ lesen Sie die Grow-News „Cannabiskonsum im 21. Jh.“: Old-School Haschisch hatte einen Cannabinoidanteil von 30 -45 % während moderne Konzentrate einen Cannabinoidanteil von 95 % erreichen.“
    Bevor man mit Schwachsinn um sich wirft, erst einen Blick auf sich selbst werfen.
    Nochmal zu dem erschossenen Flüchtigen: Er war ein gesuchter Dealer, kein Unschuldiger. Sind Sie auch für Straffreiheit für Rauschgiftdealer?
    Bevor Sie weitere, unfundierte Schimpftiraden auf mich loslassen, beantworten Sie doch bitte sachlich 2 Fragen:
    1. Wie kann Cannabiserwerb durch Kinder und Jugendliche unterbunden werden?
    2. Welche Vorteile liegen im Cannabiskonsum außerhalb des medizinischen Bereichs (zur Entspannung gibt’s genügend andere Möglichkeiten).

    1. Das Thema „Menschenverachtung“ bezieht sich natürlich auf ihren Kommentar zum „Umgang“ der Polizei mit dem Menschen den Sie salopp als „Dealer“ bezeichnen.
      Ich bin sicher nicht für Straffreiheit für Gesetzesbrecher aber Ihnen von hinten in den Kopf zu schießen bewegt sich klar zwischen Mord und sehr fahrlässiger Tötung. Das ist in jedem Falle etwas anderes.
      Zu ihren beiden Fragen:
      1. Ihnen ist schon bewusst, dass es gerade der aktuellen Zustand der Illegalität ist, der den Erwerb durch minderjährige begünstigt?
      Sie sind diejenige, die von schlimmen Fällen berichtet, die von der derzeitigen Rechtslage nicht verhindert werden konnten. Einem „Dealer“ ist es egal wem er sein Zeug verkauft. Dieser Punkt ist einer der stärksten Argumente FÜR eine Legalisierung, denn Legalisierung bedeutet Kontrolle.
      2. Diese Frage kann ja wohl nicht ihr ernst sein… Abgesehen davon dass es eine Menge Gründe gibt, steht diese Frage überhaupt nicht zu Disposition. Was für einen Vorteil soll es haben Fastfood zu essen, Bier zu trinken, Motorrad zu fahren, oder Lederhosen zu tragen?
      Bei dieser Frage geht es um die Freiheit und Selbstverantwortung von mündigen Menschen. Und selbst wenn Sie der Meinung sind es wäre schlecht Cannabis zu konsumieren (als Ihre Meinung akzeptiere und toleriere ich das übrigens gerne), ist das Strafrecht in keinem Falle ein geeignetes, nach dem Grundgesetz sogar nichtmal ein zulässiges Mittel um Menschen zu „erziehen“.
      Zum Thema Legalisierung lasse ich Ihnen gerne Ihre Illusionen.
      Da die Prohibition aber nachweislich schädlicher ist als ein erwachsener Gesunder Umgang mit Cannabis, werden Sie wohl langfristig akzeptieren müssen, dass die blockierenden Fraktionen aus Alkohol- und Pharmalobby das Verbot nicht langfristig aufrecht erhalten können. Googlen Sie ruhig mal „Schildower Kreis“, oder auch „LEAP“. Auch ein Wirtschaftsdruck ist in der Entstehung, die Investmentbranche hat hier bereits Blut geleckt..

  11. Es ist noch keiner aufgrund einer Überdosis Coffein wegen einer Psychose zwangseingewiesen worden. Energydrinks beurteile ich als problematisch..
    Die Legalisierung des C. wird nicht kommen. (Informativ: Es gibt auf der Welt noch genügend Länder, in denen C.-Besitz und Handel mit dem Tod bestraft wird.)
    Gefährdet sind in erster Linie Kinder und Jugendliche, oder wollen Sie die negativen Folgen für diese abstreiten.
    Motorradfahren, Biersucht, „Lederhosentragen“ kann ja wohl nicht im Ernst als Vergleich herangezogen werden.
    Es geht um die Tatsache, dass C.-Genuss Kinder und Jugendliche süchtig und abhängig machen kann. Die Folgeschäden sind immens.
    Bei Legalisierung ist der Zugriff um so leichter für diesen Personenkreis, auch dass Süchtigmachen durch die Händler.
    Ergänzend der Inhalt einer gestrigen Fortbildungsveranstaltung für psychiatrisch Tätige zum Thema „Zwangsbehandlungen in psychiatrischen Anstalten (Fixierung, Zwangsspritzen, Isolierverwahrung)“:
    Das Hauptklientel der in psychiatrischen Anstalten geschlossen verwahrten Personen ist folgendes:
    – männlich-
    – jugendl. bis mittl. Alter
    – „substanzgebundene Abhängigkeit“ und schizophrene
    Erscheinungsformen.
    Ein Drittel aller Zwangseingewiesenen muss in den ersten 4 Wochen eine der oben genannten Zwangsmaßnahmen erleiden.
    Die notwendige Zwangsmedikation führt nach meiner Beobachtung i.d.R. zu einer Dauerabhängigkeit von Medikamenten.

    1. Und wieso soll der aktuelle Zustand den Erwerb durch Minderjährige begünstigen?
      Wieso konsumieren Ihrer Meinung nach bei einer Legalisierung Kinder und Jugendliche dann weniger Cannabis ?!

      1. Es ist wirklich anstrengend mit Ihnen zu diskutieren, da Sie einfach keine Fakten zur Kenntnis nehmen.
        Die gegenwärtige Gesetzelage hat zum gegenwärtigen Zustand geführt. Ihre Argumentation ist paradox und Sie merken das nicht einmal.
        Ich will und brauche Sie von nichts zu überzeugen. Ich habe aber vor allem auch keine Lust weiter mit wissenschaftlichen Daten gegen einen Bunker aus persönlichen Vorurteilen zu argumentieren.
        Bestätigen Sie einfach weiter den paradoxen, wissenschaftsresistenten Stereotypen des Cannabisgegners der schon sehr an religiöse Fundamentalisten erinnert und führen Sie weiter ihren argumentfreien Kreuzzug gegen das teuflische Cannabis aus der Hölle…
        Ich bin raus hier.

        1. Leider war eine Diskussion nicht möglich, da Sie keinen meiner Kritikpunkte entkräften konnten. Mag Cannabis auch im medizinischen Bereich hilfreich sein, so gehört das ganze dann in die medizinische Kategorie (mit allen Beschränkungen des Inverkehrbringens, das ja auch für verschreibungspflichtige Medikamente nicht legalisiert, weil gefährlich, ist).
          Nach wie vor ist m.E. die Legalisierung eine Zielsetzung von Abhängigen und Drogenhändlern.
          Trotzdem würden mich weitere Vorteile interessieren.
          Meine geschilderten Nachteile wurden bisher nicht entkräftet.
          Und nochmal: C.-Freigabe außerhalb des medizinischen Bereichs ist Wunschdenken, das niemals Realisierung finden wird.

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