Second Level Navigation

seeds & genetics

Cataract Kush

-Der graue Star im Kush-Olymp-

 

Cataract Kush, die Kreuzung aus L. A. Confidential und OG-Kush. Eine wirklich gelungene Komposition aus dem Hause DNA. Don und Aaron (= "D" 'n' "A"), die zwei supercoolen amerikanischen Breeder mit Wohnsitz in Amsterdam, haben derzeit die mostwanted Strains im ganzen Seed-Bizz. Durch ihre kalifornischen Ursprünge arbeiten sie mit den besten Genetiken aus Übersee und machen sie den Growern in Europa zugänglich. Die beide machen einen super Job und die Sortenbeschreibungen passen 1:1 wie die Faust aufs Auge. Man bekommt wirklich was man erwartet, was ja heute fast eine Seltenheit beim Samenkauf ist.

 

Ich spreche hier die Massenproduktionen der großen Hersteller aus den Niederlanden und Spanien an. Nahezu die gesamte Produktion stammt derzeit von einer einzigen spanischen Firma. Das hat wirklich nichts mehr mit Züchten zu tun. Aus diesem Grund sollte man die Samenauswahl mit einem wachsamen Auge treffen.

 

Hat man zuvor allerdings Cataract Kush konsumiert, dürfte das etwas schwerer fallen. Nach ausgiebigem Konsum kann es leicht passieren, dass man einen Schleier vor den Augen hat!

 

Anzubauen ist diese Sorte relativ leicht. Die Pflanzen kommen sehr homogen und LA-dominant. Gedrungene, aber schlanke Indica-Pflanzen, die nach Blüteeinleitung ihre Größe maximal verdoppeln. Der Stretch der OG-Kush wird unterbunden, die lederartigen Blätter kommen aber noch besser zur Geltung. Je älter die Pflanzen werden, desto dicker und fester wird das Laub!

 

Während der Blütezeit von ca. 9 Wochen wachsen steinharte Nuggets entlang des Stammes, die im weiteren Verlauf zu großen Knollen transformieren. Stark ausgeprägte Kush-Calyxen entstehen, die Blüten selbst haben aber den festen Aufbau der L. A. vererbt bekommen – eine perfekte Kombination der beiden Sorten.

 

Die Pflanzen vertragen viel Dünger und produzieren dann auch entsprechend stark, aber auch eine leichte Diät schadet nicht. Egal wie man sie auch kultiviert, Nährstoffmangel oder -überschuß zeigen sich fast nie. Die Blätter bleiben während der ganzen Kultur dunkelgrün. Daher benötigen sie aber auch mindestens 2–3 Wochen vor der Ernte nur Wasser, um das Blattgrün schwinden zu lassen. Gepaart mit etwas tieferen Nachttemperaturen kann man dann ein wunderschönes Farbenspiel bewundern: Dunkelviolette bis schwarze Blätter umrahmen die immer grauer werdenden harzüberströmten Calyxen, die ebenfalls ein dunkles Finish erhalten.

 

Die Ernte ist einfach zu bewerkstelligen, die Buds lassen sich fast aus dem Laub schälen. Nach einer kurzen Trockenzeit von knapp 2 Wochen wird man bereits von den grau-schwarzen Buds angelacht. Die Graufärbung zeigt sich immer deutlicher, je länger die Buds lagern und reifen. Das dürfte sich jedoch für manche Gärtner nicht so einfach gestalten, lachen einen die Buds doch so sehr an!

 

In der Regel wird man aber länger davon kosten können, da die Wirkung sehr stark ist. Sie eignet sich gut bei Schlafproblemen oder Schmerzen. Zuerst wird man echt gemütlich entspannt, im weiteren Verlauf schleicht sich aber die gesamte Wirkung ein. Wie in einen Schleier gehüllt bekommt man wenig von dem mit, was um einen herum passiert. Auch die Augen bekommen mit der Zeit wirklich Probleme, klare Sicht kann man das nicht nennen! Cataract trifft es schon eher!

 

Für mich hat sich die Sortenbeschreibung absolut bewahrheitet und ich werde auch in Zukunft weitere Sorten des sympathischen Duos anbauen. Es geht doch nichts über einen Zug am Big Fatty, wie die beiden ihre Joints nennen. Aber definitiv nichts für Anfänger!

 

-Btnt-