Cannabis als Medizin: Fortbildung für Ärzte im Mai

Seit dem 10. März ist das neue Gesetz in Kraft, dank welchem schwerkranken Patienten Cannabis auf Rezept verschrieben werden kann. Wie viele Betroffene allerdings wissen, sind leider nach wie vor zahlreiche Mediziner in Sachen Cannabis als Medizin nicht auf dem neusten Stand. Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) e.V. veranstaltet daher am 13. Mai 2017 unter dem Titel „Cannabis und Cannabinoide in der Medizin“ eine Tagung, auf der sich Ärztinnen und Ärzte fortbilden können.

Die Veranstaltung soll es den Medizinern ermöglichen, Patienten mit verschiedensten Krankheiten eine weitere Therapieoption zu eröffnen. Die ACM arbeitet bei dieser Tagung mit der Ärztekammer Hessen und dem Dezernat für Personal und Gesundheit / Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main zusammen.



Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Berichte von Experten verschiedener Fachbereiche über die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen, sondern auch die Vorstellung von Daten zu wichtigen Indikationen und theoretischen Grundlagen. Die Teilnehmer bekommen fundierte Kenntnisse zur Auswahl geeigneter Medikamente sowie der Verschreibung, Dosierung und zu möglichen Nebenwirkungen vermittelt. Auch praxisrelevante Themen werden besprochen, z.B. die Teilnahme von Patienten am Straßenverkehr.

Termin: Samstag, den 13. Mai 2017 von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: Haus Ronneburg, im Saalbau Ronneburg, Gelnhäuser Str. 2, 60435, Frankfurt am Main

Programm und Anmeldung: http://www.cannabis-als-medizin-2017.de

 

2 Gedanken zu „Cannabis als Medizin: Fortbildung für Ärzte im Mai“

  1. Hallo ich versuche Hilfe zu bekommen. Zu meiner Leidensgeschichte . Bin 54 jahre und habe seit 2002 ein Ärztemaraton hinter mir. Habe dauerhaft Schmerzen habe über 10 Jahre Tilidin im gross Packung verschrieben bekommen.Bei jedem Arzt eine andere Diaknose.Schmerztherapie keine besserung. Vor einem Jahr einen Anfall bekommen Verdacht auf Epilepsie. Es kam herraus das es keine ist . Im Krankenhaus Tilidin entzug dafür Antiepiletika und Antidepressiva und Tramadol immernoch dauerschmerzen am ganzen Körper. Wurde dann zu einen Rheumatologen überwiesen.Verdacht auf Fibromyalgie . Dann zu einen Arzt der diese Krankheit kennt dieser bestätigte die Diagnose. Ich habe dann im internet Fibromyalie info gesucht und gelesen das Cannabis helfen könnte habe von 2 Monaten mal getestet und vor dem zubettgehn eine Zigarette mit Cannabis geraucht bin nach 10 min. eingeschlafen und 8 Stunden durch .Am nächsten morgen war ich ausgeruht und die Schmerzen waren nicht mehr ganz so hart. Normal sind bei mir 3 stunden Schlaf .Das hatte ich eine Woche gemacht und ES HAT GEHOLFEN !! Jetzt wollte es mir Verschreiben lassen die Krankenkasse sagt das meine Krankheit in der Liste steht und es bewilligt werden kann wenn ich einen Arzt finde der mir das Rezept ausstellt . Finde keinen Arzt in Rheinland-Pfalz . Meine weigern sich alle und stellen mich als drogen süchtige hin .

    1. Wenn die Teilhabe am Leben durch Schmerzen immer schwieriger wird, die Ärzte und Pharmaindustrie keine Linderung verschaffen kann oder will, dann versucht sich der Patient halt selber zu helfen. Das liegt in unserer Natur, egal womit, ob erlaubt oder nicht, Hauptsache die Schmerzen sind erträglich.
      Tja, und ab da kommt Cannabis ins Spiel. Zu dumm, dass Cannabis schon seit 1000den Jahren ohne Nebenwirkungen genutzt wird. Jeder dritte hat bzw. konsumiert immer noch (ab und zu bis regelmäßig). Wissenschaftliche Publikationen zu Cannabis als Medizin kann auch jeder online lesen, oder im Buchhandel erwerben, auch in Deutschland.
      Das Wiederkauen alter Thesen zu Cannabis hierzulande, empfinde ich demnach einfach nur noch lächerlich, altbacken und peinlich für das Jahr 2017. Erst Recht für ein Land wie Deutschland, welches sich all zu gerne als das fortschrittlichste, westliche Land darstellt.
      Alle Medikamente sind Drogen, sie sind nur legal bzw. können frei oder über Rezept bezogen werden. Je nach dem wie man etwas anschließend dosiert, führen sogar alle dieser Präparate zu Rauschgefühlen bis hin zum Tode. Nur das Wort „legal“ oder „zugelassen“, mit Hinweis auf Nebenwirkungen, macht sie nicht dem Grunde nach besserwertig oder gar gesünder, lediglich erforschter.
      Die Krankenkassen werden natürlich auch bei Cannabis das Budget des Arztes belasten, zu wie viel ist noch gar nicht entschieden, kam ja so überraschend!!!!! Die Pharmaindustrie hat aber schon viel investiert um THC und CBD chemisch herstellen zu können, die wollen kein günstiges Original. Also kostete die 5 g Dose Blüten aus Kanada bisher 15 € aber in der Apotheke lag der Abgabepreis schon bei 87 €. Da immer noch zu günstig (Konkurrenzprodukt)wird der Preis durch weitere Gebühren unnötig nach oben getrieben. Auf Privatrezept ist das Verschreiben einfacher, aber Du trägst die Kosten selber. Ach ja, Du nimmst dann natürlich auch nicht Teil an der Studie des BfArM.
      FAZIT: Den Preis mind. doppelt so hoch wie auf der Straße halten, damit nur Einzelfälle mit Privatrezept in die Apotheke gehen. Die Ärzte, mit Druck auf ihr Budget, vom verschreiben auf Kassenrezept abhalten damit erledigt sich auch gleich das Problem der wissenschaftlichen Studie.
      Der Patient spielt keine Rolle in Deutschland, sondern immer nur Gewinne, Gewinne, Gewinne.
      Ich emfehle einen Arzt der Naturheilverfahren als Schwerpunkt hat. Zudem das Buch – Cannabis, Verordnungshilfe für Ärzte-, dort kannst Du dich bestens auf den neuesten Stand der Forschung bringen.
      Viel Glück und Erfolg 😉
      Jeder Mensch hat das Recht, frei über seinen Körper zu bestimmen, erst recht im Rahmen medizinischer Behandlung.

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